Ipomoea muricata
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| Ipomoea muricata | ||||||||||||
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| Datei:Ipomoea turbinata (Gariya) in Hyderabad, AP W IMG 9714.jpg
Ipomoea muricata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ipomoea muricata | ||||||||||||
| (L.) Jacq. |
Ipomoea muricata ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Prunkwinden (Ipomoea) innerhalb der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Ipomoea muricata ist weltweit in tropischen Gebieten verbreitet.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Ipomoea muricata ist eine unbehaarte einjährige oder ausdauernde krautige Pflanze. Die Stängel sind weit kletternd und weichborstig behaart.
Die wechselständigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist 4 bis 12 Zentimeter lang und kahl oder weichborstig behaart. Die häutigen Blattspreiten sind bei einer Länge von 7 bis 16 Zentimetern sowie einer Breite von 6 bis 14 Zentimetern eiförmig oder rund mit zugespitztem oberen Ende und herzförmiger Basis.
Generative Merkmale
Die Blütenstände sind lockere dichasiale oder monochisale Zymen aus einer bis wenigen Blüten. Sie sind kahl und zur Fruchtreife stark verdickt. Die Tragblätter sind winzig.
Die zwittrigen Blüten sind meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchblätter sind nahezu gleichgestaltig, eiförmig langgestreckt, die äußeren sind 6 bis 7 Millimeter lang und mit einer 4 bis 6 Millimeter langen Granne besetzt. Die inneren Kelchblätter sind 7 bis 8 Millimeter lang und mit einer kürzeren Granne besetzt. Die sich nachts öffnende Krone ist blass bläulich-purpurfarben und 5 bis 7,5 Millimeter lang. Die Kronröhre ist schmal und bei einer Länge von 3 bis 6 Zentimetern zylindrisch. Der Kronsaum ist trichterförmig oder tellerförmig.
Die Kapselfrüchte sind 1,8 bis 2 Zentimeter lang. Die schwarzen, kahlen Samen sind bei einer Länge von 9 bis 10 Millimetern sowie einem Durchmesser von etwa 5 Millimetern eiförmig und abgeflacht.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30.<ref name="IPCN" />
Vorkommen
Ipomoea muricata stammt aus der Neotropis. Ursprüngliche Vorkommen hat sie nach POWO in Zentralamerika von Mexiko, Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua bis Costa Rica und in Südamerika in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien, im östlichen Brasilien, im nordwestlichen Argentinien und auf den Antillen sowie auf Galapagos. Sie ist in weiten Teilen der tropischen Gebiete der Alten Welt ein Neophyt. Als Neophyt kommt sie in Afrika, Arabien, in Asien von Pakistan bis Japan und in den südlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="POWO" /> Vorlage:Hinweisbaustein Sie wächst in flussnahen Wäldern, im Grasland und an Flussufern in Höhenlagen um 1000 Metern.
Taxonomie
Die Erstveröffentlichung erfolgte durch Carl von Linné unter dem Namen Convolvulus muricatus. Die Neukombination zuIpomoea muricata <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Jacq. wurde 1798 durch Nikolaus Joseph von Jacquin in Plantarum Rariorum Horti Caesarei Schoenbrunnensis Descriptiones et Icones. Band 3, Seite 40 veröffentlicht. Synonyme für Ipomoea muricata <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Jacq. sind: Bonanox muricata <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Raf., Calonyction muricatum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) G.Don, Calonyction speciosum var. muricatum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Choisy, Leptocallis quinata <templatestyles src="Person/styles.css" />G.Don nom. superfl., Calonyction longiflorum <templatestyles src="Person/styles.css" />Hassk., Calonyction pseudomuricatum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Bernh. ex Link) G.Don, Cantua tuberosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Roem. & Schult., Convolvulus colubrinus <templatestyles src="Person/styles.css" />Blanco, Convolvulus smilacifolius <templatestyles src="Person/styles.css" />Salisb. nom. superfl., Convolvulus petiolaris <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth, Ipomoea bona-nox var. purpurascens <templatestyles src="Person/styles.css" />Ker Gawl., Ipomoea calderonii <templatestyles src="Person/styles.css" />Standl., Ipomoea kirkiana <templatestyles src="Person/styles.css" />Britten, Ipomoea petiolaris <templatestyles src="Person/styles.css" />(Kunth) G.Don, Ipomoea pseudomuricata <templatestyles src="Person/styles.css" />Bernh. ex Link, Ipomoea shirensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker nom. illeg., Ipomoea spinulosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Brandegee, Ipomoea tubiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />Hook. f., Ipomoea turbinata <templatestyles src="Person/styles.css" />Lag. nom. superfl.<ref name="POWO" /> Der Name Ipomoea muricata <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Jacq. wurde bei G. W. Staples, J. H. Wiersema, N. A. Chambers: The restoration of Ipomoea muricata (L.) Jacq. (Convolvulaceae). In: Taxon, Volume 54, Issue 4, 2005, S, 1075–1079 festgelegt.<ref name="Staples2005" />
Nutzung
Sie wird oft als Zierpflanze verwendet.
Literatur
- Maria Leonor Gonçalves: Convolvulaceae. In: E. Launert (Hrsg.): Flora Zambesica, Band 8, Teil 1, Kew Publishing, 1987.
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN"> Ipomoea muricata bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="POWO"> Ipomoea muricata. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Staples2005"> G. W. Staples, J. H. Wiersema, N. A. Chambers: The restoration of Ipomoea muricata (L.) Jacq. (Convolvulaceae). In: Taxon, Volume 54, Issue 4, 2005, S, 1075–1079. </ref> </references>