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Camp Red Cloud

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Camp Red Cloud
Hauptquartier der 2. US-Infanteriedivision in Camp Red Cloud.

Hauptquartier der 2. US-Infanteriedivision in Camp Red Cloud.

Land Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
Gemeinde Uijeongbu, Provinz Gyeonggi-do
Koordinaten: 37° 45′ 5″ N, 127° 1′ 38″ OKoordinaten: 37° 45′ 5″ N, 127° 1′ 38″ O
 {{#coordinates:37,75135|127,02711|primary
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Eröffnet 1950er-Jahre
Geschlossen 2018
Eigentümer Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Ehemals stationierte Truppenteile
2nd Infantry Division Datei:Mark of the United States Army.svg United States Army

Lage der Camp Red Cloud in Südkorea

Das Camp Red Cloud (kor. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war ein Stützpunkt der United States Army in Uijeongbu, nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Das Camp beherbergte das Hauptquartier der 2. US-Infanteriedivision, des zentralen Verbandes der 8. US-Armee und der US Forces Korea.

Geschichte

Die Einrichtung wurde während des Koreakrieges als Frontstützpunkt aufgebaut und war ein wichtiger Stützpunkt zwischen Seoul und der Demilitarisierten Zone. Die Einrichtung trug zunächst die Bezeichnung Camp Jackson, bis das Camp am Armed Forces Day am 18. Mai 1957 umbenannt wurde.<ref name=":0">Kim Gamel: End of an era: Camp Red Cloud is finally closing — for real this time. Stars and Stripes, 24. Oktober 2018, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="rokdrop">GI Flashbacks: The True Story of How Camp Red Cloud, South Korea Got Its Name. ROK Drop, 10. Oktober 2012, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit der Umbenennung ist das Camp nach dem Medal-of-Honor-Träger Mitchell Red Cloud Jr. benannt, der in einem Bunker mehrere nordkoreanische Kämpfer tötete und dabei ums Leben kam.<ref name="rokdrop" />

Im Sommer 1998 kam es infolge einer Monsunflut zu einem Erdrutsch, der 120 Gebäude des Camps beschädigte. Bei den Regenfällen kamen mehrere hundert koreanische Zivilisten ums Leben, zudem wurden drei US-Soldaten getötet, wobei jedoch nicht eindeutig belegt ist, ob diese am Camp Red Cloud oder an einem anderen Standort ums Leben kamen.<ref>Larry Hawthorne, Gloria Stanley und Bernard Tate: Corps supports 8th Army flood recovery efforts. In: US Army Corps of Engineers (Hrsg.): Engineer Update. Band 22, Nr. 9, September 1998 (dren.mil [PDF]).</ref><ref>Gloria Stanley: One Year and lots of teamwork later. In: U.S. Army Corps of Engineers (Hrsg.): East Gate Edition. Band 9, Nr. 8, August 1999 (army.mil [PDF]).</ref>

Am 21. August 1999 wurde Sergeant First Class Jeanne M. Balcombe von einem anderen Soldaten erschossen, nachdem sie versucht hatte, einen Streit zwischen Soldaten zu schlichten. Durch ihr Eingreifen rettete sie mehreren Kameraden das Leben, indem sie die Eskalation der Situation auf sich zog.<ref>Anthony Eley: Biographies – Jeanne M. Balcombe. National Museum United States Army, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nachdem am 13. Juni 2002 zwei koreanische Schulmädchen von einem US-amerikanischen Militärfahrzeug überfahren worden waren, kam es in der Folge zu starken Protesten der lokalen Bevölkerung gegen das amerikanische Camp. Im Rahmen dieser Proteste schnitten Studenten den Zaun des Camps auf, drangen auf das Gelände ein und ketteten sich dort aus Protest gegen die Präsenz der US-Truppen fest.<ref>Andrew Salmon: Nationalistic furies ignited anti-Americanism in 2002. The Korea Times, 19. Dezember 2010, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kim Joon: Students Continue Anti-US Protests. The Chosun Daily, 26. November 2002, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Rahmen des Land Partnership Plan zwischen den Vereinigten Staaten und der Republik Korea wurde beschlossen, mehrere nördlich des Hangang-Flusses gelegene US-Stützpunkte zu schließen und die dort stationierten Kräfte auf zentrale Standorte südlich des Flusses zu konzentrieren. In Folge dieser Umstrukturierung wurde Camp Red Cloud 2018 geschlossen.<ref name=":0" />

Die offizielle Zeremonie zur Einholung der Garnisonsflagge fand am 21. Juni 2018 statt.<ref>Raquel Villalona: Historic Casing of U.S. Army Garrison Camp Red Cloud Colors. U.S. Army, 29. Juni 2018, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2018 wurde zudem die Flagge am Hauptquartier eingeholt, womit die langjährige Nutzung des Standorts formal beendet wurde. Die in Camp Red Cloud stationierten Verbände wurden im Zuge der Verlagerung auf Camp Humphreys südlich von Seoul verlegt. Das Gelände des ehemaligen Camps wurde an die südkoreanische Regierung zurückgegeben.<ref name=":0" /> Die Stadt Uijeongbu plant, auf dem Areal einen Themenpark zu errichten.<ref>Uijeongbu city angry over delayed return of U.S. base sites. Yonhap News Agency, 11. Dezember 2019, abgerufen am 10. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ehemalige Stationierte Einheiten

Weblinks

Commons: Camp Red Cloud – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />