Weitershain
Weitershain Stadt Grünberg
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(479)&title=Weitershain 50° 40′ N, 8° 58′ O
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dim=10000 | globe= | name=Weitershain | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 323 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 9,26 km²<ref name="DF" /> | |||||
| Einwohner: | 479 (31. Dez. 2020)<ref name="DF">Statistiken der Stadt Grünberg. In: Stadt Grünberg. Abgerufen am 29. November 2021.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1970 | |||||
| Postleitzahl: | 35305 | |||||
| Vorwahl: | 06634 | |||||
Stadtteile von Grünberg
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Weitershain ist ein Stadtteil von Grünberg im mittelhessischen Landkreis Gießen. Der Ort befindet sich auf der Hochebene des Vorderen Vogelsbergs zwischen der Zwester Ohm und dem Lumdatal. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3146.
Ortsgeschichte
Mittelalter
Am 16. Dezember 1265 wurde Weitershain als Widradeshagen in den Güterverzeichnissen des Klosters Haina erstmals urkundlich erwähnt,<ref>Eckhardt G. Franz: Kloster Haina. Regesten und Urkunden. Band 1–2,1. Marburg 1962–1970. Nr. 454, S. 241 f.</ref> als der Ritter Heiderich von Dalheim'(Thalheim) und seine Ehefrau Kunigunde am 16. Dezember 1265 dem Kloster ihrer Sünden halber die Hälfte ihrer Güter in Widradeshagen schenkten: „bona quedam in Widradeshagen, Norderna“ (einige Güter in Weitershain und Norderna). Der jährliche Ertrag wird mit 9 Schilling weniger 4 Pfennige genannt. Ebenfalls schenkten sie die Hälfte ihrer Güter im Dorf Sickels (Wüstung 4,5 km nordöstlich von Allendorf), die mit 8 Schilling Pfennige, 1 Malter Hafer, 4 Gänse und 4 Hühner angegeben wurden.<ref>Franz, Kloster Haina. </ref>
Um 1267 bestimmte Walter von Nordeck, dass nach dem Tod seiner Frau die Güter zu Widradeshagen an den Deutschen Orden in Marburg fallen sollten. Die Erwähnung findet sich in einem Kopiar aus dem Jahre 1341.<ref>Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Band 1–3. Leipzig 1879–1899. Band 1. Nr. 241, S. 186.</ref>
1269, möglicherweise 1270, gab Hartrad von Merenberg die ihm von Walter von Nordeck zu Lehen übertragenen Güter zu Odenhausen, Weitershain, Nordernahe und Stembel als sein Eigentum an.
1282/83 war der Zehnte zu Widradeshan eppsteinisches Lehen der Herren von Nordeck.<ref>Paul Wagner: Die eppsteinschen Lehensverzeichnisse und Zinsregister des 13. Jahrhunderts. Wiesbaden 1927. S. 110 Nr. 333.</ref>
1341, im Streit zwischen dem Deutschen Orden in Marburg und den Erben Walters von Nordeck, sprach Graf Johann von Nassau die Güter dem Deutschen Orden zu. 1369 wird der Ort „Widratzhen“ genannt.<ref>Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Band 1. Nr. 1025, S. 680.</ref> Ein Eintrag in einem Salbuch des 14. Jahrhunderts lautet: „im dorffe Wydertzhayn“. Damit ist erstmals die Siedlungsform Dorf für Weitershain genannt.<ref>Universitätsbibliothek Gießen Handschrift 556/60. p. 76.</ref> Im Jahre 1489 verkaufte das Kloster Arnsburg den Grünberger Antonitern seinen Besitz zu Weitershain.<ref>Eckardt: Die oberhessischen Klöster. Band 3,2. S. 51.</ref>
Neuzeit
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Weitershain:
„Weitershain (L. Bez. Grünberg) evangel. Filialdorf; liegt 2. St von Grünberg, gehört der Freiherrl. Familie von Nordeck zur Rabenau, hat 102 Häuser und 465 Einwohner, die alle evangelisch sind. Der Ort hat 1 Kirche, 1 Schulhaus und 1 Hof, Petershainer Hof genannt. Unter den Einwohnern sind 75 Bauern und 4 Handwerker. – Weitershain kommt früher unter dem Namen Wydreitshain vor, und gehörte im 16. Jahrhundert zur Londorfer Mark. Im Jahr 1822 hat die Patrimonialgerichtsherrschaft die administrative Verwaltung an den Staat abgetreten.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
- Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Zum 31. Dezember 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Weitershain im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis In die Stadt Grünberg eingemeindet.<ref>Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Grünberg, Landkreis Gießen vom 7. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 4, S. 142, Punkt 180 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,3 MB]).</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref> Für Weitershain, sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Grünberg und die Kernstadt wurde je ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 43 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Grünberg, abgerufen im März 2022.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Weitershain angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1567 Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Patrimonialgericht Londorf
- ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf der Freiherren Nordeck zur Rabenau<ref name="Amt"> Die Zugehörigkeit des Amtes Allendorf an der Lumda anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866. </ref>
- 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und Landgrafschaft Hessen-Kassel (Hessenkrieg)
- ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberfürstentum Hessen, Amt Allendorf/Lumda
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Ober-Hessen, Amt Allendorf an der Lumda<ref name="PR" /><ref name="Adr-LG-HD-1806" />
- ab 1815: Deutscher Bund (bis 1866), Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf<ref name="NLVK" />
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Grünberg<ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Grünberg) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1867: Norddeutscher Bund,<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.</ref> Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Gießen<ref name=RB1937 /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Grünberg<ref group="Anm.">Am 31. Dezember 1970 als Ortsbezirk zur Stadt Grünberg.</ref>
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis, Stadt Grünberg
- ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Grünberg
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Gießen, Stadt Grünberg
Gerichte seit 1803
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das Hofgericht Gießen eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Weitershain das „Patrimonialgericht der Freiherren Nordeck zur Rabenau“ in Londorf zuständig. Nach der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. 1822 traten die Freiherren Nordeck zur Rabenau ihre Rechte am Patrimonialgericht Londorf an das Großherzogtum Hessen ab.<ref name="RB1822-177" /> „Landgericht Grünberg“ war daher von 1822 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht das für Weitershain zuständig war.
Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Grünberg“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.<ref>Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 17,8 MB]).</ref> Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Grünberg, Weitershain wurde dem Amtsgericht Gießen zugelegt.<ref>Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 a) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 298 kB]).</ref> Mit Wirkung vom 1. Januar 1882 wurden Weitershain dem Amtsgericht Homberg an der Ohm zugeteilt.<ref>Bekanntmachung, die Bildung der Amtsgerichtsbezirke Hungen, Lich, Laubach, Grünberg, Homberg, Alsfeld, Vilbel und Friedberg betreffend vom 24. Dezember 1881 (Hess. Reg.Bl. S. 203–204)</ref> Weitershain kam aber bereits zum 1. Juli 1886 an den Sprengel des Grünberger Gerichts zurück.<ref>Bekanntmachung, die Bildung der Amtsgerichtsbezirke Grünberg und Homberg betreffend vom 9. April 1886. In: Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1886 Nr. 10, S. 75 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,8 MB]).</ref> Vom 1. Januar 1977 bis zum 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“ der mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt wurde.
