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DocMorris

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DocMorris AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | DocMorris Logo 2019.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft<ref>DocMorris AG. Handelsregisteramt des Kantons Thurgau, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref>
ISIN CH0042615283
Gründung 1993
Sitz Frauenfeld, Schweiz Schweiz
Leitung Walter Hess
(Vorsitzender der Geschäftsleitung)<ref>Zur Rose-Gruppe: Verwaltungsrat plant Nachfolge von CEO Walter Oberhänsli. In: Healthcare Marketing. 21. Oktober 2021, abgerufen am 8. März 2023.</ref>

Walter Oberhänsli
(Präsident des Verwaltungsrates)

Mitarbeiterzahl 1.600 (2025)<ref name="kb"/>
Umsatz 1.186 Mio. CHF (2025)<ref name="kb"/>
(1.195 Mrd. EUR)
Branche E-Commerce, Pharmazie, Apotheken, Telemedizinplattform
Website corporate.docmorris.com
Stand: 2. März 2026

Die DocMorris AG (bis Mai 2023 Zur Rose Group AG) ist ein Schweizer börsennotiertes Arzneimittelvertriebsunternehmen. Die bekanntesten Marken des Konzerns sind die niederländische Versandapotheke DocMorris und der Videosprechstundenanbieter TeleClinic (Telemedizin) in München.

Neben dem Versandhandel von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten nach Deutschland wird ein Marktplatz für Gesundheits- und Kosmetikprodukte in Spanien und Frankreich betrieben. Das Unternehmen wurde 1993 als Ärztegrossist gegründet und betätigt sich seit 2001 auch als Versandapotheke für Privatkunden. Die Aktivität als Ärztegrossist und Versandapotheke in der Schweiz wurde im Mai 2023 verkauft.

Aktivitäten und Konzernstruktur

DocMorris ist seit 2012 Europas grösste Online-Apotheke.<ref>Henning Hölder: Zur Rose oder Shop Apotheke: Wer gewinnt den Kampf um den Online-Medikamentenmarkt? In: Cash. 30. Juli 2021, abgerufen am 8. März 2023.</ref><ref>Olga Rogler: Zur Rose-Aktie: So wurde die Zur Rose Group zu Europas grösster Versandapotheke. In: finanzen.ch. 31. März 2022, abgerufen am 8. März 2023.</ref><ref>DocMorris erzielt 2025 Umsatzplus von 11.1 Prozent – starkes viertes Quartal. In: boerse.de. boerse.de Finanzportal GmbH, 20. Januar 2026, abgerufen am 2. März 2026.</ref>

DocMorris gehört zu den 500 grössten Unternehmen in der Schweiz. Die Aktien sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Der Hauptsitz befindet sich in Frauenfeld (Kanton Thurgau). Das Unternehmen beschäftigt an verschiedenen Standorten rund 1600 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Aussenumsatz von 1085 Millionen Franken.<ref name="kb">DocMorris Kurzbericht 2024. In: docmorris.com. DocMorris AG, 2024, abgerufen am 14. April 2025.</ref><ref name="finanzen2023" />

DocMorris ist international unter anderem mit der niederländischen Apothekenmarke DocMorris überwiegend im deutschen Markt präsent. Diese ist seit 2004 in Heerlen unweit der deutschen Grenze beheimatet. Gründe für die Wahl des Standortes waren die Umgehung des bis 2003 in Deutschland geltenden Verbots des Arzneimittel­versandhandels und der Wegfall der in Deutschland herrschenden Preisbindung auf rezeptfreie Medikamente.

Geschichte

Datei:Zur Rose Group Logo 2022.svg
Zur-Rose-AG-Logo bis Mai 2023

Zur Rose wurde im März 1993 durch 21 Ärzte gegründet. Zwei Monate später eröffneten diese eine Apotheke in Steckborn und begannen in der Region Ärzte zu beliefern. Ende 1995 dehnten sie die Ärztebelieferung schrittweise auf die ganze Deutschschweiz aus. Mitte 1999 gründete das Unternehmen zusammen mit der Polymed Medical Center AG die auf Lieferservice spezialisierte PolyRose AG als gemeinsames Tochterunternehmen. Im Oktober 1999 bezog das Unternehmen das neue Logistikzentrum in Frauenfeld mit einer Gesamtfläche von 4500 m². 2001 begann Zur Rose mit dem Medikamentenversand an Patienten.

Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Zur Rose Pharma GmbH in Halle (Saale) expandierte das Unternehmen 2004 nach Deutschland und stieg dort in das Pharmadienstleistungsgeschäft ein. Das Deutschland-Geschäft wurde Ende 2006 mit der Übernahme der VfG Versandapotheke mit Sitz in Tschechien und operativer Tätigkeit in Deutschland ausgebaut.

Mitte 2009 veräusserte die Zur Rose AG ihre auf Generika spezialisierte Tochtergesellschaft Helvepharm AG an den französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis. Von Januar 2011 bis 2015 kooperierte Zur Rose mit dem dm-drogerie markt in Österreich im Bereich Pick-up-Rezeptsammelstellen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Versandapotheken-Kooperation mit Zur Rose (Memento vom 29. Oktober 2012 im Internet Archive) Abgerufen am 26. Oktober 2012.</ref><ref>dm bleibt Zur Rose treu. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 22. Oktober 2015, abgerufen am 13. September 2023.</ref><ref>Zur Rose und dm-Märkte kooperieren. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 20. Januar 2011, abgerufen am 13. September 2023.</ref> Im Oktober 2012 übernahm die Zur Rose AG die niederländische Versandapotheke DocMorris vom Pharmagrosshändler Celesio für 25 Millionen Euro.<ref>Versandapotheke: Schweizer kaufen DocMorris. In: Spiegel Online. 25. Oktober 2012, abgerufen am 23. September 2014.</ref> Sie wurde damit Marktführer im deutschen Pharma-Versandhandel,<ref>Der Krampf mit DocMorris ist zu Ende Abgerufen am 25. Oktober 2012.</ref> denn mit DocMorris und den beiden bereits bestehenden Tochtergesellschaften Zur Rose Pharma und VfG Versandapotheke hatte die Zur Rose AG über zwei Millionen Kunden im deutschen Markt. Celesio hatte am 26. April 2007 rund 90 Prozent der Anteile an DocMorris übernommen.<ref name="FAZonline2009">Celesio kauft Internetapotheke Doc Morris werk=FAZ. 26. April 2007, abgerufen am 8. März 2013.</ref> Die niederländische Versandapotheke lieferte nach einer telefonischen, postalischen oder Internet-Bestellung Arzneimittel vorwiegend an Kunden in Deutschland. Sie war im Jahr 2000 vom niederländischen Apotheker Jacques Waterval und dem Deutschen Ralf Däinghaus gegründet worden.

Die beiden Gründer verliessen bereits 2004 (Waterval) und 2009 (Däinghaus) das Unternehmen. Nach der Übernahme durch Celesio war DocMorris in Europa neben der Versandapotheke auch mit Vor-Ort-Apotheken in Deutschland, Irland, Schweden und Italien präsent. Die Apotheken ausserhalb Deutschlands gehörten allerdings Celesio und erhielten nach der Übernahme den Markennamen DocMorris.<ref name="AA201210">Benjamin Rohrer: DocMorris verschwindet aus Italien, Schweden und Irland. In: Apotheke adhoc. 26. Oktober 2012, abgerufen am 23. Oktober 2018.</ref> Nach dem Verkauf an die Zur Rose AG durften die Apotheken in Irland, Schweden und Italien den Markennamen für eine Übergangszeit weiter nutzen.<ref name="AA2012102">Benjamin Rohrer: DocMorris verschwindet aus Italien, Schweden und Irland. In: Apotheke adhoc. 26. Oktober 2012, abgerufen am 23. Oktober 2018.</ref>

Im Februar 2013 übernahm das damalige Zur-Rose-AG-Tochterunternehmen DocMorris den Anteil von K–Mail Order (vormals Klingel) an der Wellsana-Apotheke, die 2010 als Gemeinschaftsunternehmen von DocMorris und K–Mail Order gegründet worden war.<ref>Apotheke Adhoc: DocMorris übernimmt Wellsana-Apotheke. In: APOTHEKE ADHOC. (apotheke-adhoc.de [abgerufen am 23. Oktober 2018]).</ref> Im Juni 2013 gab DocMorris bekannt, dass es neuer Haupt- und Trikotsponsor von Alemannia Aachen wird. Im Juni 2014 reduzierte die Zur Rose AG die Anzahl der Logistikstandorte von vier auf drei und stellte das Logistikzentrum im tschechischen Česká Lípa ein. Das Versandgeschäft und die Pharma-Dienstleistungen der Marken DocMorris und Zur Rose für die Märkte Deutschland und Österreich werden fortan von den Standorten Heerlen (NL) und Halle an der Saale (DE) aus betrieben.

