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Anita Tack

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Anita Tack (2016)

Anita Tack (* 4. April 1951 in Dresden) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke). Sie war von 2009 bis 2014 Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Zwischen 1994 und 2019 war sie Mitglied des Landtages Brandenburg.

Leben

Ab 1969 studierte Anita Tack Städtebau und Gebietsplanung an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. Dieses Studium schloss sie 1973 als Diplomingenieurin ab. Anschließend arbeitete sie bis 1987 im Büro für Territorialplanung des Bezirkes Potsdam. Von 1983 bis 1987 war sie dessen Direktorin. 1987 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Bezirksplankommission in Potsdam.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handbuch des Landtages (Memento vom 16. März 2009 im Internet Archive), abgerufen am 14. Dezember 2008</ref> Von 1988 bis 1989 absolvierte sie ein Studium an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau. Von 1990 bis 1991 arbeitet sie als Mitarbeiterin der Bezirksverwaltungsbehörde Potsdam. Von 1991 bis 1994 war sie stellvertretende Leiterin der Fraktionsgeschäftsstelle der PDS im Landtag Brandenburg. Anita Tack hat zwei Kinder.

Politik

Seit 1969 war Tack Mitglied der SED<ref>Anita Tack im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> und seit 1990 der PDS. Von 1990 bis 1997 war sie zudem Mitglied des PDS-Landesvorstandes und stellvertretende Landesvorsitzende und von 1999 bis 2001 Landesvorsitzende der Partei. 1994 wurde sie Mitglied des Brandenburger Landtages in der 2. Wahlperiode und fungierte als Regional- und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion sowie als Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr. Zudem war sie stellvertretendes Mitglied im Umweltausschuss.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographie auf der Seite der Landtagsfraktion (Memento vom 5. Dezember 2008 im Internet Archive), abgerufen am 14. Dezember 2008</ref> In der 3. Wahlperiode ab 1999 war sie Mitglied des Landtagspräsidiums, Mitglied im Hauptausschuss sowie Regional- und verkehrspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr. Bei der Landtagswahl 2004 gelangte sie über die Landesliste in den Brandenburger Landtag der 4. Wahlperiode.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abgeordnete gewählt nach Landesliste (Memento vom 1. Dezember 2008 im Internet Archive), abgerufen am 14. Dezember 2008</ref>

Nach der Landtagswahl 2009 und dem folgenden Regierungswechsel war sie von November 2009 bis ins Jahr 2014 Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im Kabinett Platzeck III.

Zur Landtagswahl 2014 trat sie im Landtagswahlkreis Potsdam I an. In der 6. Wahlperiode war sie Sprecherin ihrer Fraktion für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Verkehr. Sie arbeitete als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Landesplanung und Mitglied im Ausschuss für Haushaltskontrolle.

Werke

Weblinks

Einzelnachweise

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