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Oberwohlsbach

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Oberwohlsbach
Stadt Rödental
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(466)&title=Oberwohlsbach 50° 19′ N, 11° 1′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(466) 50° 18′ 45″ N, 11° 1′ 7″ O
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Höhe: 321 m
Fläche: 2,05 km²<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 664 (Digitalisat).</ref>
Einwohner: 466 (31. Dez. 2023)<ref>https://www.roedental.de/images/rathaus-service/jahresberichte/Jahresbericht-2023.pdf</ref>
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 96472
Vorwahl: 09563
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Oberwohlsbach ist ein Stadtteil der oberfränkischen Stadt Rödental im Landkreis Coburg.

Lage

Datei:Lauterburg08 9.jpg
Ruine der Lauterburg bei Oberwohlsbach

Oberwohlsbach liegt an einem Berghang am Ufer der Itz. Es handelt sich dabei um den Südhang des Spitzberges, eines Ausläufers der Hohen Schwenge im südlichen Thüringer Wald. Oberhalb des Dorfes befindet sich die Ruine der Lauterburg.

Nördlich von Oberwohlsbach befindet sich im Tal der Itz der sogenannte Froschgrund.

Zu Oberwohlsbach gehört seit dem 1. Juli 1869 die Wüstung Lauterburg.<ref></ref>

Geschichte

Die Siedlung wurde erstmals 1317 als „obern Wolfeswac“ urkundlich erwähnt. Wac bedeutete im Mittelhochdeutschen bewegtes Wasser, aber auch Tümpel.

Im Jahr 1445 lebten 2 und im Jahr 1618 22 wehrfähige Männer in dem Ort.<ref>Walter Eichhorn: Lautertal. Blätter zur Geschichte des Coburger Landes, Coburg 1992, S. 191</ref>

1845 errichtete Oberwohlsbach zusammen mit Unterwohlsbach ein Schulhaus, das 1971 abgerissen wurde. Ein Schulneubau wurde am 2. Januar 1965 geweiht, 1967 mit Oeslau ein neuer Schulverband gegründet. Von 1968 bis 1982 wurde eine Flurbereinigung durchgeführt.

Das Dorf wurde am 1. Januar 1972 in die Stadt Rödental eingemeindet.<ref></ref>

Von 1497 bis 1997 wurde in Oberwohlsbach Bier gebraut, ursprünglich in einer Schenke im „Haus am Berg“. Ab den 1850er Jahren hieß die Brauerei Lauterburgbräu, deren Bier im Gasthaus Zur Lauterburg ausgeschenkt wurde. 1997 wurde die kleine Brauerei geschlossen.<ref>Wolfgang Vatke: Coburger Brauereien Stadt und Land. Veste-Verlag Roßteutscher, Coburg 2008, ISBN 978-3-925431-03-6, S. 278</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1856 226
1910 264
1933 264
1939 268
Jahr Einwohnerzahl
1950 390
1960 320
1970 389
2011 450

Verkehr

Oberwohlsbach liegt unweit der Staatsstraße Rödental–Schalkau. Nordwestlich des Ortes wird die Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt gebaut. Durch die Ortsumgehung Rödental (Bundesstraße 4), die im Tal zwischen Unter- und Oberwohlsbach verläuft, hat Oberwohlsbach mit der Ausfahrt Neustadt bei Coburg einen Anschluss an die Bundesautobahn 73. Der Stadtbus Rödental verbindet Oberwohlsbach mit dem Bahnhof und dem Ortskern.

Datei:Oberwohlsbach-Fornbacherweg1.jpg
Kriegerdenkmal, Rundtempel mit dorischen Säulen und Brüstungsmauern aus Bruchstein, ziegelgedecktes Kegeldach

Sehenswürdigkeiten

  • Ruine der Lauterburg
  • Friedhof mit Kapelle und einem denkmalgeschützten Kriegerdenkmal

Veranstaltungen

Am 30. April jeden Jahres findet im Ortskern von Oberwohlsbach das sogenannte Maibaumfest statt, am darauffolgenden Feiertag auf der Ruine oberhalb des Ortes das Lauterburgfest.

Dialekt

In Oberwohlsbach wird Itzgründisch, ein mainfränkischer Dialekt, gesprochen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Oberwohlsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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