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Jenkins (Software)

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Jenkins

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Basisdaten

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Entwickler Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Aktuelle Vorabversion wöchentliches Release
Betriebssystem Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Kontinuierliche Integration
Lizenz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
deutschsprachig ja
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Jenkins ist ein erweiterbares, webbasiertes Software-System zur kontinuierlichen Integration von Software-Komponenten zu einem Anwendungsprogramm. Es wird als Fork der Software Hudson von Sun, heute Oracle, betrachtet.

Geschichte

Jenkins wurde in erster Linie von Kohsuke Kawaguchi, einem Mitarbeiter von Sun Microsystems, unter dem Namen Hudson entwickelt. Kawaguchi verließ das Unternehmen, nachdem es von Oracle Ende Januar 2010 übernommen worden war.<ref>Alexander Neumann: Hudson-Chefentwickler verlässt Oracle. Heise.de, 7. April 2010, abgerufen am 4. August 2018 (deutsch).</ref> Kawaguchi behielt die Leitung bei Hudson und arbeitete nach eigenen Angaben auf freiberuflicher Basis weiter bei Oracle. Da Oracle die Namensrechte an Hudson hielt und den Namen als Marke eintragen ließ,<ref>Auskunft zur Unionsmarkennummer 009482902 für HUDSON im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)</ref> wurde das Projekt schließlich in Jenkins umbenannt.<ref>Andrew Bayer: Rename Vote Results. 29. Januar 2011, abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> Der Name Jenkins wurde gewählt, da die Entwickler der Meinung waren, dass Jenkins im Englischen genauso wie Hudson mit dem Beruf des Butlers assoziiert wird.<ref>Andrew Bayer: Hudson's future. jenkins.io, 11. Januar 2011, abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> Da Oracle Hudson ebenfalls weiterentwickelte, kann von einem Fork („Abspaltung“) der Softwareentwicklung gesprochen werden.

Hudson gewann 2008 einen Duke’s Choice Award<ref name="javaone2008">Duke's Choice Awards Spotlights 2008's Most Innovative Java Technology Applications. Business Wire, 6. Mai 2008, abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> in der Kategorie „Developer Solutions“. Im Januar 2014 wurde Kawaguchi der Chief Technology Officer von CloudBees.<ref>People on the Move. Boston Business Journal, 17. Januar 2014, abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref><ref>Heidi Gilmore: Meet the New CTO Bee - Kohsuke Kawaguchi. CloudBees.com, 21. Januar 2014, abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> CloudBees verließ im August 2010 den sogenannten „Stealth-Mode“ als Startup<ref>Heidi Gilmore: Welcome to CloudBees. CloudBees.com, 26. August 2010, abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> und Kohsuke Kawaguchi gibt an, dort seit November 2010 dauerhaft beschäftigt zu sein. Damit hatten sowohl Hudson als auch Jenkins ein unterstützendes Unternehmen, das Support und Fortentwicklung anbot, und beide wurden als Open-Source-Projekte in der Verwaltung gemeinnütziger Organisationen geführt: Hudson bei der Eclipse Foundation<ref>Hudson @ Eclipse Foundation. Abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> und Jenkins bei der Software in the Public Interest.

2016 wurde die Weiterentwicklung von Hudson zugunsten von Jenkins eingestellt.<ref>index : org.eclipse.hudson.core.git. log. 5. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. August 2017; abgerufen am 20. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Frederic Gurr: About Jenkins. 8. Februar 2017, abgerufen am 11. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Since Hudson is not maintained anymore, Jenkins is the replacement for it. They share a common ancestry, but have diverged in the past.“</ref>

Programmeigenschaften

Das Programm ist in der Programmiersprache Java geschrieben und läuft in beliebigen EJB-Containern. Es wird zusammen mit der minimalen Servlet-Middleware Winstone ausgeliefert, sodass es sofort auf Application-Servern nach der Jakarta-EE-Spezifikation lauffähig ist und es keines zusätzlichen Servlet-Containers, z. B. Tomcat, bedarf.

Unterstützt werden:

Durch verschiedene Zusatzmodule („Plug-ins“) können auch andere Compiler gesteuert werden, sodass neben Java- auch PHP-, Ruby- oder .Net-Framework-basierte Projekte verwaltet werden können.

Jenkins verfügt über eine REST-basierte Programmierschnittstelle zur Steuerung durch andere Programme. So ist z. B. die Steuerung von „Xtreme-Feedback-Geräten“ möglich, die die Koordination in XP-Arbeitsgruppen vereinfacht.

Jenkins ist eines der am häufigsten eingesetzten Werkzeuge zur kontinuierliche Integration|kontinuierlichen Integration.

Lizenz

Die Software steht unter der MIT-Lizenz.<ref name="license">License. Abgerufen am 4. August 2018 (englisch).</ref> Die verwendeten Icon-Grafiken stammen aus dem Tango Desktop Project und stehen unter der Lizenz Creative Commons Attribution Share-Alike.

Auszeichnungen

  • DevOps Dozen 2017<ref name=":0">Awards. Abgerufen am 31. Dezember 2018.</ref>
  • DevOps Dozen 2016<ref name=":0" />
  • Bossie Awards 2014<ref name=":0" />
  • Geek Choice Award 2014<ref name=":0" />

Literatur

  • Marco Schulz, Continuous Integration mit Jenkins, Rheinwerk, 400 Seiten, 2021, ISBN 978-3-8362-7834-8
  • Martin Schumacher, Thorsten Kamann: 5 Continuous–Integration–Systeme im Vergleich. In: Java Magazin. Nr. 10, 2008, ISSN 1619-795X, S. 51–57.
  • Simon Wiest: Continuous Integration mit Hudson. 2011, dpunkt Verlag, ISBN 978-3-89864-690-1
  • John Ferguson Smart: Jenkins: The definitive guide, 2011. https://archive.org/details/jenkins

Weblinks

Einzelnachweise

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