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Christoph Lieben-Seutter

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Datei:Christoph Lieben-Seutter (Fotograf Michael Zapf).jpg
Christoph Lieben-Seutter im Foyer der Elbphilharmonie

Christoph Lieben-Seutter (* 3. Juni 1964 in Wien) ist ein österreichischer Intendant. Er ist Generalintendant der Laeiszhalle und Elbphilharmonie in Hamburg.<ref>Tom R. Schulz: Christoph Lieben-Seutter / Kurzbiographie. Hrsg.: Elbphilharmonie Hamburg. (Online [PDF; abgerufen am 1. April 2019]).</ref>

Leben

Datei:Wien - Konzerthaus (b).JPG
Wiener Konzerthaus (2026)

Nach der Matura arbeitete er ab 1982 als technischer Assistent bei Philips in Wien, wo er eine Ausbildung als Software-Ingenieur erhielt und als Marketing-Assistent mit europaweitem Einsatzgebiet tätig war.<ref name="ORF">Den Betrieb „von der Pieke auf“ gelernt. In: oe1.orf.at, Gesellschaft. 27. April 2005, abgerufen am 22. Juni 2010.</ref>

1988 berief ihn der dortige Generalsekretär Alexander Pereira als Direktionsassistent ans Wiener Konzerthaus, wo er sich in den folgenden fünf Jahren mit den meisten Aufgabengebieten des Konzertwesens vertraut machte. Ab 1991 war Lieben-Seutter im Konzerthaus als Betriebsdirektor tätig, in dieser Zeit übernahm er die gesamte Termin-Koordination sowie Budgetplanung des künstlerischen Bereiches.<ref name="ORF" /> Von 1993 bis 1996 folgte er Alexander Pereira als persönlicher Referent des Intendanten ans Opernhaus Zürich. Anschließend ging er zurück nach Wien und übte von 1996 bis 2007 als Generalsekretär die künstlerische und kaufmännische Leitung der Konzerthausgesellschaft und des Festivals Wien Modern aus.<ref name="Professionals">Wer macht wo Karriere? Christoph Lieben-Seutter: Elbphilharmonie. In: Internetmagazin Klassik.com. Abgerufen am 22. Juni 2010.</ref> In dieser Funktion verantwortete er über 400 Veranstaltungen pro Saison und war zudem für die Generalsanierung des Konzerthauses zuständig.<ref>Judith Schmitzberger: Teurer Abflug an die Elbe: Christoph Lieben-Seutter. In: Wiener Zeitung. 29. Mai 2010, abgerufen am 15. Juni 2012.</ref>

Seit 2007 ist Lieben-Seutter Generalintendant der Laeiszhalle und Elbphilharmonie in Hamburg.<ref>Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Laeiszhalle: Ein Haus mit Geschichte. (Memento vom 7. April 2010 im Internet Archive) Abgerufen am 26. April 2010.</ref> Sein Vertrag wurde im Jahr 2022 bis zum Ende der Saison 2028/2029 verlängert.<ref>Enno Isermann: Christoph Lieben-Seutters Vertrag als Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle vorzeitig verlängert. Hrsg.: Freie und Hansestadt Hamburg. (Online [abgerufen am 22. April 2022]).</ref> In der Zeit bis zur Eröffnung der Elbphilharmonie etablierte er die Elbphilharmonie Konzerte als Vorgeschmack auf das Konzertprogramm des neuen Konzerthauses und konsolidierte das künstlerische Profil der Laeiszhalle.

Im Januar 2017, nahezu zehn Jahre nach seinem Amtsantritt, konnte Lieben-Seutter die Eröffnung der Elbphilharmonie feiern. Neben Bundespräsident Joachim Gauck, Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz und dem Architekten Jacques Herzog sprach Lieben-Seutter auch beim Festakt zur Eröffnung der Elbphilharmonie im Großen Saal.<ref>Elbphilharmonie : Sie ist eröffnet! In: Die Zeit. 11. Januar 2017, ISSN 0044-2070 (Online [abgerufen am 24. Januar 2018]).</ref>

Beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Hamburg 2009 war er in der Jury der Finalrunde.<ref>ICMC Hamburg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationaler Kammermusikwettbewerb Hamburg, 2009. Jury. Christoph Lieben-Seutter (nur Finalrunde). (Memento vom 11. April 2010 im Internet Archive) Abgerufen am 5. Juli 2010.</ref> Lieben-Seutter war von 2006 bis 2017 Präsident der European Concert Hall Organisation (ECHO).

Seit Juli 1996<ref name="Thereoff">Colloredo. genealogische Ziffer 2h). In: Paul Theroff’s Royal Genealogy Site. Abgerufen am 5. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist Lieben-Seutter mit der Librettistin<ref>Beate Lammer: Kinderoper. Die "Omama im Apfelbaum" an der Wiener Staatsoper: bunt, spannend – und diskussionsfördernd. In: Die Presse, Printausgabe 17. April 2007. Abgerufen am 5. Juli 2010.</ref> und Schauspielerin<ref>Transart 05 (Bozen, Italien), Kurzbiografien: „Theresita Colloredo besuchte die Schule von Jaques Lecoq in Paris. Sie war neun Jahre als Dr. Lili Quack für die CliniClowns im Einsatz und lebt und arbeitet weiterhin als freie Schauspielerin in Wien. Die Umsetzung geeigneter Kindergeschichten für die Bühne in Zusammenarbeit mit der Komponistin Lisi Naske bildet den Schwerpunkt ihrer derzeitigen Arbeit.“</ref> Theresita Colloredo verheiratet. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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