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Pjassina

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Pjassina
Пясина
Datei:Ice block in the Pyasina river delta.jpg
Satellitenfoto der Mündung

Satellitenfoto der Mündung

Daten
Gewässerkennzahl RU17020000112116100117923
Lage Nordsibirisches Tiefland

RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland

Flusssystem Pjassina
Ursprung Pjassinosee
70° 3′ 37″ N, 88° 4′ 4″ O
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Quellhöhe ca. 28 m
Mündung in den Pjassinabusen (Karasee)Koordinaten: 73° 53′ 12″ N, 87° 4′ 21″ O
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Mündungshöhe m
Höhenunterschied ca. 28 m
Sohlgefälle ca. 0,03 ‰
Länge 818 km<ref name="GSE" /><ref name=gvr/>
Einzugsgebiet 182.000 km²<ref name="GSE">Artikel Пясина in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D094593~2a%3D%D0%9F%D1%8F%D1%81%D0%B8%D0%BD%D0%B0~2b%3D%D0%9F%D1%8F%D1%81%D0%B8%D0%BD%D0%B0</ref><ref name=gvr>Река ПЯСИНА im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref>
Abfluss am Pegel an der Mündung<ref name="GSE" /> MQ
2600 m³/s
Linke Nebenflüsse Pura, Mokoritto, Agapa
Rechte Nebenflüsse Dudypta, Jangoda, Tareja, Binyuda, Negro

Vorlage:Maplink

Datei:Pyasina.png
Einzugsgebiet der Pjassina

Einzugsgebiet der Pjassina

Die Pjassina ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Pjasina) ist ein 818 km langer Strom in Nordsibirien (Russland, Asien), der in die arktische Karasee fließt.

Verlauf

Die Pjassina entströmt dem Pjassinosee nordwestlich des Putoranagebirges bei 28 m<ref>Sowjetische topographische Karte 1:200.000 R-45-17,18</ref> in nordöstlicher Richtung und durchquert auf den ersten etwa 150 km bis zur Einmündung der Dudypta (Дудыпта) Moränenablagerungen in einem engen Tal.<ref name="GSE" /> Unterhalb, im Bereich des Nordsibirischen Tieflands, weitet sich das Tal; der Fluss ist hier stellenweise bereits über einen Kilometer breit, mändriert und bildet eine Vielzahl von Armen, so im Bereich der Einmündungen von Jangoda (Янгода) und Mokoritto (Мокоритто).

Bei der Mündung der Tareja (Тарея) wendet sich die Pjassina nördlich des 73. Breitengrades und südlich des Byrrangagebirges nach Westen. Unterhalb der Mündung der Pura (Пура) durchbricht die Pjassina die hier nur noch bis 200 m hohen südwestlichsten Ausläufer des Byrrangagebirges in nördlicher Richtung, um schließlich in den Pjassinabusen der Karasee zu münden.

Östlich des ästuarähnlichen, in Mündungsnähe 3 km breiten und über 10 km tiefen Hauptarmes bildet die Pjassina ein Delta aus.<ref>Sowjetische topographische Karte 1:200.000 S-45-11,12</ref> Bei Niedrigwasser sind die Gezeiten bis zur Tarejamündung (etwa 300 km oberhalb der Pjassinamündung) spürbar.

Einzugsgebiet und Wasserführung

Das Einzugsgebiet der Pjassina umfasst 182.000 km², dabei werden 10.450 km² von über 60.000 Seen eingenommen. Unterhalb des Pjassinosees beträgt die mittlere Wasserführung 560 m³/s, bei der Mündung 2.600 m³/s.<ref name="GSE" />

Klima, Fauna und Schiffbarkeit

Die Pjassina gefriert zwischen Ende September / Anfang Oktober und Juni. In der eisfreien Zeit ist sie auf der gesamten Länge schiffbar. Der Fluss und seine Zuflüsse sind sehr fischreich.<ref name="GSE" />

Weblinks

Commons: Pjassina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />