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Vilson Ahmeti

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Vilson Ahmeti

Vilson Ahmeti (* 5. September 1951 in Fier, Volksrepublik Albanien, heute Albanien) ist ein albanischer Politiker. Vom 10. Dezember 1991 bis zum 13. April 1992 war er Ministerpräsident von Albanien.<ref name=":0">Keshilli i Ministrave. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. August 2013; abgerufen am 22. Juni 2025.</ref>

Leben und Karriere

Vilson Ahmeti wurde am 5. September 1951 in der mittelalbanischen Stadt Fier in der damaligen Volksrepublik Albanien geboren.<ref>Achtung: Zu dem Zeitpunkt, als Ahmeti geboren wurde, war es noch nicht die Sozialistische Volksrepublik Albanien, sondern nur die Volksrepublik Albanien.</ref>

1973 beendete er ein Maschinenbau-Studium in an der Universität Tirana. Darauf arbeitete er in der Autofabrik von Tirana, bevor er zu einer Stelle für den Import von Autos wechselte. AB 1987 war er Vize-Minister für Ernährungsindustrie.<ref name="zanga769">Louis Zanga: Biographies of Prominent Public Figures. In: Klaus-Detlev Grothusen (Hrsg.): Albanien (= Südosteuropa-Handbuch. Band VII). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1993, ISBN 3-525-36207-2, S. 769.</ref>

Ahmeti pflegte eine gute Beziehung zu seinem Vater Faik, der ihm während seiner Zeit als Ministerpräsident einige Ratschläge gab und ihn „mit Liebe zum Land und zur Arbeit“ erzogen hatte.<ref name=":1">Vilson Ahmeti: ’91, Shqipëria u shkatërrua nga serbët. 17. April 2021, abgerufen am 22. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ahmeti war in der sozialistischen Regierung von Ylli Bufi (Juni–Dezember 1991) als Minister für Ernährung tätig.<ref name=":0" /><ref>Qeveria e Stabilitetit e Ylli Bufit (11 qershor – 6 dhjetor 1991). In: Shtetiweb.org. 29. Januar 2013, abgerufen am 22. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er wurde am 4. Dezember 1991 von Präsident Ramiz Alia zum Ministerpräsidenten Albaniens ernannt, nachdem sieben Minister entlassen, sein Vorgänger Ylli Bufi zurückgetreten und die vorherige Regierung aufgelöst worden waren. Die „Regierung der Stabilität“ von Bufi hatte an Stabilität verloren und wurde durch eine technische Regierung ersetzt, die nach nur einem Jahr Neuwahlen organisieren sollte.<ref>Vilson Ahmeti: Programi i Qeverisë teknike të Vilson Ahmetit. Rede Ahmetis im Parlament zu seinem Regierungsprogramm. In: Shtetiweb.org. 13. September 2015, abgerufen am 22. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ahmeti war während einer politisch schwierigen Situation Ministerpräsident, da damals eine politische Krise in Albanien herrschte.<ref name=":1" /> Zudem versuchten die jugoslawische Regierung – laut Aussagen Ahmetis – mithilfe von Investitionen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar Albanien zu destabilisieren.<ref name=":1" /> Nach seiner Zeit als Ministerpräsident war Ahmeti Berater von Aleksandër Meksi, der sein Nachfolger als Ministerpräsident wurde.<ref name=":1" />

Im Februar 1993 wurde Ahmeti der Korruption und des Machtmissbrauchs beschuldigt. Er wurde verurteilt 1995 mit anderen Involvierten zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, kam aber 1997 nach zwei Jahren wieder frei. Die Verurteilung unter Sali Berisha wurde als politisch motiviert angesehen.<ref name=":2">Ish kryeministri Vilson Ahmeti ‘pushton’ me kulla Tiranën mbi prona të grabitura, nga arrestimi tek implikimi në aferën e CEZ, një investim i dyshimtë në Zvicër pas transaksioneve me Kastriot Ismailajn me fatura fiktive. In: Prapaskena. 20. Juni 2025, abgerufen am 22. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":3">Sabina Veizaj: Vjedhjet spektakolare të bankave në Shqipëri. Milionat e grabitura që nuk u gjetën kurrë. In: Gazeta Si. 11. April 2019, abgerufen am 22. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In den 2010er und 2020er Jahren waren Firmen Ahmetis in große Immobilienprojekte involviert. Auch hier wurde er in den Medien wieder mit Korruption in Verbindung gebracht.<ref name=":2" /><ref name=":3" />

Einzelnachweise

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Fatos Nano (1991) | Ylli Bufi (1991) | Vilson Ahmeti (1991–1992) | Aleksandër Meksi (1992–1997) | Bashkim Fino (1997) | Fatos Nano (1997–1998) | Pandeli Majko (1998–1999) | Ilir Meta (1999–2002) | Pandeli Majko (2002) | Fatos Nano (2002–2005) | Sali Berisha (2005–2013) | Edi Rama (seit 2013)

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