Im Jahr 2014 kam die Geschäftseinheit DocMorris auf über 2,5 Millionen Kunden.

2015 übernahm die Zur Rose AG eine Mehrheitsbeteiligung an BlueCare in Winterthur, einem Anbieter von vernetzenden Systemen im Schweizer Gesundheitswesen. Im Jahr 2015 eröffnete DocMorris auch auf etwa 16 000 m² eine neue Logistik- und Verwaltungszentrale im European Business Park Avantis in den Gemeinden Heerlen in den Niederlanden und Aachen in Deutschland.<ref>DocMorris baut auf das grenzüberschreitende Gewerbegebiet Avantis. In: Aachener Zeitung, 8. Oktober 2014.</ref> Wie die Zur Rose AG im November 2017 bekannt gab, übernimmt sie von der Ströer Media die Versandapotheke Vitalsana in Heerlen sowie den dazugehörigen Dienstleister ApDG in Ulm.<ref>Zur Rose kauft Vitalsana In: pharmazeutische-zeitung.de, 29. November 2017, abgerufen am 5. April 2023.</ref> Zudem wurde im selben Jahr die Eurapon Pharmahandel in Bremen übernommen.<ref>So kauft Zur Rose trotz Fremdbesitzverbot deutsche Versender In: deutsche-apotheker-zeitung.de, 8. November 2018, abgerufen am 5. April 2023.</ref>

Im Mai 2018 wurde die Übernahme der in Hamburg ansässigen Versandhandelsapotheke apo-rot durch DocMorris bekannt.<ref>Versandapotheken: Apo-Rot: Versandgeschäft geht an DocMorris Bericht auf dem Internetportal Apotheke Adhoc vom 24. Mai 2018, abgerufen am 6. Oktober 2018</ref> Im September 2018 übernahm die Zur Rose AG den spanischen Marktplatz Promofarma.<ref>Thorsten Schüller: DocMorris-Mutterkonzern kauft spanischen Versandhändler. 2. August 2018, abgerufen am 22. Juli 2021.</ref> Im Januar 2019 gab die Zur Rose AG den Erwerb der medpex-Versandaktivitäten bekannt.<ref name="DAZ2018">Zur Rose/DocMorris breiten sich weiter aus. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 18. Oktober 2018, abgerufen am 5. April 2023.</ref> Mit der Übernahme erhöhte die Zur Rose AG ihren Anteil am Arzneimittelversand in Deutschland von 18 auf 31 Prozent.<ref name="DAZ2019">Medpex-Übernahme abgeschlossen. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 7. Januar 2019, abgerufen am 8. März 2023.</ref>

In der Schweiz werden in Zusammenarbeit mit der Migros-Tochter Medbase je eine in Migros-Läden integrierte Shop-in-Shop-Apotheke in den Städten Basel, Bern, Zürich und Spreitenbach betrieben.<ref>Joachim Graf: Dritte Shop-in-Shop-Apotheke von Zur Rose kommt nach Zürich. In: ibusiness.de. 4. November 2018, abgerufen am 5. November 2018.</ref>

Die Kooperation wurde beginnend ab 2020 mit weiteren Filialen ausgebaut und um einen gemeinsam betriebenen Webshop ergänzt.<ref>Kooperation Medbase und Zur Rose. In: medbase.ch. 20. Dezember 2019, abgerufen am 15. Mai 2020.</ref> Im Juni 2020 wurde die Übernahme der Versandhandelsaktivitäten der von der Bad Apotheke, Bad Rothenfelde, betriebenen Apotal Versandhandelsapotheke, die 2019 Umsatzerlöse von 157 Mio. Euro erzielte, durch die Zur Rose AG bekannt.<ref>Zur Rose übernimmt auch noch Apotal Meldung der Deutschen Apotheker Zeitung vom 26. Juni 2020, abgerufen am 6. August 2020</ref> Im Juli 2020 hat die Zur Rose AG den Münchener Telemedizin-Anbieter TeleClinic GmbH (für Videosprechstunden) übernommen.<ref>Handelsblatt: Allianz am Apothekenmarkt: Doc-Morris-Mutter übernimmt Teleclinic. Abgerufen am 20. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). und Zur Rose Group: Zur Rose-Gruppe akquiriert TeleClinic, den führenden Telemedizin-Anbieter in Deutschland. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juli 2020; abgerufen am 20. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juli 2021 übernahm das Unternehmen die Geschäfte von apo-rot vollständig. Durch die Fusion verschwand die Marke apo-rot.<ref>Meldung von apo-rot: „apo-rot & DocMorris: zwei Partner mit einem Ziel: Ihre Zufriedenheit!“ Abgerufen am 3. Mai 2021.</ref> Im Dezember 2021 kam es zu einer Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von 650'000 neuen Aktien.<ref>Börse - Zur Rose führt Kapitalerhöhung durch - Platzierungspreis bei 290 Franken. 9. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021.</ref> Diese Massnahme generierte einen Bruttoerlös von 188,5 Millionen Franken.

