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Bommelsen

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Bommelsen
Stadt Walsrode
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(272)&title=Bommelsen 52° 57′ N, 9° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(272) 52° 56′ 45″ N, 9° 41′ 25″ O
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Fläche: 9,55 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Bommelsen, Gemeinde Walsrode. In: GEOindex. Abgerufen im August 2025.</ref>
Einwohner: 272 (15. Mai 2019)<ref>Nahverkehrsplan Heidekreis 2015–2019. (PDF; 10,2 MB) S. 124, abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Bomlitz
Postleitzahl: 29699
Lage von Bommelsen in Niedersachsen
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Bommelsen ist seit 1. Januar 2020 ein Ortsteil der Stadt Walsrode im niedersächsischen Landkreis Heidekreis. In dem Dorf leben etwa 286 Einwohner auf einer Fläche von 10 km².

Geografie

Lage

Bommelsen liegt im nördlichen Bereich des Walsroder Stadtgebietes, gut 5 km von Bomlitz entfernt. Die Ortslage erstreckt sich über etwa 1,5 km überwiegend entlang der rechten Seite des mittleren Bomlitztales. Der mundartliche Name der Bomlitz, Bommelse, war für den Ort namengebend.

Nachbargemeinden

Benachbarte Ortschaften sind – von Norden aus im Uhrzeigersinn – Woltem, Riepe, Kroge, Benefeld, Jarlingen und Ottingen.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bommelsen im Jahre 835 als Bamlinestade (etwa: Ufer der Kleinen Böhme) zu den Ländereien des Klosters Corvey gehörig, dann ab 1120 als Bomlose und ab 1390 als Bommelsen.

Vom 1. März 1974 bis 31. Dezember 2019 war die vorher selbstständige Gemeinde eine von acht Ortschaften der Gemeinde Bomlitz.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 225.</ref> Zum 1. Januar 2020 wurde die gesamte Gemeinde Bomlitz in die Stadt Walsrode eingemeindet. Damit ist Bommelsen ein Ortsteil der Stadt Walsrode.

Religion, Gebäude und Infrastruktur

Datei:Bomlitz Bommelsen - Friedenskirche 02 ies.jpg
Friedenskirche von Norden

Mehrere entlang der Bomlitz aufgereihte Hofanlagen und Weiler sind als typische Gebäudeensembles, zum Teil einschließlich historischer Treppenspeicher, erhalten.

Als Wahrzeichen des Ortes gilt die Friedenskirche von 1929/30, die auf Eigeninitiative der Bommelser hin gebaut wurde und ab 1950 Bommelsen zu einer eigenen Pfarrei mit Pastorat machte, wobei Letzteres allerdings im Jahre 2013 an die Kirchengemeinde in Bad Fallingbostel abgegeben werden musste. Die Friedenskirche ist als Postkartenmotiv bekannt und wird oft als Hochzeitskirche genutzt.

Im Dorfgemeinschaftshaus, der einstigen Bommelser Dorfschule, stehen Räumlichkeiten für Veranstaltungen im Rahmen der Vereinsarbeit und des sonstigen kulturellen und gesellschaftlichen Lebens zur Verfügung.

Verkehr

Bommelsen liegt abseits der Hauptverkehrslinien. Die Autobahn 27 verläuft 14 km entfernt südwestlich, und die Autobahn 7 südöstlich in 9 km Entfernung. Die von Dorfmark über Visselhövede nach Rotenburg (Wümme) führende Bundesstraße 440 berührt den südlichen Ortsrand.

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Walsrode (Außenbezirke)#Bommelsen/Kroge

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Bommelsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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