New Museum of Contemporary Art
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}</mapframe> Das New Museum of Contemporary Art, kurz New Museum, ist ein Museum für zeitgenössische Kunst in Manhattan in New York City. Das Museum wurde 1977 gegründet und gilt als eines der weltweit angesehensten Museen für Kunst der Gegenwart.
Lage
Das Museum befindet sich in Lower Manhattan im Stadtteil Lower East Side an der Bowery im gleichnamigen Viertel zwischen Stanton und Rivington Street. Die nächstgelegenen Stationen der New York City Subway sind die nur wenige Meter entfernten Stationen Bowery an der Kenmare Street, die von den Linien Datei:NYCS-bull-trans-J-Std.svg und Datei:NYCS-bull-trans-Z-Std.svg bedient wird und die Station 2 Avenue in der East Houston Street, wo die Linie Datei:NYCS-bull-trans-F-Std.svg verkehrt.
Geschichte des Museums
Das New Museum of Contemporary Art wurde 1977 von Marcia Tucker gegründet, die davor den Posten der Kuratorin für Gemälde und Skulptur am Whitney Museum innehatte. Während ihrer Zeit als Direktorin des New Museum kuratierte Tucker zusammen mit ihrem Team 1983 den amerikanischen Pavillon auf der 41. Kunstbiennale in Venedig. 1999 wurde Lisa Phillips als Direktorin berufen. Wie ihre Vorgängerin war auch sie vorher Kuratorin am Whitney.
Tuckers Idee war es, eine neue Art von Museum aufzubauen, das ausschließlich mit zeitgenössischen Künstlern zusammenarbeitet. Ihr Motto war: „New Art, New Ideas“.<ref>Website des Museums, abgerufen am 21. November 2024.</ref> Außerdem wollte sie aus jeder Ausstellung ein Werk erwerben und diese Werke alle zehn Jahre wiederum veräußern. Damit wollte sie entgegen der üblichen Definition der Institution Museum die Sammlung immer aktuell zeitgenössisch halten. Doch so radikal wurde diese Idee nie umgesetzt; es entstand und entsteht eine eigene Sammlung, die aus der Zusammenarbeit mit den ausgestellten Künstlern resultiert.
Standort und Gebäude
Während der ersten fünf Jahre des Bestehens hatte das New Museum nur ein permanentes Büro. Die Ausstellungen wurden an wechselnden Orten durchgeführt. 1983 zog das New Museum in das Astor Building in SoHo mit der Adresse 583 Broadway, zwischen Houston Street und Prince Street. 1994 wurde das Astor Building verkauft und nach einer Sanierung in luxuriöse Eigentumswohnungen umgewandelt. Das Museum konnte dabei das zweite Geschoss erwerben.
2005 wurde mit dem Neubau für das Museum an der Bowery Street auf Höhe der Prince Street begonnen. Im Dezember 2007 wurde das von den japanischen Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa des Tokioter Architektenbüros SANAA entworfene, siebenstöckiges Gebäude mit einer Nutzfläche von circa 20.000 m² eröffnet. Der Neubau wurde von einer Reihe von Architekturkritikern als sehr gelungen bezeichnet.<ref>Martin Filler: Miracle on the Bowery. In: „The New York Review of Books“, Vol. 55, Nr. 1 vom 17. Januar 2008. ISSN 0028-7504 (Abgerufen am 18. Dezember 2008.)</ref>
Bereits 2008 erwarb das Museum das südliche Nachbargebäude. 2017 wurde das niederländische Architekturbüro OMA mit dem Entwurf eines Erweiterungsanbaus beauftragt. Rem Koolhaas und Shohei Shigematsu von OMA veröffentlichten 2019 die Pläne für den siebenstöckigen Anbau mit einer Fläche von 5574 Quadratmetern,<ref name="NYY">Michael Young: New Museum Opens With New Seven-Story Expansion in Bowery, Manhattan. In: New York Yimby. 21. März 2026, abgerufen am 25. März 2026.</ref> der ursprünglich bis zum Jahr 2022 fertiggestellt werden sollte. Die Bauarbeiten begannen aber erst in diesem Jahr. Das vorhandene Museumsgebäude wurde während der Bauarbeiten im März 2024 vorübergehend geschlossen. Die Wieder- und Neueröffnung des Museums fand am 21. März 2026 statt.<ref name="NYY" /> Der verglaste Erweiterungsbau umfasst auf drei Etagen Galerien sowie ein Restaurant, eine Buchhandlung und Büroräume. Die Kosten für das Gesamtvorhaben belaufen sich auf rund 82 Millionen US-Dollar.<ref>Jo Lawson-Tancred: The New Museum Sets Opening Date for Its Massive $82 Million Expansion. In: Artnet. 13. Januar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ausstellungen
Im Museum werden jedes Jahr circa sechs große Ausstellungen gezeigt, teils Einzelausstellungen, teils Gruppenausstellungen. Dabei wurden eine Reihe von inzwischen bekannten Künstlern erstmals in einer großen Ausstellung gewürdigt. Jeff Koons hatte hier 1980 seine erste Einzelausstellung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jeff Koons ( des Vorlage:IconExternal vom 8. Januar 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im New Museum of Contemporary Art. (Abgerufen am 18. Dezember 2008.)</ref> Die Ana-Mendieta-Retrospektive von 1987 – zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod der Künstlerin – wurde auch wegen des Zustandekommens der Ausstellung weithin wahrgenommen.<ref>Michael Brenson: Art: Works by Ana Mendieta in a Retrospective Exhibition. In: „The New York Times“ vom 27. November 1987. ISSN 0362-4331 (Abgerufen am 18. Dezember 2008.)</ref> Der südafrikanische Künstler William Kentridge hatte im New Museum 2001 seine erste amerikanische Retrospektive.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />William Kentridge ( des Vorlage:IconExternal vom 21. November 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im New Museum of Contemporary Art.
Grace Glueck: ART REVIEW; Apartheid and Its Bitter Aftertaste. In: „The New York Times“ vom 8. Juni 2001. (Beide abgerufen am 18. Dezember 2008.)</ref> Auch Andrea Zittel wurde 2006 im New Museum erstmals in einer großen Retrospektive gezeigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Andrea Zittel ( des Vorlage:IconExternal vom 23. November 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im New Museum of Contemporary Art. (Abgerufen am 18. Dezember 2008.)</ref>
2011 zeigte das Museum die Ausstellung Ostalgia in der Künstler aus den Staaten des Ostblocks und aus den Staaten der Sowjetunion mit ihren Werken gezeigt werden. Der Hauptfinanzier der Ausstellung war der russische Oligarch Leonid Mikhelson.
Im Jahre 2012 präsentierte das Museum die vorher im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid gezeigte Ausstellung Rosemarie Trockel - A Cosmos, die 2013 zur Serpentine Gallery in London weiterging.
Weblinks
- Offizielle Website des Museums
- Chronologie auf der Website des New Museum (englisch)
- New York Yimby New Museum Opens With New Seven-Story Expansion in Bowery, Manhattan.
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 40° 43′ 20,5″ N, 73° 59′ 34,4″ W
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