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Ramon Sinkeldam

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Ramon Sinkeldam (2014)
Ramon Sinkeldam (2014)
Zur Person
UCI-Id 10004798248
Geburtsdatum 9. Februar 1989 (37 Jahre)
Geburtsort Zaandam
Nation NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
Disziplin Straße
Karriereende 2024
Internationale Team(s)
2008–2011
2012–2017
2018–2022
2023–2024
Rabobank Continental
Argos-Shimano/Giant-Alpecin/Sunweb
Groupama-FDJ
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Wichtigste Erfolge
UEC-Straßen-Europameisterschaften
2019 Europameister-Trikot – Mixed-Staffel
Letzte Aktualisierung: 19. Dezember 2024
Datei:Tour de France 2017 - Grand Départ Düsseldorf 0963.jpg
Sinkeldam beim Einzelzeitfahren der Tour de France 2017 in Düsseldorf

Ramon Sinkeldam (* 9. Februar 1989 in Zaandam) ist ein ehemaliger niederländischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

Als Junior war Ramon Sinkeldam sowohl im Straßenradsport als auch im Cyclocross aktiv. Im Jahr 2006 wurde er Dritter im Straßenrennen der niederländischen Junioren-Meisterschaft. In der nachfolgenden Cross-Saison gewann er mit dem Superprestige-Rennen in Veghel-Eerde sein erstes Cyclocross-Rennen in der Juniorenklasse. Zudem war er in dieser Altersklasse auch beim Krawatencross erfolgreich und wurde niederländischer Junioren-Meister.

Ab dem Jahr 2008 fuhr er für das Rabobank Continental Team, das als Farmteam des Rabobank Cycling Team fungierte. Zugleich stieg er in die Klasse U23 auf und wurde in den Jahren 2009 und 2010 Dritter bzw. Zweiter der niederländischen U23-Cyclocross Meisterschaften. In den nachfolgenden Saisonen verlagerte sich sein Fokus jedoch vermehrt auf den Straßenradsport, wo er im Jahr 2011 erstmals nationaler Meister im Straßenrennen der Klasse U23 wurde. In den beiden vorangegangenen Jahren hatte er jeweils die Silbermedaille gewonnen. Weites gewann er im Jahr 2011 die U23-Ausgabe von Paris–Roubaix, wobei er das Ziel als Solist erreichte.

Im Jahr 2012 erhielt er im Alter von 22 Jahren einen Profivertrag beim niederländischen Argos-Shimano Team. In seiner ersten Saison ging er bei der Flandern-Rundfahrt und bei Paris–Roubaix an den Start und gewann am Ende der Saison zwei Massensprints der Tour of Hainan. Im Jahr 2013 stieg seine Mannschaft zu einem UCI WorldTeam auf, womit er bei allen Rennen der höchsten Serie des Straßenradsports startberechtigt war. Bei den Vier Tagen von Dünkirchen belegte er den dritten Gesamtrang, ehe er sich bei der Ronde van Zeeland nur dem Deutschen André Greipel geschlagen geben musste. Am Ende der Saison gab er sein Grand-Tour-Debüt bei der Vuelta a España 2013, die er jedoch vorzeitig verließ. Im Jahr 2014 gewann er eine Etappe und die Nachwuchswertung der World Ports Classic, ehe er John Degenkolb als Anfahrer bei der Vuelta a España unterstützte.<ref>Perform Media Deutschland GmbH: Degenkolb sprintet zum Etappensieg. 4. September 2014, abgerufen am 26. September 2024.</ref> Im Jahr 2015 gewann Ramon Sinkeldam den Velothon Berlin sowie das belgische Eintagesrennen Binche–Chimay–Binche.<ref>Sinkeldam mit Überraschungs-Attacke zum zweiten Saisonsieg. radsport-news.com, 6. Oktober 2015, abgerufen am 11. März 2022.</ref> Zudem gab er sein Debüt bei der Tour de France, die er jedoch nicht zu Ende fuhr. Im Jahr 2016 erzielte er sein bestes Resultat bei den Monumenten des Radsports, als er 15. bei Paris–Roubaix wurde. 2017 wurde Ramon Sinkeldam niederländischer Meister im Straßenrennen. Ende des Jahres startete er bei den niederländischen Bahnmeisterschaften und wurde gemeinsam mit Raymon Kreder Dritter im Zweier-Mannschaftsfahren.

