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Clarenberg

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Clarenberg
Stadt Dortmund
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3310)&title=Clarenberg 51° 29′ N, 7° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3310) 51° 29′ 2″ N, 7° 30′ 16″ O
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Höhe: 107 m ü. NHN
Fläche: 68 ha
Einwohner: 3310 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohnerzahl am 31.12.2024</ref>
Bevölkerungsdichte: 4.868 Einwohner/km²
Postleitzahl: 44263
Vorwahl: 0231
Unterbezirk: 535
Datei:Dortmund-Hörde-Clarenberg.jpg
Die Siedlung Clarenberg 2008
Datei:Clarenberg Dortmund Panorama.jpg
360°- Panorama Clarenberg Siedlung
Als Kugelpanorama anzeigen

Clarenberg ist eine Ortslage in Dortmund im Süden des Stadtteils Hörde. Der namensgebende Clarenberg bezeichnet das Kloster Clarenberg und die Zeche Clarenberg. Im statistischen Unterbezirk Clarenberg lebten am 31. Dezember 2024 insgesamt 3.310 Einwohner auf 0,68 km².

Beschreibung

Auf dem Gelände der Kolonie Neuer Clarenberg entstand von 1969 bis 1973 eine Großwohnsiedlung. Insgesamt entstanden 25 vier- bis 17-geschossige Gebäude mit insgesamt 1069 Wohnungen auf dem Areal von etwa acht Hektar. Heute leben hier rund 3200 Menschen in der Nähe des Stadtteilzentrums Hörde, etwa fünf Kilometer südöstlich der Dortmunder Innenstadt. Errichtet wurde der Clarenberg hauptsächlich von der VEBA Wohnstätten AG (934 Wohnungen). Der Hörder Wohnungsgenossenschaft gws gehören 60 Wohnungen, der Rest befindet sich in Privatbesitz.

Nach Abschaffung der Wohnungsgemeinnützigkeit zogen sich die VEBA-Wohnungsgesellschaften aus dem Sozialen Wohnungsbau und aus einkommensschwachen Stadtteilen zurück. Die Hörder Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft, die zu je 50 Prozent der landeseigenen LEG Wohnen NRW und der Deutschen Rentenversicherung Westfalen gehört, erwarb 1992 die VEBA-Wohnungen. Die Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft wurde 2008 zusammen mit den anderen Beteiligungsgesellschaften der LEG NRW an eine Gruppe von Fondsgesellschaften unter dem Dach der amerikanischen Whitehall verkauft. Zwei Jahre später ging sie in der privaten LEG NRW auf. Kritiker des Verkaufs staatlicher Wohnungsgesellschaften befürchten, dass besonders Großwohnsiedlungen – wie der Clarenberg – unter unzureichenden Investitionen leiden werden.

Nachbesserung 1998–2005

Datei:Hörde-Clarenberg Hausnummer.jpg
Nahansicht eines Hochhauses mit künstlerisch gestalteter Hausnummer

Knapp 30 Jahre nach ihrer Errichtung wies die Siedlung erhebliche bauliche Mängel in den Bereichen Wohnen und Wohnumfeld auf. Hinzu kamen soziale Probleme u. a. bedingt durch eine hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen mit Sozialhilfebezug. Aus diesen Gründen entstand Mitte der 1990er Jahre die Planung zur Erneuerung der Siedlung. In den Jahren 1996 und 1997 ergingen Ratsbeschlüsse, die Siedlung in das Landesprogramm „Soziale Stadt NRW“ aufzunehmen. 1998 begannen die Arbeiten. Die Gebäude wurden mit einer Wärmedämmung und einem neuen farblichen Konzept versehen.

Die Hausnummern sind zum Teil bis zu acht Meter hoch, künstlerisch gestaltet und vor den Gebäuden angebracht. Sehr großer Wert wurde auf die Verbesserung des Umfeldes gelegt. Freiräume und Spielplätze wurden neu gestaltet. Die Häuser und die Tiefgaragen wurden mit einer Videoüberwachung versehen, und im Eingangsbereich Haus Nr. 11 ist tagsüber ein Hausmeister für die Bewohner zu erreichen. Zudem wurden weitere Anlaufstellen für die Bewohner geschaffen. Ein Nachbarschaftstreff wurde eingerichtet, ebenso wie Jugendhilfemaßnahmen sowie verschiedene Maßnahmen, um die Bewohner in ihre Siedlung zu integrieren. Es gab gemeinsame Pflanzaktionen in den Grünanlagen und eine Weihnachtsfeier für die ehrenamtlich tätigen Helfer. Auch ein Second-Hand-Laden wurde eröffnet. Betreut werden diese Einrichtungen durch die AWO, die Diakonie und die dobeq in Dortmund.

