Kornelia Wehlan
Kornelia Wehlan (* 19. März 1961 in Luckenwalde) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke). Sie war von 1999 bis 2013 Abgeordnete im Landtag Brandenburg und ist seit 2013 Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming.
Leben
Wehlan absolvierte von 1977 bis 1979 die Berufsausbildung zur Agrotechnikerin/Mechanisatorin an der Betriebsberufsschule Petkus und studierte anschließend bis 1982 Pflanzenproduktion an der Agraringenieurschule Cottbus. Schließlich arbeitete sie bis 1986 in der LPG Hennickendorf als Abteilungsleiterin für Freilandgemüse.<ref>Biografie. .konni-wehlan.de, persönliche Internetseite; abgerufen am 19. Dezember 2008</ref>
Sie besuchte von 1986 bis 1987 die Bezirksparteischule Potsdam und war von 1987 bis zum Sturz der SED 1989 Mitarbeiterin der SED-Kreisleitung Luckenwalde.<ref name="DDR-Vergangenheit">Präsident des Landtages Brandenburg (Hrsg.): Landtag Brandenburg: Namen – Daten – Fakten, 5. Wahlperiode 2009–2014, 4., überarbeitete und ergänzte Auflage, Stand März 2013, S. 112</ref> Daran anschließend arbeitete sie von 1990 bis 1991 als Mitarbeiterin beim PDS-Kreisvorstand Luckenwalde. Ab 1992 war sie zwei Jahre als Mitarbeiterin eines Bildungsvereins tätig und fungierte schließlich ab 1994 als Wahlkreismitarbeiterin eines Landtagsabgeordneten. Diese Tätigkeit endete 1999.
Kornelia Wehlan ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Politik
Wehlan war ab 1979 Mitglied der SED, ab 1990 Mitglied der PDS und anschließend der Partei Die Linke.<ref name="DDR-Vergangenheit" />
Seit 1990 gehörte sie bis in das Jahr 2013 der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde an und war ebenfalls von 1998 bis 2013 Mitglied des Kreistages Teltow-Fläming, dort als Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.
Im September 1999 konnte sie über die Landesliste ihrer Partei erstmals in den Brandenburger Landtag einziehen. Bei der Landtagswahl 2004 wurde sie im Wahlkreis Teltow-Fläming II direkt in den Landtag der 4. Wahlperiode gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abgeordnete gewählt in den Wahlkreisen. ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Juni 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. landtag.brandenburg.de; abgerufen am 19. Dezember 2008</ref> Sie fungierte als Sprecherin für Agrarpolitik und ländliche Entwicklung ihrer Fraktion. Zudem war sie Mitglied im Ausschuss für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz und im Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Seite der Fraktion ( des Vorlage:IconExternal vom 13. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 19. Dezember 2008</ref> Bei der Landtagswahl 2009 errang sie erneut das Direktmandat in ihrem Wahlkreis<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abgeordnete gewählt in den Wahlkreisen. ( des Vorlage:IconExternal vom 17. April 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. landtag.brandenburg.de; abgerufen am 7. Juni 2010</ref> und bekleidete in der 5. Wahlperiode des Landtages in der Landtagsfraktion der Linkspartei den Posten der Sprecherin für Verkehrspolitik, Regionalplanung und Raumordnung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Seite der Fraktion ( des Vorlage:IconExternal vom 13. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 7. Juni 2010</ref> Ferner war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende<ref>Seite der Fraktion (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot dielinke-fraktion.brandenburg.de; abgerufen am 7. Juni 2010</ref> und arbeitete im Landtag Brandenburg im Hauptausschuss und im Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft, dessen Vorsitz sie führte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Landtag Brandenburg, Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft A10. ( des Vorlage:IconExternal vom 29. August 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. landtag.brandenburg.de; abgerufen am 7. Juni 2010</ref>
Bei der Wahl zum Landrat im Landkreis Teltow-Fläming am 24. März 2013 erhielt sie mit 36,7 % die meisten Stimmen. Doch da sie weder das Quorum von 15 % aller Wahlberechtigten noch die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang erreichte, fand am 14. April 2013 eine Stichwahl mit dem zweitplatzierten Bewerber Frank Gerhard (SPD) statt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wahlergebnis Landratswahl 24. März 2013 ( vom 20. März 2013 im Internet Archive)</ref> Hier erhielt sie zwar mit 66,2 % wieder eine deutliche Mehrheit, doch da sie das Quorum um 541 Stimmen erneut verfehlte,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wahlergebnis Stichwahl zur Landratswahl 2013 ( des Vorlage:IconExternal vom 20. Mai 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> musste der Kreistag den neuen Landrat bestimmen. Dabei setzte sie sich am 9. September 2013 überraschend mit 27 zu 25 Stimmen gegen den zuvor als Favorit gehandelten Senftenberger Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD) durch.<ref>Kornelia Wehlan ist neue Landrätin. In: Märkische Allgemeine Zeitung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2021; abgerufen am 23. September 2025. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Mit der Übergabe der Ernennungsurkunde in das Wahlbeamtenverhältnis und der Vereidigung vor dem Kreistag Teltow-Fläming am 14. bzw. 21. Oktober 2013 stand Kornelia Wehlan als erste Frau an der Verwaltungsspitze einen Landkreises in Brandenburg. Als Landrätin hat Kornelia Wehlan auf ihre Mandate im Landtag Brandenburg, im Kreistag Teltow-Fläming und der Stadtverordnetenversammlung Luckenwalde verzichtet. Ebenso legte sie den Vorsitz des Kreisverbandes Teltow-Fläming der Partei Die Linke nieder.
Kornelia Wehlan wurde als Landrätin im Oktober 2021 für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. Im ersten Wahlgang erreichte sie mit 26,3 % die meisten Stimmen.<ref>Ergebnisse. Abgerufen am 29. September 2025.</ref> Mit 55 zu 45 Prozent der Stimmen gewann Wehlan die Stichwahl gegen eine SPD-Kandidatin.<ref>Andreas Fritsche: Kornelia Wehlan: Die einzigartige Landrätin. Abgerufen am 29. September 2025.</ref><ref>Ergebnisse. Abgerufen am 29. September 2025.</ref>
Sie war Mitglied der 17. Bundesversammlung.
Weblinks
- Parlamentsdokumentation Brandenburg (der genaue Datensatz muss mit der Suchfunktion ermittelt werden)
- Persönliche Internetseite
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wehlan, Kornelia |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (Die Linke), MdL |
| GEBURTSDATUM | 19. März 1961 |
| GEBURTSORT | Luckenwalde |
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