Nach sechs Jahren beim Argos-Shimano Team (später Giant-Shimano, Giant-Alpecin und Sunweb) wechselte Ramon Sinkeldam zur französischen Groupama-FDJ Mannschaft. In seiner ersten Saison gewann er das Eintagesrennen Paris–Chauny und wurde Dritter im Straßenrennen der niederländischen Meisterschaften.<ref>Sinkeldam erstmals für Groupama-FDJ ganz vorn. radsport-news.com, 24. Juni 2018, abgerufen am 11. März 2022.</ref> Im Jahr 2019 wurde er gemeinsam mit Bauke Mollema, Koen Bouwman, Amy Pieters, Riejanne Markus und Floortje Mackaij Europameister in der Mixed-Staffel.<ref>Niederlande gewinnt erstes Mixed-Staffel-Gold der Geschichte. radsport-news.com, 7. August 2019, abgerufen am 11. März 2022.</ref>

Mit dem Jahr 2023 wechselte Sinkeldam zur Alpecin-Deceuninck Mannschaft, die um Mathieu van der Poel aufgebaut worden war. Ein ursprünglich geplanter Wechsel zum Nachfolgeteam von B&B Hotels rund um Mark Cavendish war aufgrund der fehlenden Finanzierung des Teams nicht zustande gekommen. Im Jahr 2024 gewann er zum zweiten Mal die Bronzemedaille im Straßenrennen der niederländischen Meisterschaften. Mit Jahresende beendete er im Alter von 35 Jahren seine Karriere.

Erfolge

Straße

2011
2012
2014
2015
2017
2018
2019

Cyclocross

2006/2007

Grand-Tour-Platzierungen

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Weblinks

Commons: Ramon Sinkeldam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Offizielle Website
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=140916 Ramon Sinkeldam] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Ramon Sinkeldam in der Datenbank von Radsportseiten.com

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Navigationsleiste Europameister in der Mixed-StaffelVorlage:Klappleiste/Anfang

1888 H. W. van Raden | 1889 W. G. Delbaere | 1890 Henri Raland | 1891 Carel Koning | 1892 Henk van de Griendt | 1893, 1894 Jaap Eden | 1895, 1896 Willem van der Mey | 1904 Jan de Groot | 1906 Gerrit van Vliet | 1907 Jan Tulleken | 1908 Adrie Slot | 1909, 1914 Chris Kalkman | 1910 Henk Tamse | 1911 Krijn Schippers | 1912 Cees Erkelens | 1913, 1919, 1920 Frits Wiersma | 1915, 1917, 1918, 1921, 1925 Jorinus van der Wiel | 1916, 1926 Klaas van Nek | 1922 Herman Nankman | 1923, 1924 Piet Ikelaar | 1927 Joep Franssen | 1928, 1929 Hans Bockkom | 1930 Janus Braspennincx | 1931, 1934 Cesar Bogaert | 1932, 1935 Marinus Valentijn | 1933 Thijs van Oers | 1936 Kees Pellenaars | 1937, 1942 John Braspennincx | 1939 Janus Hellemons | 1940, 1941 Louis Motké | 1938, 1943, 1945 Theo Middelkamp | 1944, 1948, 1950, 1953 Gerrit Schulte | 1946 Bouk Schellingerhoudt | 1947, 1949 Sjef Janssen | 1951, 1952 Hans Dekkers | 1954 Adri Voorting | 1955 Thijs Roks | 1956, 1957 Wim van Est | 1958 Jef Lahaye | 1959 Piet Damen | 1960, 1961 Bas Maliepaard | 1962 Ab Geldermans | 1963 Peter Post | 1964, 1965 Jo de Roo | 1966 Gerben Karstens | 1967 Sieger disqualifiziert<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | 1968 Evert Dolman | 1969 Jacques Frijters | 1970 Peter Kisner | 1971, 1973 Joop Zoetemelk | 1972 Tino Tabak | 1974 Cees Priem | 1975 Hennie Kuiper | 1976, 1983, 1984 Jan Raas | 1977 Fedor den Hertog | 1978, 1979 Henk Lubberding | 1980, 1982 Johan van der Velde | 1981, 1985 Jacques Hanegraaf | 1986 Jos Lammertink | 1987 Adrie van der Poel | 1988 Peter Pieters | 1989 Frans Maassen | 1990 Peter Winnen | 1991, 1994 Steven Rooks | 1992 Tristan Hoffman | 1993 Erik Breukink | 1995 Servais Knaven | 1996, 1999 Maarten den Bakker | 1997, 1998, 2006 Michael Boogerd | 2000, 2005 Léon van Bon | 2001 Jans Koerts | 2002 Stefan van Dijk | 2003 Rudie Kemna | 2004 Erik Dekker | 2007, 2009 Koos Moerenhout | 2008 Lars Boom | 2010, 2012, 2015 Niki Terpstra | 2011 Pim Ligthart | 2013 Johnny Hoogerland | 2014 Sebastian Langeveld | 2016, 2024 Dylan Groenewegen | 2017 Ramon Sinkeldam | 2018, 2020 Mathieu van der Poel | 2019 Fabio Jakobsen | 2021 Timo Roosen | 2022 Pascal Eenkhoorn | 2023 Dylan van Baarle | 2025 Danny van Poppel

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1 
Sieger Evert Dolman wurde wegen Dopings disqualifiziert.

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