Magnesiumsulfid
| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Magnesiumsulfid | |||||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Mg2+ Vorlage:Farbe S2− | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Magnesiumsulfid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | MgS | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes oder rötliches bis rotbraunes Pulver<ref name="webelements">Datenblatt Magnesium: magnesium sulphide bei Webelements, abgerufen am 3. Februar 2018.</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 56,38 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
2,68 g·cm−3<ref name="webelements" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
> 2000 °C (Zersetzung)<ref name="webelements" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
Zersetzung in Wasser<ref name="ESPI">ESPI Metals: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MSDS ( vom 9. Februar 2006 im Internet Archive) (PDF-Datei; 8 kB)</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Magnesiumsulfid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfide. Es liegt in Form eines rötlichen bis rotbraunen Pulvers vor, jedoch ist chemisch reines Magnesiumsulfid farblos.
Vorkommen
Natürlich kommt Magnesiumsulfid als Bestandteil des in Meteoriten nachgewiesenen Minerals Niningerit vor.
Gewinnung und Darstellung
Magnesiumsulfid kann durch Reaktion von Schwefel oder Schwefelwasserstoff mit Magnesium gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 909.</ref>
- <math>\mathrm{Mg + H_2S \longrightarrow MgS + H_2}</math>
Ebenfalls möglich ist die Herstellung aus Magnesiumsulfat durch das Kohlenstoffdisulfid-Verfahren von Tiede und Richter,<ref name="brauer" />
- <math>\mathrm{3 \ MgSO_4 + 4 \ CS_2 \longrightarrow 3 \ MgS + 4 \ COS + 4 \ SO_2}</math>
und durch Überleiten von Schwefelwasserstoff über Ammonium-Carnallit (auch Redikortsevit, wahrscheinlich identisch mit Novograblenovit<ref>Redikortsevit. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung, abgerufen am 1. November 2025.</ref><ref>Ammonium-Carnallite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 1. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>).<ref name="brauer" />
- <math>\mathrm{NH_4Cl \cdot MgCl_2 \cdot 6H_2O + H_2S \longrightarrow MgS + 2 \ HCl + NH_4Cl + 6 \ H_2O}</math>
Eigenschaften
Die Kristallstruktur von Magnesiumsulfid ist kubisch und entspricht der von Natriumchlorid.<ref name="webelements"/>
Bei Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit hydrolysiert Magnesiumsulfid, wobei Magnesiumhydroxid und Magnesiumhydrogensulfid entstehen:
- <math>\mathrm{2\ MgS + 2\ H_2O \rightarrow\ Mg(OH)_2 + Mg(SH)_2}</math>
Verwendung
Magnesiumsulfid wird in Kosmetika als Enthaarungsmittel eingesetzt.<ref>2006/257/EG: Beschluss der Kommission vom 9. Februar 2006 zur Änderung des Beschlusses 96/335/EG der Kommission zur Festlegung einer Liste und einer gemeinsamen Nomenklatur der Bestandteile kosmetischer MittelVorlage:Abrufdatum</ref> Mit Cer und Samarium dotiertes Magnesiumsulfid luminesziert bei Bestrahlung mit UV-Licht nach optischer Stimulierung und wird deshalb als Dosimetermaterial eingesetzt.<ref>Strahlenschutz</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Feuergefährlicher Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Ätzender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Magnesiumverbindung
- Sulfid