2022 wurden am Standort Heerlen die Marke medpex integriert und die Kapazität mehr als verdoppelt. Der Logistikstandort in Bremen wurde gleichzeitig geschlossen und die Marke Eurapon eingestellt.<ref name="finanzen2023">n-tv Nachrichten: Mehr Kunden, mehr Umsatz - DocMorris wächst. Abgerufen am 14. April 2025.</ref> Im Februar 2023 wurde bekannt, dass die Zur Rose Suisse AG, die die ursprünglichen Aktivitäten der Gruppe als Grossist für Ärzte hielt,<ref>Zur Rose Suisse AG. Handelsregisteramt des Kantons Thurgau, abgerufen am 3. Februar 2023.</ref> unter Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbskommission, von der Migros-Tochter Medbase übernommen werden sollte.<ref>Apothekenkette - Migros kauft Schweizer Geschäft von Zur Rose. In: srf.ch. 3. Februar 2023, abgerufen am 3. Februar 2023.</ref><ref>Zur Rose: Migros-Tochter Medbase übernimmt Schweizer Geschäft der Apothekenkette. In: handelszeitung.ch. 3. Februar 2023, abgerufen am 3. Februar 2023.</ref> Die Genehmigung zur Übernahme erfolgte im April 2023.<ref>Grünes Licht für Übernahme: Weko bewilligt Kauf von Apothekenkette Zur Rose durch Migros. In: handelszeitung.ch. 27. April 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref> Im Mai 2023 firmierte die Zur Rose AG auf DocMorris AG um. Im April 2024 hat DocMorris als erster Anbieter für den deutschen Markt von der Nationalen Agentur für Digitale Medizin (gematik) die Zulassung für den Produkttyp eHealth-CardLink (eH-CL) für einen volldigitalen Einlöseweg des E-Rezepts über die DocMorris App erhalten.<ref>Zulassungs- & Bestätigungsübersichten. In: gematik Fachportal. 14. Oktober 2024, abgerufen am 4. Februar 2025.</ref><ref>Apotheke Adhoc: CardLink: DocMorris legt vor. Abgerufen am 4. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2024 kam DocMorris auf über 10,3 Millionen Kunden.<ref>DocMorris: DocMorris Umsatzentwicklung. In: docmorris.com. DocMorris, 21. Januar 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref><ref>n-tv Nachrichten: Mehr Kunden, mehr Umsatz - DocMorris wächst. Abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref>

