Njuja
| Njuja Нюя, Ньүүйэ | ||||||||||||
|
Lage der Njuja (Нюя) im Einzugsgebiet der Lena | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | RU: 18030300112117200001988 | |||||||||||
| Lage | Republik Sacha (Jakutien) (Russland) | |||||||||||
| Flusssystem | Lena | |||||||||||
| Abfluss über | Lena → Arktischer Ozean | |||||||||||
| Quelle | Lenaplateau 60° 26′ 3″ N, 109° 57′ 51″ O {{#coordinates:60,434166666667|109,96416666667|
|
dim=500 | globe= | name=Quelle Njuja | region=RU-SA | type=waterbody
}} | ||||||
| Quellhöhe | ca. 450 m | |||||||||||
| Mündung | LenaKoordinaten: 60° 32′ 1″ N, 116° 18′ 33″ O
{{#coordinates:60,533611111111|116,30916666667|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Mündung Njuja | region=RU-SA | type=waterbody
}} |
dim=1000 | globe= | name=Mündung Njuja | region=RU-SA | type=waterbody
}} | |
| Mündungshöhe | 150 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 300 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 0,38 ‰ | |||||||||||
| Länge | 798 km<ref name="gse">Artikel Njuja in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref><ref name="gvr">Njuja im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 38.100 km²<ref name="gse" /><ref name="gvr" /> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Komaka<ref>Njuja am Pegel Komaka – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref> AEo: 11.700 km² Lage: 554 km oberhalb der Mündung |
MQ 1948/1994 Mq 1948/1994 |
46 m³/s 3,9 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Naakhara<ref>Njuja am Pegel Naakhara – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref> AEo: 23.200 km² Lage: 244 km oberhalb der Mündung |
MQ 1972/1992 Mq 1972/1992 |
99 m³/s 4,3 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Kurum<ref name="arctic" /> AEo: 32.600 km² Lage: 132 km oberhalb der Mündung |
MQ 1936/1994 Mq 1936/1994 |
114 m³/s 3,5 l/(s km²) | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Tympytschan, Chamaky, Ulachan-Murbajy, Otschtschugui-Murbajy, Betschentscha | |||||||||||
| Schiffbarkeit | 146 km | |||||||||||
Die Njuja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 798 Kilometer langer linker Nebenfluss des Lena in Westsibirien (Russland, Asien).
Verlauf
Die Njuja entspringt in etwa 450 m im Westen des Lenaplateaus in Ostsibirien. Die Quelle liegt im äußersten Westen der Republik Sacha (Jakutien), deren Territorium der Fluss auf seiner gesamten Länge durchfließt, in unmittelbarer Nähe der Grenze zur Oblast Irkutsk. Die Njuja durchfließt das Plateau in vorwiegend östlicher Richtung, ab dem Mittellauf etwa parallel zur Lena, meist in weiten Bögen in einem streckenweise engen Tal mäandrierend. Schließlich mündet der Fluss unterhalb des nach ihr benannten Dorfes Njuja in 150 m Höhe in die Lena.
Die wichtigsten Nebenflüsse sind Tympytschan, Chamaky, Ulachan-Murbajy, Otschtschugui-Murbajy und Betschentscha (auch Betintsche genannt), alle von links.
Hydrographie
Das Einzugsgebiet der Njuja umfasst 38.100 km². In Mündungsnähe erreicht der Fluss eine Breite von knapp 200 Metern bei einer Tiefe bis 3 Meter; die Fließgeschwindigkeit beträgt hier 0,4 m/s.
Die Njuja gefriert von der zweiten Oktoberhälfte bis Mai. Die Wasserführung bei Kurum, 132 Kilometer oberhalb der Flussmündung beträgt im Jahresdurchschnitt 114 m³/s bei einem Minimum von 7,4 m³/s im März und einem Maximum von 760 m³/s im Mai.<ref name="arctic">Njuja am Pegel Kurum – hydrographische Daten bei R-ArcticNET (inkorrekte Koordinatenangabe; eigentlich bei Betschtentscha, 60° 58′ N 115° 29′ O)</ref>
Infrastruktur
Die Njuja ist auf 146 Kilometern ab oberhalb der Einmündung der Betschintscha beim gleichnamigen Dorf schiffbar.<ref>Liste der Binnenwasserstraßen der Russischen Föderation (bestätigt durch Verordnung Nr. 1800 der Regierung der Russischen Föderation vom 19. Dezember 2002)</ref>
Ab dem Mittellauf liegen mehrere Dörfer am Ufer der Njuja, wie Orto-Nachara, Tschamtscha und Betschentscha. Bei der Siedlung Njuja kreuzt die Straße von der 20 Kilometer südlich am linken Lena-Ufer gelegenen Stadt Lensk zu den westjakutischen Diamantenfördergebieten um Mirny und Udatschny den Fluss.
Einzelnachweise
<references />