Seit 2006 gehört die Siedlung Clarenberg nicht mehr zum Programmgebiet der „Sozialen Stadt NRW“ und erhält somit auch keine Fördergelder mehr.

Statistik

Struktur der Clarenberger Bevölkerung zum 31. Dezember 2024:

Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund lag bei 77,2 %.<ref>Statistikatlas – Migrationshintergrund. Abgerufen am 19. Dezember 2025.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 2003 2008 2013 2018 2024
Einwohner 3257 3087 3056 3156 3310

Infrastruktur

Die Endstelle der Linie U41 der Stadtbahn Dortmund ist gleichnamig und befindet sich unweit der Siedlung. Es gibt dort u. a. eine Jugendfreizeitstätte.

Frauenkloster

Es gab ein Klarissenkloster in Clarenberg im 16. und 17. Jahrhundert.<ref>Thomas Schilp: Vom Klarissenkloster zum dreikonfessionellen Stift. In: Ute Küppers-Braun (Hrsg.): Frauenkonvente im Zeitalter der Konfessionalisierung (= Essener Forschungen zum Frauenstift). 1. Auflage. Band 8. Klartext-Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0436-1.</ref>

Linie Verlauf Takt
Datei:Rhine-Ruhr transit icons - U41.svg Brambauer Verkehrshof1 Brambauer Krankenhaus – Lünen, Herrentheystraße – Dortmund, Oetringhauser Straße – Brechten Zentrum2 Wittichstraße – Maienweg – Waldesruh – Grävingholz – Externberg – Amtsstraße – Zeche Minister Stein Güterstraße – Fredenbaum Immermannstraße/Klinikzentrum Nord Lortzingstraße – U Münsterstraße U Leopoldstraße – U Dortmund Hbf Datei:Deutsche Bahn AG-Logo.svg S-Bahn U Kampstraße Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U DO-Stadthaus S-Bahn U Markgrafenstraße – U Märkische Straße U Karl-Liebknecht-Straße – U Willem-van-Vloten-Straße – U DO-Hörde, Bahnhof Datei:RWB Bahnhof.svg U Dortmund, Clarenberg3
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke I
20 min (1–2)
10 min (2–3)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aplerbeck: Aplerbeck (mit Aplerbecker Mark) | Berghofen (mit Berghofer Mark) | Schüren | Sölde | Sölderholz (mit Lichtendorf)
Brackel: Asseln | Brackel (mit Neuasseln) | Wambel | Wickede
Eving: Brechten | Eving (mit Kemminghausen) | Holthausen | Lindenhorst
Hombruch: Barop (mit Schönau) | Bittermark | Brünninghausen (mit Renninghausen) | Eichlinghofen (mit Salingen) | Hombruch | Kirchhörde-Löttringhausen (mit Großholthausen, Kirchhörde, Kleinholthausen, Löttringhausen und Schanze) | Menglinghausen | Persebeck-Kruckel-Schnee (mit Kruckel, Persebeck und Schnee) | Rombergpark-Lücklemberg (mit Lücklemberg)
Hörde: Benninghofen (mit Loh) | Hacheney | Holzen (mit Höchsten) | Hörde (mit Clarenberg) | Syburg (mit Buchholz) | Wellinghofen (mit Niederhofen) | Wichlinghofen
Huckarde: Deusen | Huckarde (mit Wischlingen) | Jungferntal-Rahm (mit Jungferntal und Rahm) | Kirchlinde (mit Hangeney)
Innenstadt-Nord: Borsigplatz | Hafen | Nordmarkt
Innenstadt-Ost: Kaiserbrunnen (mit Körne) | Ruhrallee | Westfalendamm (mit Gartenstadt)
Innenstadt-West: City | Dorstfeld | Dorstfelder Brücke | Westfalenhalle (mit Kreuzviertel
Lütgendortmund: Bövinghausen | Kley | Lütgendortmund (mit Holte-Kreta und Somborn) | Marten | Oespel | Westrich (mit Dellwig)
Mengede: Bodelschwingh | Mengede (mit Brüninghausen) | Nette | Oestrich | Schwieringhausen (mit Ellinghausen und Groppenbruch) | Westerfilde
Scharnhorst: Alt-Scharnhorst | Derne | Hostedde (mit Grevel) | Kirchderne | Kurl-Husen (mit Fleier, Husen und Kurl) | Lanstrop | Scharnhorst-Ost

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