TeleClinic hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Telemedizinakteure im deutschen Gesundheitswesen entwickelt.<ref>Digitalisieren, ohne etwas zu ändern? In: e-health.com. 16. Juli 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref> 2025 wurde TeleClinic vom TIME Magazine als eine der World ’s Top HealthTech Companies ausgezeichnet.<ref>Alice Park: World’s Top HealthTech Companies of 2025. In: time.com. 18. September 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Über 6.500<ref>Website TeleClinic. In: TeleClinic. TeleClinic, 2026, abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ärztinnen und Ärzte sind auf der Plattform mittlerweile registriert und betreuen über 100.000 Fälle im Quartal.<ref>Hauke Gerlof: Pickt Teleclinic sich die Rosinen aus der hausärztlichen Versorgung heraus, Herr Simon und Herr Spieren? In: aerztezeitung.de. 27. März 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref> TeleClinic verfügt über Rahmenverträge mit zahlreichen AOKen und BKKen sowie weiteren Krankenkassen wie der Techniker Krankenkasse.<ref>Patrick Hollstein: Teleclinic: DocMorris umwirbt Krankenkassen. In: apotheke-adhoc.de. 24. März 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref><ref>TK und Teleclinic kooperieren - Deutsche Apotheker Zeitung. In: deutsche-apotheker-zeitung.de. 9. September 2024, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref> Im Rahmen der Kooperation mit Kassenärztlichen Vereinigungen, wie den KVen Niedersachsen und Westfalen-Lippe, fungiert TeleClinic als technischer Dienstleister zur Umsetzung der Videosprechstunden im ärztlichen Bereitschaftsdienst und ist somit fester Bestandteil der ambulanten ärztlichen Regelversorgung.<ref>Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt: „Unser Angebot, innerhalb von 30 Minuten einen Arzt zu sprechen, ist im Krankenhaus nicht möglich“. 7. Oktober 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.</ref> 2025 erwirtschaftete TeleClinic einen Umsatz von 24,9 Millionen CHF<ref>DocMorris IR: DocMorris erzielt 2025 Umsatzplus von 11.1 Prozent – starkes viertes Quartal. In: DocMorris. DocMorris, 20. Januar 2026, abgerufen am 2. März 2026.</ref>.

Kooperationen

2013 wurde die inhabergeführte Versandapotheke Zur Rose in Halle exklusiver Apothekenpartner der deutschen Drogeriemarktkette dm und war als solcher in rund 1600 Filialen in Deutschland präsent.<ref>Bundesverwaltungsgericht segnet "dm-Modell" ab. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 17. März 2008, abgerufen am 13. September 2023.</ref> dm hatte damit die mehrere Jahre bestehende Kooperation mit der Europa Apotheek Venlo beendet.<ref>dm-Drogeriemarkt kooperiert mit Zur Rose Abgerufen am 18. Oktober 2012.</ref> 2015 wurden die Bestell-Terminals in den dm Filialen abgebaut, der Abholservice für Zur Rose Kunden blieb bestehen.<ref>DocMorris beschleunigt Rx-Wachstum. In: börse.de. Abgerufen am 12. Februar 2025.</ref> Ende 2024 wurde der Logistik- und Service-Standort Zur Rose Pharma GmbH in Halle (Saale) von DocMorris geschlossen, die Marke Zur Rose in Deutschland vom Markt genommen.<ref>116117-Videosprechstunde | KVWL. In: kvwl.de. Abgerufen am 17. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Alexander Müller: Pick-up: dm schafft Bestell-Terminals ab. In: Apotheke Adhoc. Abgerufen am 12. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rechtliche Situation auf dem Deutschen Markt

Kunden

Aus den Niederlanden bedient das Unternehmen überwiegend den deutschen Markt. Dazu besitzt das Unternehmen in Aachen eine deutsche Postfach-Adresse. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten gab es lange Zeit zur schriftlichen Bestellung keine Alternative, da das Rezept dem Versender vorgelegt werden musste. Seit April 2024 ist die kontaktlose Einlösung des E-Rezepts per Smartphone-App möglich.<ref>DocMorris startet CardLink und lockt mit Bonus. In: DAZ.online. 17. April 2024, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref> Bis 2019 lockte DocMorris zeitweise weitere Kunden, indem die in Deutschland erhobene Zuzahlung bei Rezepten halbiert worden war.

Ausgangssituation

Da das deutsche Heilmittelwerbegesetz das Anbieten verschreibungspflichtiger Arzneimittel im Internet und den Arzneimittel-Versand nach dem deutschen Arzneimittelgesetz verbot, berief sich DocMorris auf die garantierte wirtschaftliche Freizügigkeit auf dem Europäischen Binnenmarkt, um in Deutschland Medikamente anzubieten. Der Versandhändler trat dabei bewusst in Konflikte mit Aufsichtsbehörden und deutschen Apothekern. Mit der geplanten Eröffnung von DocMorris-Apotheken, die von der gleichnamigen Kapitalgesellschaft betrieben werden sollten, und mit der Eröffnung einer ersten Apotheke im Saarland forderte DocMorris erneut deutsche Apotheker heraus, die das Fremdbesitzverbot für Apotheken gefährdet sahen. Das Geschäftsmodell und die Geschäftspraxis waren mehrfach Gegenstand von Gerichtsverhandlungen und führten zu Änderungen des deutschen Apotheken- und Arzneimittelrechts. Weitreichende Wirkung kommt dabei dem EuGH-Urteil vom 19. Oktober 2016 (Rechtssache C 148/15) zu, wonach die deutsche Arzneimittelpreisbindung Unionsrecht verletzt.

Gerichtsverfahren zum Versand von Arzneimitteln nach Deutschland (2003)

Der Versand von Arzneimitteln aus den Niederlanden an deutsche Kunden war Gegenstand mehrerer Gerichtsverhandlungen, da nach deutschem Recht der Versand von apotheken- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln untersagt war. Der Europäische Gerichtshof urteilte im Dezember 2003, dass der grenzüberschreitende Arzneimittelversand als prinzipiell mit europäischem Recht vereinbar angesehen werden kann. Gleichzeitig erkannte das Gericht jedoch das damals in Deutschland bestehende Verbot des Versandes verschreibungspflichtiger Arzneimittel an (I. DocMorris-Urteil des EuGH).<ref>EuGH Urteil vom 11. Dezember 2003 C-322/01.</ref> Damit wurde die deutsche Rechtslage, nach der das Kerngeschäft, der Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel, illegal war, bestätigt. Dieses Urteil hatte jedoch für den Versandhändler kaum praktische Bedeutung, da bereits zuvor eine Änderung des deutschen Arzneimittelgesetzes zur Erlaubnis des Arzneimittelversands zum 1. Januar 2004 beschlossen worden war. Mit seinem Urteil vom 21. Juli 2006 erklärte das Landgericht Frankfurt am Main den Versand verschreibungspflichtiger Medikamente aus dem europäischen Ausland schliesslich für zulässig (AZ: 3-11 O 64/01).<ref>Rezepte in Internetapotheken erlaubt. Spiegel Online, 25. Juli 2006.</ref>

Eröffnung einer Filialapotheke in Deutschland (2006)

Datei:IMG 0252 DocMorris-SB 1.jpg
DocMorris-Apotheke in Saarbrücken, unter den Arkaden der Kaiserstraße im Jahr 2007

Um das Geschäft in Deutschland noch weiter auszubauen, eröffnete das Unternehmen im Juli 2006 in Saarbrücken ein Filialgeschäft. Die Erteilung der Betriebserlaubnis durch das saarländische Gesundheitsministerium überraschte, da nach dem deutschen Apothekengesetz nur Apotheker als Einzelperson (eingetragener Kaufmann) oder in einer nicht haftungsbeschränkten Personengesellschaft (Offene Handelsgesellschaft), nicht aber eine Aktiengesellschaft, zur Eröffnung und zum Betrieb einer Apotheke berechtigt sind (Fremdbesitzverbot). Der Gesundheitsminister Josef Hecken begründete die dennoch erfolgte Zulassung damit, dass die Einschränkung im deutschen Apothekenrecht nicht mit dem höherrangigen Europarecht vereinbar sei. Eine niedergelassene deutsche Apothekerin, eine Apothekerkammer und ein Apothekerverein klagten nun gemeinsam gegen die vom saarländischen Gesundheitsministerium erlassene Betriebserlaubnis. Die Klage berief sich darauf, dass die Genehmigung gegen das in Deutschland geltende Mehr- und Fremdbesitzverbot für Apotheken verstosse; dem Gesundheitsminister Josef Hecken wurde Rechtsbeugung vorgeworfen. Das Landgericht Saarbrücken entschied, dass dieser Eilantrag nicht der Eile bedürfe, und hat ihn daher abgewiesen. Die Klage gegen die Betriebserlaubnis bleibt hiervon unberührt.<ref name="Manager Magazin">Etappensieg für DocMorris. In: Manager Magazin. 9. August 2006, abgerufen am 25. Juli 2018.</ref>

Am 13. September 2006 gewährte das Verwaltungsgericht des Saarlandes in Saarlouis drei Saarbrücker Apothekern vorläufigen Rechtsschutz und ordnete eine Schliessung der DocMorris-Filiale an: Die Betriebserlaubnis verletze die Chancengleichheit im beruflichen Wettbewerb. Am 22. Januar 2007 hat das Oberverwaltungsgericht in Saarlouis die Entscheidung des Verwaltungsgerichts aufgehoben, so dass die Filialapotheke weiter betrieben werden konnte. Anders als das Verwaltungsgericht bewertete das Oberverwaltungsgericht in seiner Urteilsbegründung die Niederlassungsfreiheit für Kapitalgesellschaften innerhalb der europäischen Union vorrangig vor deutschem Recht.<ref>OVG hebt Schließung auf, Pharmazeutische Zeitung, 23. Januar 2007.</ref> Zur Klärung der europarechtlichen Konformität des deutschen Rechts rief das Verwaltungsgericht den Europäischen Gerichtshof (EuGH) im Rahmen eines Vorabentscheidungsverfahrens an. Mit dem Urteil vom 19. Mai 2009 stellte der EuGH fest, dass die deutschen Regelungen im Apothekengesetz mit europäischem Recht vereinbar sind (II. DocMorris-Urteil des EuGH).<ref>tagesschau.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Urteil des EuGH zum deutschen Apothekengesetz: EU-Richter stärken Apotheker im Streit mit Doc Morris (Memento vom 22. Mai 2009 im Internet Archive), 19. Mai 2009.</ref> So blieb die DocMorris-Apotheke in Saarbrücken weiterhin geöffnet, da das Unternehmen die abschliessende Entscheidung des Saarländischen Verwaltungsgerichts abwarten wollte.<ref>Bundestag: Fremdbesitz von Apotheken: Entscheidung liegt beim jeweiligen EU-Mitgliedstaat, Pressemitteilung vom 19. Mai 2009.</ref> Schliesslich musste DocMorris seine Filialapotheke in Saarbrücken doch unverzüglich schliessen. Unter Berufung auf das genannte Urteil des EuGH widerrief das saarländische Gesundheitsministerium nach eigenen Angaben die Betriebsgenehmigung für die Apotheke mit sofortiger Wirkung.<ref name="Spiegelonline2009">Nach EuGH-Urteil: DocMorris muss deutsche Filialapotheke schließen. In: Spiegel online. 22. Mai 2009, abgerufen am 8. März 2013.</ref> Gegen diesen Bescheid reichte DocMorris Klage vor dem Verwaltungsgericht des Saarlandes ein.<ref>Financial Times Deutschland FTD.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 30. Mai 2009.</ref> Am 27. Juli 2009 wurde die Filiale wiedereröffnet, diesmal als Franchise-Apotheke, d. h. die vorher angestellte Apothekerin arbeitet wieder als selbstständige Apothekerin, hat aber eine Markenpartnerschaft mit DocMorris abgeschlossen.<ref name="SZ2009">@1@2Vorlage:Toter Link/www.saarbruecker-zeitung.deSaarbrücker Doc-Morris-Apotheke eröffnet wieder (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive ), Saarbrücker Zeitung, 24. Juli 2009.</ref>

Franchiseapotheken

Datei:Ältester Profan-Bau in Flensburg, errichtet ca 1490, Südermarkt 12, Apotheke, Bild 1.JPG
Ehemalige Flensburger DocMorris-Apotheke im Jahr 2013

Am 8. Januar 2007 wandelte das Unternehmen in St. Wendel im Saarland ebenfalls eine bestehende – und nach wie vor von einer deutschen Inhaberin eigenverantwortlich betriebene – Apotheke in eine Franchise-Filiale um, die gegen eine Lizenzgebühr das DocMorris-Logo führt. Eine zweite Franchiseapotheke eröffnete kurz danach in Flensburg. Bis zum Jahr 2011 hatten über 160 Apotheken in Deutschland den Lizenzvertrag mit DocMorris abgeschlossen. Das Unternehmen hatte das Ziel, 500 Apotheken für das Franchisekonzept zu gewinnen.<ref name="zweistellig">Apotheken-Franchise DocMorris nur noch zweistellig</ref> Durch den Franchisevertrag blieben die Markenpartner-Apotheken weiterhin selbstständige Unternehmen. Sie dürfen jedoch gegen eine Lizenzgebühr die Marke und Marketingunterstützung von DocMorris nutzen.

