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Moses Der Kalousdian

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Moses Der Kalousdian (* 1895 in Yogounurluk, Osmanisches Reich; † 1984 in Beirut), (armenisch Մովսէս Տէր Գալուստեան, oft auch Movses) war ein armenischer Widerstandskämpfer zur Zeit des Genozids an den Armeniern 1915.<ref>Armenian Reporter: Musa Dagh Mountain of legends. (pdf; 1,4 MB) CS Media Enterprises, 25. August 2007, S. C5, C8, abgerufen am 22. Dezember 2008 (englisch).</ref> Er diente Franz Werfel als Vorlage für die Romanfigur des Gabriel Bagradian im Roman Die vierzig Tage des Musa Dagh.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2006-02-01 Music for Ascending the Mountain: The Place of Beginnings: Songs of Light & Peace (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. August 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.horizonweekly.ca (englisch)</ref>

Leben

Als ehemaliger Offizier der Osmanischen Armee führte Der Kalousdian im Jahre 1915 die Bewohner der Dörfer Vakıflı, Yoğunoluk, Hıdırbey, Haji Habibli und Keboussik auf den Musa Dagh, wo diese, lediglich mit Sattelpistolen und Jagdgewehren bewaffnet, Festungsanlagen anlegten und sich 53 Tage lang erfolgreich gegen mehrere türkische Angriffswellen verteidigten. Am 12. September 1915 kam das französische Kriegsschiff Guichen den bedrängten Christen zur Hilfe. Gemeinsam mit drei weiteren alliierten Schiffen rettete es 4048 Armenier, darunter auch Der Kalousdian.<ref>Daniel Steinvorth: Die Kinder des Musa Dagh. Spiegel Online, 21. Mai 2007, S. 2, abgerufen am 22. Dezember 2008.</ref>

Kalousdian trat als armenischer General in die französische Armee ein und diente dort als Adjutant.<ref>Mousalaer – Anjar History (englisch); </ref> Später wurde er von der armenischen Minderheit im Wahlkreis Antakya in das Parlament der Syrischen Republik gewählt (1932 und 1936) und 1943, nach der Trennung Syriens und des Libanons, in das libanesische Parlament.<ref></ref> Auch in den Jahren 1947, 1951, 1953, 1957, 1960 und 1964 errang er in Beirut jeweils ein Mandat für das libanesische Parlament.<ref></ref>

Rezeption

Unter den Geretteten befand sich auch ein Pfarrer der Armenisch-Evangelischen Kirche namens Dikran Andreasian,<ref>V. Bryce: 130. Jibal Mousa: The Defence of the Mountain and the Rescue of its Defenders by the French Fleet. In: The Treatment of Armenians in the Ottoman Empire 1915–1916. Harold B. Lee Library, abgerufen am 22. Dezember 2008 (englisch).</ref> der über den Widerstand Buch führte. Diese Aufzeichnungen verwendete Werfel wiederum für seinen Roman.<ref>Peter Stephan Jungk: Franz Werfel und ‘Die vierzig Tage des Musa Dagh’. P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2015; abgerufen am 22. Dezember 2008.</ref>

Weblinks

Belege

<references />

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