Der Vagabund von Texas
| Produktionsland | USA |
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| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1945 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Stuart Heisler |
| Drehbuch | Nunnally Johnson |
| Produktion | Gary Cooper, William Goetz, Walter Thompson |
| Musik | Hugo Friedhofer, Charles Maxwell, Arthur Lange |
| Kamera | Milton R. Krasner |
| Schnitt | Thomas Neff |
| Besetzung | |
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Der Vagabund von Texas (Originaltitel: Along Came Jones) ist eine US-amerikanische Westernkomödie von Regisseur Stuart Heisler aus dem Jahr 1945 mit Gary Cooper und Loretta Young in den Hauptrollen. Das Drehbuch von Nunnally Johnson basiert auf dem Roman Useless Cowboy von Alan Le May.
Handlung
Melody Jones ist ein harmloser Cowboy, der sich vagabundierend durch das Leben schlägt. Als er gemeinsam mit seinem Freund George Fury in das kleine Städtchen Payne Ville kommt, ändert sich sein Leben. Die Bewohner des Ortes verwechseln ihn mit dem gefährlichen Postkutschenräuber und Revolverhelden Monte Jarrad und fürchten sich vor Melody. Der ängstliche Mann genießt seine neue Rolle als Respektsperson. Als er Cherry de Longpre kennenlernt, die eine Jugendfreundin von Monte Jarrad ist und auf deren Farm sich der verletzte Jarrad versteckt hält, verliebt er sich in die attraktive Frau. Jarrad wird nun auch zum Konkurrenten um eine Frau und Melody Jones muss nun wirklich Mut aufbringen, um das Herz der geliebten Frau zu gewinnen.
Hintergrund
Gary Cooper war Produzent und Hauptdarsteller in Personalunion. Es war sein erster Western nach fünf Jahren und gleichzeitig ein Versuch sein Heldenstatus im Westernfilm zu parodieren. Er arbeitete nach Mein Mann, der Cowboy erneut mit Regisseur Stuart Heisler zusammen.
Der Film der RKO gelangte 1954 in die bundesdeutschen Lichtspielhäuser. In dieser bis heute gebräuchlichen Synchronfassung bekam Gary Cooper die Stimme von Ernst von Klipstein.
Kritiken
„Ein von rauer Komik getragener Western mit einigen parodistischen Ansätzen, die jedoch von den prominenten Hauptdarstellern nicht weitergeführt werden“, urteilte das Lexikon des internationalen Films.<ref>Der Vagabund von Texas. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref> Die Filmzeitschrift Cinema bezeichnete den Film als „milden Spaß“ und merkte an, dass Gary Cooper „sein eigenes Heldenimage“ auf die Schippe genommen habe und dabei „stark als ‚Schwächling‘“ sei.<ref>Der Vagabund von Texas. In: cinema. Abgerufen am 6. März 2026.</ref> Das Lexikon „Filme im Fernsehen“ von Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz sprach von einer „durch Coopers trägen Charme gebremste, dennoch bewegte Parodie auf die Texas-Romantik“.<ref>Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 868.</ref>
Literatur
- Alan Le May: Useless Cowboy. Farrar & Rinehart, New York und Toronto 1943, 247 S. (bislang keine deutsche Übersetzung).
- Joe Hembus: Das Western-Lexikon – Erweiterte Neuausgabe von Benjamin Hembus – 1567 Filme von 1894 bis heute. Heyne Filmbibliothek Nr. 32/207, Wilhelm Heyne Verlag München, Originalausgabe 1995, ISBN 3-453-08121-8.
Weblinks
Einzelnachweise
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