Zum Inhalt springen

Centawa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. November 2025 um 07:00 Uhr durch imported>Invisigoth67 (form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Centawa
Vorlage:Platzhalterbild
Centawa (Polen)
Centawa (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz)
Gmina: Himmelwitz
Geographische Lage: 50° 30′ N, 18° 24′ OKoordinaten: 50° 30′ 0″ N, 18° 24′ 0″ O
 {{#coordinates:50,5|18,4|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-16 type=city
  }}
Einwohner: 657 (2013)
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OST
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Flughafen Katowice

Centawa (1936–1945: Haldenau) ist ein Ort in der Gmina Jemielnica im Powiat Strzelecki der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geschichte

Datei:Centawa Kosciol NMB.jpg
Kirche
Datei:Kościół w Centawie pomnik.jpg
Gefallenendenkmal

Centawa wurde erstmals 1253 urkundlich erwähnt. 1404 wurde der Ortsname Czanto erwähnt, 1407 die Ortsnamen Centhow und Centow.

Die Volkszählung von 1835 erwähnt im Dorf einen Gutshof, eine Bäckerei und eine Schmiede. 1845 gab es in Centawa 60 Gebäude, ein Vorwerk und 382 Einwohner. Davon waren einer evangelisch und drei jüdisch. 1896 lebten in Centawa 477 Einwohner.

Bei der Volksabstimmung am 20. März 1921 stimmten 56 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 212 für Polen. Gleichwohl verblieb Centawa beim Deutschen Reich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Am 21. Juli 1936 wurde der Ort in Haldenau umbenannt.

Seit 1945 gehört der Ort zu Polen und wird wieder mit dem alten Ortsnamen Centawa benannt. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. Seit 1999 gehört es zum Powiat Strzelecki.

Sehenswürdigkeiten und Denkmale

Datei:MOs810 WG 2018 8 Zaleczansko Slaski (Saint Mary church in Centawa) (1).jpg
  • Die katholische Pfarrkirche St. Maria Geburt (kościół parafialny Najświętszej Panny Marii). Der erste gotische Bau stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. 1886 bis 1887 wurde er wieder dieser Stilrichtung angepasst und ein Turm im Westen sowie die Vorhalle im Süden sowie die steilen Satteldächer samt neugotischer Dachgauben und Dachreiter hinzugefügt. Der Innenraum wurde 1950 renoviert. Im Innenraum gibt es eine Kassettendecke mit Renaissance-Malereien, sie wurde 1887 und um 1930 restauriert. Dort befindet sich auch eine Stiftungsinschrift von Magdalena Centawsky sowie ein Wappen der Herren Kotulinski mit der Jahreszahl 1586. Außerdem spätbarocke Skulpturen der Heiligen Petrus und Paulus sowie einen hölzernen auf Pfosten ruhenden Musikchor.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 212</ref>
  • Das Gefallenendenkmal erinnert mit einer lateinischen Inschrift an die Opfer der beiden Weltkriege.

Persönlichkeiten

Wappen

Datei:Siegel Centawa 1910.jpg
Altes Siegel der Gemeinde

Alte Siegel und Stempel des Ortes zeigen ein Hammerwerk. Es weist auf den einstigen industriellen Charakter des Ortes hin, einst befanden sich im Ort Hüttenwerke.

Weblinks

Commons: Centawa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein