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Motilin

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Motilin
Motilin
Bänder/Stäbchenmodell nach PDB 1LBJ
Motilin
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 22 Aminosäuren
Präkursor Promotilin (115 AS)
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Motilin precursor
Übergeordnetes Taxon Eutheria

Motilin ist ein gastrointestinales Peptidhormon, das in den M-Zellen des Dünndarms (deren Zahl abnehmend von Duodenum zu Ileum) gebildet wird und gemeinsam mit Ghrelin ausgeschüttet wird. Das Peptid besteht aus 22 Aminosäuren.<ref>UniProt P12872</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Funktion

Durch Andocken an den Motilinrezeptor (in Mucosa, Plexus myentericus, Dünndarm-Muskulatur, Purkinje-Zellen) löst Motilin im Magen und Darm interdigestive Motilität aus. Gallensteinpatienten hatten in einer chinesischen Studie erhöhte Blut-Motilin-Werte. Motilin spielt möglicherweise eine Rolle bei der Reaktion des Körpers auf Akupunktur. Über die Funktion in Purkinje-Zellen ist noch nichts bekannt.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Regulation

Stimulus zur Sekretion: fettreiche Mahlzeiten, Magendehnung, Galle und pH-Abfall im Duodenum. Die Kontrolle der Sekretion geschieht auch neuronal und durch Serotonin.

Bestimmte Antibiotika (Makrolide) wirken am Motilinrezeptor als Agonisten und lösen so gastrointestinale Störungen aus.

Einzelnachweise

<references />