Zum Inhalt springen

Republik Neugranada

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. April 2026 um 21:50 Uhr durch imported>Stardust-09 (Einleitung + Infobox aktualisiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Republik Neugranada ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); kurz Neugranada, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war eine zentralistische Republik auf dem Gebiet des heutigen Kolumbiens und Panamas, sowie Teile von Ecuador, Peru, Brasilien, Costa Rica, Venezuela und Nicaragua. Der Staat entstand nach der Auflösung Großkolumbiens 1830 durch die Abspaltung Ecuadors und Venezuelas. 1858 wurde der Staat wieder umbenannt, als die Granada-Konföderation gebildet wurde.<ref>EVOLUCIÓN HISTÓRICA DE LAS FRONTERAS DE COLOMBIA - Proceso histórico del Estado Colombiano: República de Colombia. Abgerufen am 1. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Die Republik Neugranada wurde immer wieder von widerstrebenden wirtschaftlichen und politischen Interessen in Frage gestellt und von heftigen Konflikten und Bürgerkriegen erschüttert. 1840 kam es zu Aufständen und einem Grenzkonflikt mit Ecuador. Panama versuchte 1840 und 1850 erfolglos, sich von Neugranada zu lösen. 1851 fand ein Bürgerkrieg statt, der durch die Reformen des Präsidenten José Hilario López ausgelöst wurde, welche die Sklavenbefreiung, Vertreibung der Jesuiten, Gewährung der Pressefreiheit und die Abschaffung der Todesstrafe vorsahen. 1853 kam es zu einer liberalen Verfassungsreform, 1854 zu einem erneuten Bürgerkrieg unter der Diktatur des Generals José María Melo. 1858 wurde eine föderalistische Verfassung eingeführt. Ein Aufstand des Generals Tomás Cipriano de Mosquera löste 1860 einen dreijährigen Bürgerkrieg aus. Nach der Einnahme Bogotás durch Mosquera 1861, der sich zum Präsidenten ernannte, wurde das Land umbenannt und erhielt eine neue Verfassung (siehe Granada-Konföderation).

Weblinks

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein