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Marek & Vacek

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Marek Tomaszewski

Marek & Vacek (in der polnischen Schreibweise Marek i Wacek) waren ein polnisches Klavier-Duo, das besonders in den 1970er Jahren populär war, bestehend aus den beiden Musikern Marek Tomaszewski (* 20. November 1943) und Wacław Kisielewski (* 12. Februar 1943; † 12. Juli 1986).

Musikstil

Das Markenzeichen des Duos waren Bearbeitungen klassischer Werke mit Stilelementen der Popmusik und der Jazzmusik von Swing bis Ragtime. Sie spielten aber auch eigene Kompositionen.<ref>Marek Tomaszewski im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Geschichte

Nachdem es in den frühen 1960er Jahren gegründet worden war, gab das Duo in einer Sendung am 8. März 1963 sein Fernsehdebüt.<ref name="raf">"Marek i Wacek", eine Sendung des Polskie Radio (polnisch)</ref> Marek und Wacek spielten die Hauptrollen im polnischen Filmmusical Tandem aus dem Jahr 1966.<ref>Tandem, a film indo</ref> 1981 wurden sie wegen ihrer Unterstützung der polnischen Gewerkschaft Solidarność durch das Tragen von Abzeichen während einer Tournee aus der DDR ausgewiesen.<ref>So gut war es in Polen nie in: Der Spiegel 43/1981</ref>

Das Duo bestand von 1963 bis zum frühen Unfalltod Wacław Kisielewskis im Jahre 1986 und bestritt in dieser Zeit Konzerte im europäischen Ausland, in den USA und Kanada.<ref>Lucjan Kydryński: Marek i Wacek: historia prawdziwa. 1990, ISBN 83-7003-635-X, Pomorze Publishers, S. 166 ff</ref><ref>Marek & Vacek bei discogs</ref><ref>Nachruf für Vacek in: Der Spiegel 30/1986</ref> Wacław Kisielewski verunglückte bei einem Verkehrsunfall als Beifahrer tödlich.<ref name="Superillu" /><ref>Nachruf für Vacek in: Der Spiegel 30/1986</ref>

Nach dem Tode seines Partners versuchte Marek Tomaszewski, mit Michel Prezman an die Erfolge als Marek i Michel anzuschließen,<ref>https://www.allmusic.com/album/mw0001836079</ref> musste jedoch nach der Aufnahme des Albums America das Scheitern dieses Versuches erkennen und zog sich nach Paris zurück.<ref>Marek Tomaszewski allein auf Tour auf mdr.de vom 18. November 2010</ref>

2010 begann Marek Tomaszewski als Solist in Ostdeutschland seine Comebacktournee als Konzertpianist.<ref name="Superillu">Bärbel Beuchler: Marek Tomaszewski auf Solotour: »Für Vacek gab es keinen Ersatz«. In: Superillu. 11. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Februar 2013; abgerufen am 26. August 2022.</ref>

Mareks erstes Soloalbum nennt sich Premiere, das zweite Rapsodia und das dritte Le Sacre du Printemps, eine Bearbeitung nach dem Werk Igor Strawinskys.<ref>http://www.marektomaszewski.com/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=5&Itemid=3&lang=de</ref>

Diskografie (Auswahl)

Jahr Name Label
1966 Ballade pour deux pianos Barclay
1967 Play Favorite Melodies Pronit
1968 The Last Waltz (7″-EP, mono) Polskie Nagrania Muza
1969 Piano Firework Polydor
1969 Classical & Pop Pianos Polydor
1970 Stargala (Kompilation) Polydor
1971 In Gold (Kompilation) Polydor
1972 Concert Hits EMI Electrola
1973 Concerts Hits 2 EMI Electrola
1975 Live (Doppel-LP) EMI Electrola
1976 Spectrum EMI Electrola
1977 Wiener Walzer EMI Electrola
1978 Das Programm Polydor
1978 In der Halle des Bergkönigs (7″-Single) Polydor
1979 Träumerei Polydor
1981 Live (PL: Vorlage:Schallplatte)<ref name="ausz">Auszeichnungen für Musikverkäufe: PL</ref> Wifon
1983 Romantische Flügel Polydor
1984 Again Pronit
1984 Marek & Vacek ’84 Intercord
1984 Marek & Vacek Welterfolge Intercord
1985 Die Marek & Vacek Story Prisma
1986 The Last Concert Pronit

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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