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Weitershain 507 Einwohner. Darunter waren 6 (1,2 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 84 Einwohner unter 18 Jahren, 192 zwischen 18 und 49, 123 zwischen 50 und 64 und 111 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 201 Haushalten. Davon waren 42 Singlehaushalte, 69 Paare ohne Kinder und 72 Paare mit Kindern, sowie 12 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 45 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 123 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| • 1577: | 52 Hausgesesse<ref name="lagis" /> |
| • 1669: | 193 Seelen<ref name="lagis" /> |
| • 1742: | 1 Geistlicher/Beamter, 57 Untertanen, 22 Junge Mannschaften, kein Beisasse/Jude<ref name="lagis" /> |
| • 1800: | 435 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD-1800" /> |
| • 1806: | 444 Einwohner, 62 Häuser<ref name="Adr-LG-HD-1806" /> |
| • 1829: | 465 Einwohner, 102 Häuser<ref name="GW" /> |
| • 1867: | 435 Einwohner, 93 Häuser<ref name="WP">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| Weitershain: Einwohnerzahlen von 1800 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1800 | 435 | |||
| 1806 | 444 | |||
| 1829 | 465 | |||
| 1834 | 475 | |||
| 1840 | 499 | |||
| 1846 | 506 | |||
| 1852 | 487 | |||
| 1858 | 434 | |||
| 1864 | 443 | |||
| 1871 | 502 | |||
| 1875 | 478 | |||
| 1885 | 483 | |||
| 1895 | 524 | |||
| 1905 | 524 | |||
| 1910 | 545 | |||
| 1925 | 548 | |||
| 1939 | 496 | |||
| 1946 | 668 | |||
| 1950 | 706 | |||
| 1956 | 554 | |||
| 1961 | 531 | |||
| 1967 | 525 | |||
| 1970 | 522 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1987 | 508 | |||
| 2003 | 556 | |||
| 2011 | 507 | |||
| 2016 | 478 | |||
| 2020 | 479 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Ab 1970: Stadt Grünberg:<ref name="HH2015" /><ref>Einwohnerzahlen 2020. In: Webauftritt. Stadt Grünberg, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2020; abgerufen im Januar 2022.</ref>; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1829: | 465 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 481 evangelische (= 90,6 %), 32 katholische (= 6,0 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1961: | Erwerbspersonen: 178 Land- und Forstwirtschaft, 84 Produzierendes Gewerbe, 19 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 12 Dienstleistungen und Sonstiges.<ref name="lagis" /> |
Politik
Für den Stadtteil Weitershain besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Weitershain) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 63,88 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Weitershain“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Weitershain. In: Votemanager. Stadt Grünberg, abgerufen im März 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Anita Weitzel zur Ortsvorsteherin.<ref>Politische Gremien. In: Webauftritt. Stadt Grünberg, abgerufen im März 2024.</ref>
Vereine
- Burschen- und Mädchenschaft Weitershain
- Freiwillige Feuerwehr Weitershain
- Jugendfeuerwehr Weitershain
- Gesangverein „Liederkranz“ Weitershain
- Reit- und Fahrverein Weitershain
- Schützenverein Weitershain e. V.
- Tanzgruppe „Teufelchen“
- VDK-Ortsgruppe Weitershain
- Sportverein VfL Weitershain
Literatur
- Kunstdenkmäler Gießen 1, S. 359
- Londorf 1958, S. 192
- Ursula Braasch-Schwersmann, Deutschordenshaus Marburg, S. 320
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Weitershain. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Die Stadtteile. In: Webauftritt der Stadt Grünberg.
- Weitershain. Ortsgeschichte, Infos. In: www.baaferland.de. Private Website
- Weitershain, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Weitershain, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. Januar 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="HH2015">Haushaltsplan 2015. (PDF; 1,9 MB) In: Webauftritt. Stadt Grünberg, S. 13, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im März 2019. </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1800"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 183 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1806"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 223 (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="NLVK"> Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 413 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="RB1822-177" > Abtretung der Partimonial Gerechtsame der Freiherren von Nordeck zur Rabenau in dem Londorfer Grund, zur Ausübung durch den Staat vom 3. April 1822. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Innern und der Justiz (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1822 Nr. 15, S. 177 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 36,6 MB]). </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 6 und 46, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>
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