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Missy Magazine

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MISSY MAGAZINE

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Beschreibung feministische Zeitschrift
Sprache Deutsch
Verlag Missy Magazine Verlags UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG (Deutschland)
Hauptsitz Berlin
Erstausgabe 20. Oktober 2008
Erscheinungsweise dreimonatlich (2008–2016)
zweimonatlich (seit 2017)
Verbreitete Auflage 30.000 Exemplare
(Mediadaten 2024<ref name="mediadaten">Mediadaten 2024, missy-magazine.de (PDF; 0,9 MB)</ref>)
Chefredakteurin Bahar Sheikh, Carolin Wiedemann<ref name="impressum">Impressum. In: Missy Magazine. Abgerufen am 4. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Herausgeberin Daniela Burger
Sonja Eismann
Stefanie Lohaus
Chris Köver
Margarita Tsomou
Geschäftsführerin Ulla Heinrich<ref name="impressum" />
Weblink missy-magazine.de
ZDB 2462180-8

Missy Magazine (Eigenschreibweise: MISSY MAGAZINE; bis Heft 02/10 mit dem Untertitel Popkultur für Frauen) ist eine deutsche feministische Zeitschrift.

Geschichte

Den Titel „Missy Magazine“ entwickelten die Gründerinnen Sonja Eismann, Stefanie Lohaus, Chris Köver und Margarita Tsomou. Er sollte die feministische Version des US-amerikanischen Magazins YM (Young Miss, 1932–2004) sein. Das englische Wort „missy“ bedeutet „kleines Fräulein“.<ref>missy – Deutsch-Übersetzung – Langenscheidt Englisch-Deutsch Wörterbuch. Abgerufen am 8. März 2021.</ref> Das Magazinkonzept war außerdem angelehnt an das 1993 gegründete amerikanische Magazin Bust.<ref>Friederike Böge: Für freche Gören – brand eins online. In: brand eins. 2011, abgerufen am 11. November 2023.</ref> Im Februar 2008 gewannen die Gründerinnen für ihr Konzept den mit 25.000 Euro dotierten Preis des Ideenwettbewerbs Hobnox Evolution Contest. Damit gründeten sie im Frühjahr 2008 das Magazin und finanzierten die erste Ausgabe.<ref>Das neue „Missy“-Magazin – Stricktipps, Sextipps, Feminismus. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Oktober 2008, abgerufen am 11. November 2023.</ref>

Die Gründerinnen fungieren gemeinsam als Herausgeberinnen sowie als Redaktion. Das Missy Magazine erschien erstmals am 20. Oktober 2008 mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren, die mittlerweile auf eine Druckauflage von 30.000 Exemplaren gesteigert wurde. Es erschien zunächst vierteljährlich, seit 2017 zweimonatlich.<ref name="mediadaten" /> Zur Sicherung des Betriebs wurde 2015 und 2018 Geld per Crowdfunding gesammelt.<ref>Anne Fromm: Sichere Basis für Popfeministinnen. In: taz.de. 16. April 2015, abgerufen am 11. November 2023.</ref><ref>Carolina Schwarz: „Die ‚Missy‘ ist politischer geworden.“ In: taz.de, 19. Oktober 2018, abgerufen am 11. November 2023.</ref> Die Zeitschrift erscheint im Selbstverlag der Missy Magazine Verlags UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG.<ref name="impressum" /> Auf dem Internetradiosender Reboot.fm hat das Magazin eine eigene Radioshow namens Missy Radio.<ref>Missy Radio | Reboot.fm. 25. August 2013, abgerufen am 18. April 2025.</ref> Ab November 2018 produzierte das Missy Magazine für funk das Format Softie.<ref>Diviam Hoffmann: Queerfeminismus für alle. In: taz.de, 2. Dezember 2018, abgerufen am 11. November 2023.</ref> Zum Ende des Jahres 2019 wurde das Format eingestellt.<ref>Martin U. Müller: Jugendnetzwerk funk streicht Vorzeigeprojekte. In: spiegel.de. 20. Dezember 2019, abgerufen am 11. November 2023.</ref>

2021 war das Missy Magazine Mitgründerin der alerta-Plattformgenossenschaft,<ref>Uwe Sattler: Linke Vielfalt auf dem Handy. In: nd. Abgerufen am 8. April 2025.</ref> die seitdem eine gleichnamige App zur Bündelung linker Medienangebote vertreibt.<ref>Alerta – Der linke Newsaggregator. Abgerufen am 8. April 2025.</ref> Bis Mai 2023 war Anna Mayrhauser Chefredakteurin, Nachfolgerin wurde Nelli Tügel.<ref>Carolina Schwarz: „Auf die Community angewiesen“. In: taz.de. 27. August 2023, abgerufen am 11. November 2023.</ref> Seit September 2025 leiten Bahar Sheikh und Carolin Wiedemann die Chefredaktion.<ref>Neue Doppelspitze in der Missy Magazine-Chefredaktion! 🗞️ Ab sofort leiten die Journalistinnen Carolin Wiedemann und Bahar Sheikh die Print-Redaktion. Herzlichen Glückwunsch! Bahar Sheikh ist seit… | Missy Magazine. Abgerufen am 14. Dezember 2025.</ref>

Im Sommer 2023 wurde bekannt, dass sich das Missy Magazine in finanziellen Schwierigkeiten befinde, die u. a. inflationsbedingt seien. Die Druckerei, die die Zeitschrift herstellte, musste schließen, der Zustellservice Insolvenz anmelden.<ref name=":0">Aurelie von Blazekovic: Kapital überwunden. In: Süddeutsche Zeitung. 28. Juli 2023, abgerufen am 13. August 2023.</ref> Es drohte das Aus der Zeitschrift.<ref>Amina Aziz: Das Missy Magazine steht kurz vor dem Aus. In: missy-magazine.de. 1. August 2023, abgerufen am 2. August 2023.</ref> Die Zeitschrift rief zum Abschluss von 1.500 neuen Abonnements innerhalb von zehn Wochen zur Finanzierung der nächsten Ausgabe auf. Innerhalb von 48 Stunden war dieses Ziel erreicht.<ref name=":0" />

Zur Redaktion gehört unter anderem Hengameh Yaghoobifarah.<ref>Über uns. In: Missy Magazine. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. März 2021; abgerufen am 8. März 2021.</ref>

Veröffentlichungen

  • Missy Magazine (Hrsg.): Fickt euch! Sex, Körper und Feminismus. Mit einem Vorwort von Hengameh Yaghoobifarah, Edition Nautilus, Hamburg 2024, ISBN 978-3-96054-378-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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