Mit dem Verkauf an die Zur Rose Group 2012/13 endete die Markenpartnerschaft. Bestehende Franchiseverträge laufen noch bis zum jeweiligen Vertragsende weiter. Die erwähnte Franchiseapotheke in Flensburg führt den Namen DocMorris seit ungefähr 2015 nicht mehr.<ref name="zweistellig" />

Abgabeautomaten

Im April 2017 richtete DocMorris im baden-württembergischen Hüffenhardt einen Digitalen Beratungsservice mit Abholfunktion für Arzneimittel ein. Grund dafür war, dass die einzige Apotheke des Ortes etwa ein Jahr zuvor geschlossen hatte; die Suche nach einem Nachfolger war erfolglos geblieben.<ref>Nadine Slaby: In Hüffenhardt per Videochat zum passenden Medikament. RNZ, 30. März 2016, abgerufen am 21. April 2017.</ref><ref>Stephanie Kern: DocMoris-Filiale Hüffenhardt: Wie eine "Dorfapotheke" bundesweit Furore macht. RNZ, 10. Februar 2017, abgerufen am 21. April 2017.</ref> Über einen Verkaufsautomaten konnten nun unabhängig von Öffnungszeiten Medikamente bezogen werden. In den Räumlichkeiten befand sich auch ein Bildschirm, über den bei Bedarf ein Apotheker aus dem Stammsitz im niederländischen Heerlen per Videochat zugeschaltet werden konnte.<ref>Stephanie Kern: DocMorris öffnet seine Video-Apotheke. Rhein-Neckar-Zeitung RNZ, 21. April 2017, abgerufen am 21. April 2017.</ref> Nach nur zwei Tagen liess das Regierungspräsidium Karlsruhe die Video-Apotheke schliessen, bis die rechtliche Lage endgültig geklärt war.<ref>Susanne Preuss: DocMorris muss Video-Apotheke schließen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 2017, abgerufen am 21. April 2017.</ref>

Das Landgericht Mosbach hat dem niederländischen Unternehmen DocMorris nach einer Klage des baden-württembergischen Landesapothekerverbands, nach Klagen von drei Apothekern aus der Region sowie nach einer Klage eines Kölner Versandapothekers den Vertrieb von Arzneimitteln über den Verkaufsautomaten untersagt.<ref>Urt. v. 15. Februar 2018, Az. 4 O 37/17, 4 O 39/17, 3 O 9/17, 3 O 10/17 und 3 O 11/17.</ref><ref>Landgericht Mosbach: DocMorris-Automat: Weiteres Urteil am 15. Februar. In: deutsche-apotheker-zeitung.de. 19. Januar 2018, abgerufen am 25. August 2023.</ref> Das Geschäftsmodell von DocMorris verstosse gegen das Arzneimittelgesetz und sei zudem auch wettbewerbswidrig, urteilte das Landgericht im Februar 2018.<ref>Verstoß gegen Wettbewerbsrecht: Gericht verbietet Betrieb von DocMorris-Apothekenautomat. In: stuttgarter-zeitung.de. 15. Februar 2018, abgerufen am 25. August 2023: „Das Landgericht in Mosbach hat geurteilt, dass der Apothekenautomat DocMorris gegen das Arzneimittelgesetz verstößt und auch wettbewerbswidrig ist.“</ref> Vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe wurden Ende Mai 2019 und Mitte Juli 2019 die Entscheidungen bestätigt, eine Revision wurde nicht zugelassen.<ref>Oberlandesgericht Karlsruhe: Verbot bestätigt: Hüffenhardter Arzneimittelautomat ist wettbewerbswidrig. In: deutsche-apotheker-zeitung.de. 29. Mai 2019, abgerufen am 25. August 2023.</ref><ref>Elke Wolf: Abgabeautomat Hüffenhardt: OLG Karlsruhe bestätigt Verbot. In: pharmazeutische-zeitung.de. 17. Juli 2019, abgerufen am 25. August 2023.</ref>

Die Klage von DocMorris gegen die Verbotsverfügung des Regierungspräsidiums vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe wurde im April 2019 abgewiesen und das behördliche Verbot, apothekenpflichtige Arzneimittel mittels eines Automaten in den Verkehr zu bringen, bestätigt. Auch hier wurden Verstösse gegen das Arzneimittelgesetz und die Apothekenbetriebsordnung festgestellt.<ref>Leridez Tanja: Pressemitteilung des VG Karlsruhe vom 05.04.2019. 5. April 2019, abgerufen am 13. Mai 2019.</ref><ref>Leridez Tanja: Pressemitteilung des VG Karlsruhe vom 25. April 2019. 25. April 2019, abgerufen am 13. Mai 2019.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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