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Paracryphiaceae

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Paracryphiaceae
Datei:Quintinia serrata 02.jpg

Quintinia serrata

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Paracryphiales
Familie: Paracryphiaceae
Wissenschaftlicher Name der Ordnung
Paracryphiales
Takht. ex Reveal
Wissenschaftlicher Name der Familie
Paracryphiaceae
Airy Shaw

Die Paracryphiaceae bilden die einzige Pflanzenfamilie der Ordnung der Paracryphiales innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen. Die Familie umfasst nur drei Gattungen mit etwa 36 Arten.<ref name="APWeb">Paracryphiaceae auf der APWebsite - Angiosperm Phylogeny Website.</ref>

Beschreibung

Sie wachsen als Bäume oder Sträucher. Die gestielten Laubblätter sind einfach. Nebenblätter fehlen.

Die Blüten stehen in ährigen oder traubigen Blütenständen zusammen. Die Blüten sind vier- oder fünfzählig. Alle Staubblätter sind frei und fertil. Es sind ein bis sechs ober- bis unterständige Fruchtblätter vorhanden. Die Fruchtblätter sind zu einem ober- oder unterständigen Fruchtknoten verwachsen.

Es werden je nach Gattung unterschiedliche Früchte gebildet. Genauere Merkmale werden bei den einzelnen Gattungen erläutert.

Systematik und Verbreitung

Die Ordnung der Paracryphiales ist innerhalb der Euasteriden II die Schwestergruppe der Ordnung Dipsacales. Zu ihr gehört nur eine Familie, die Paracryphiaceae, in die auch die ehemaligen Familien Quintiniaceae und Sphenostemonaceae eingegliedert wurden.<ref name="APGIII">Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG III. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Bd. 161, Nr. 2, 2009, ISSN 0024-4074, S. 105–121, doi:10.1111/j.1095-8339.2009.00996.x.</ref>

Die Familie Paracryphiaceae wurde 1964 von Herbert Kenneth Airy Shaw in Kew Bulletin, 18, S. 265 aufgestellt. Typusgattung ist Paracryphia <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker f.

Die Stellung der Familie der Paracryphiaceae war lange umstritten und wird auch heute noch bei verschiedenen Autoren unterschiedlich bewertet. Die Paracryphiaceae wurde als monotypische Familie, mit der einzigen Art Paracryphia alticola, in die Ordnung Theales gestellt. Die monogenerische Familie Sphenostomonaceae, mit der Gattung Sphenostemon, stellte man zu den Celastrales oder Icacinales. Die Gattung Quintinia wurde lange Zeit zu den verholzenden Saxifragaceae oder Hydrangeaceae gestellt. Zuletzt Winkworth et al. 2008<ref>Richard C. Winkworth, Johannes Lundberg, Michael J. Donoghue: Toward a resolution of Campanulid phylogeny, with special reference to the placement of Dipsacales. In: Taxon. Bd. 57, Nr. 1, ISSN 0040-0262, 2008, S. 53–65, (PDF; 568 kB).</ref> stellt drei Gattungen in die Familie der Paracryphiaceae. So sind Quintiniaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />Doweld, Sphenostemonaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />P. van Royen heute Synonyme von Paracryphiaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />Airy Shaw. Für die Familie Paracryphiaceae wird eine eigene Ordnung Paracryphiales aufgestellt, die der Ordnung der Dipsacales nahesteht.<ref name="APWeb" />

Datei:Sphenostemon comptonii.jpg
Sphenostemon comptonii, Illustration

Die Familie der Paracryphiaceae umfasst drei Gattungen mit etwa 36 Arten in den Philippinen, auf Neuguinea, Neuseeland und Neukaledonien.<ref name="APWeb" />:

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Weiterführende Literatur

  • Johannes Lundberg: Phylogenetic Studies in the Euasterids II. With Particular Reference to Asterales and Escalloniaceae (= Comprehensive Summaries of Uppsala Dissertations from the Faculty of Science and Technology. Bd. 676). Uppsala University, Biology, Department of Evolutionary Biology, Department of Systematic Botany, Uppsala 2001, ISBN 91-554-5191-8 (Zugleich: Uppsala, Universität, Dissertation, 2002), Online (PDF; 0,9 MB).
  • Richard C. Winkworth, Johannes Lundberg, Michael J. Donoghue: Toward a resolution of Campanulid phylogeny, with special reference to the placement of Dipsacales. In: Taxon. Bd. 57, Nr. 1, ISSN 0040-0262, 2008, S. 53–65.