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Valado dos Frades

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Mai 2021 um 09:52 Uhr durch imported>Frühlingsmädchen (Marienwallfahrtstätte).
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Valado dos Frades
Wappen Karte
Datei:NZR-valadofrades.png Datei:Valadodosfrades (nazare).gif
Basisdaten
Staat: PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal
Region: Centro
Unterregion: Oeste
Distrikt: Leiria
Concelho: Nazaré
Koordinaten: 39° 35′ N, 9° 1′ WKoordinaten: 39° 35′ N, 9° 1′ W
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Einwohner: 3109 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 101103">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 18,51 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner pro km²
Höhe: 32 m
Politik
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Valado dos Frades
Rua Heróis Ultramar 36
2450-372 Valado dos Frades
Datei:Valado dos Frades Estação Ferroviaria.jpg
Bahnhof von Valado

Valado dos Frades ist eine portugiesische Gemeinde (Freguesia) im Kreis Nazaré im Distrikt Leiria, in der historischen Provinz Estremadura gelegen. Sie besitzt die Stadtrechte (Vila). Valado dos Frades hat 3109 Einwohner (Stand 30. Juni 2011) und ist 18,5 km² groß.

Geschichte

Valado dos Frades liegt jeweils sechs Kilometer von Nazaré und Alcobaça entfernt und geht zurück auf eine schon im 12. Jahrhundert begonnene Besiedlung durch die Mönche der Abtei von Alcobaça. Damals erstreckte sich noch die Lagune von Pederneira bis kurz vor die Tore Alcobaças, befand sich aber in seinen Randzonen bereits im Zustand der Verlandung, so auch im Bereich der heutigen Stadt Valado dos Frades, wo am nördlichen Ufer der Lagune die Mönche einen Meierhof gegründet hatten, die Quinta do Valado, und die Trockenlegung der Sümpfe betrieben. Von hier stammt auch der Name, wobei Valado sowohl auf den portugiesischen Wortstamm vala für Graben als auch auf den lateinischen von vallum/vallus für Pfahl, Wall deutet, so dass Valado dos Frades sinngemäß für Moorgräben der Mönche steht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Seite der Câmara Municipal da Nazaré zu Valado dos Frades (Memento vom 30. September 2014 im Internet Archive) (portugiesisch)</ref>

Quinta do Campo

Aus der Quinta de Valado wurde die Quinta do Campo, in der die Abtei von Alcobaça bereits im 14. Jahrhundert eine Schule für Landwirtschaft und Wasserbau betrieb.<ref>Quinta do Campo, antiga Granja do Valado. In: Pesquisa Geral – Pesquisa do Patrimonio. Direção Geral do Património Cultural, abgerufen am 23. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von hier aus wirkten die Mönche über ihr eigentliches Herrschaftsgebiet, die Coutos de Alcobaça, hinaus bei der Trockenlegung der Sümpfe im ganzen Lande mit. Die Quinta do Campo ist der einzige in seiner ursprünglichen Struktur noch heute erhaltene Meierhof (granja) der ehemaligen Abtei. Sie dient nunmehr touristischen Zwecken.<ref>Maria Zulmira Albuquerque Furtado Marques: Monumentos dos antigos Coutos de Alcobaça. In: Roteiro Cultural da Região de Alcobaça. Alcobaça 2001, ISBN 972-98064-3-8, S. 111–135, 115–116</ref>

Gegenwart

Heute ist Valado dos Frades eine kleine Stadt mit einer florierenden Keramik- und Porzellanindustrie aber auch noch mit einer bedeutenden Landwirtschaft, die die von den Mönchen gewonnenen fruchtbaren Böden, immer noch von vielen Gräben durchzogen, mit Obst- und Gemüseanbau nutzt. Sie verfügt seit 1887 über den einzigen Bahnanschluss der Region. Über ihn kamen bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Pilger nach Nazaré zum Heiligtum der Nossa Senhora da Nazaré, der bis dahin seit dem Mittelalter bedeutendsten Marienwallfahrtstätte Portugals.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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