Zum Inhalt springen

Viannos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. Januar 2026 um 00:49 Uhr durch imported>Paintdog (Einzelschriften zur Militärgeschichte verlinkt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Gemeinde Viannos
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Basisdaten
Staat: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region: Kreta
Regionalbezirk: Iraklio
Geographische Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(4436) 35° 3′ N, 25° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(4436) 35° 3′ N, 25° 25′ O
 {{#coordinates:35,053611111111|25,41|primary
dim=20000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code type=city
  }}
Fläche: 222,369 km²
Einwohner: 4.436 (2021<ref name="VZ2021">Ergebnisse der Volkszählung 2021, Griechisches Statistisches Amt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ELSTAT (Excel-Dokument, 1,1 MB)</ref>)
Bevölkerungsdichte: 19,9 Ew./km²
Gemeindelogo:
Sitz: Ano Viannos
LAU-1-Code-Nr.: 7103
Gemeindebezirke: keinef7
Lokale Selbstverwaltung: f12f1216 Ortsgemeinschaften
Website: www.viannos.gov.gr
Lage in der Region Kreta
Datei:2011 Dimos Viannou.png
Datei:2011 Dimos Viannou.png

Viannos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (f. sg.)) ist eine Gemeinde ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Dimos) im Südosten des Regionalbezirks Iraklio der Region Kreta auf der gleichnamigen griechischen Mittelmeerinsel Kreta. Namensgebend für die Gemeinde und deren Gemeindesitz ist Ano Viannos mit 908 Einwohnern, davon 694 Einwohner im eigentlichen Dorf. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer von der Südküste entfernt im Inselinneren. Als Gemeinde hat Viannos 4.436 Einwohner (Stand 2021<ref name="VZ2021" />).

Während des Zweiten Weltkriegs wurden im September 1943 über 400 Männer, Frauen und Kinder von Viannos und der umliegenden Dörfer durch die Deutsche Wehrmacht ermordet oder hingerichtet und der Ortsteil Ano Viannos sowie mehrere umliegende Dörfer niedergebrannt (Massaker von Viannos).

Lage

Viannos liegt an der südlichen Seite des Dikti-Gebirges, etwa 65 km südöstlich von Iraklio und 40 km von Ierapetra.

Das Gemeindegebiet, in dem zahlreiche in traditioneller Bauweise erhaltene Bauerndörfer gelegen sind, ist gebirgig, zu der wenig besiedelten Küste ziehen sich etliche Täler und Schluchten mit Bachläufen und üppiger Vegetation.

Wirtschaft

Das hauptsächliche landwirtschaftliche Produkt ist das Olivenöl. In den vergangenen Jahrzehnten hat vor allem in der Gegend von Arvi, Keratokambos, Faflangos, Psari Forada und Tertsa der Anbau von Bananen und Frühgemüse in Treibhauskulturen Bedeutung erlangt.

Der Tourismus spielt eine nicht völlig unbedeutende Rolle.

Geschichte

Auf dem Gemeindegebiet wurden an zahlreichen Orten Siedlungsspuren aus frühester Zeit aufgefunden. So wurden auf den Bergen Keratos und Kefala Chondrou frühminoische Siedlungsspuren aus dem 3. Jahrtausend vor Chr. festgestellt, bei Afrati Spuren aus der älteren minoischen Palastzeit, ein Heiligtum aus dem 9. bis 7. Jahrhundert vor Chr. und ein Palmenkapitell nach ägyptischem Vorbild aus dem 9. bis 7. Jahrhundert.<ref>Hartmut Beister: Aphration. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): Griechenland. Lexikon der historischen Stätten. C. H. Beck, München 1989, S. 124.</ref>

Datei:Kreta r 08 233.jpg
Blick auf Ano Viannos

Auch das Dorf Arvi weist eine ununterbrochene Siedlungsgeschichte seit frühminoischer Zeit auf.<ref>Hartmut Beister: Amiras. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): Griechenland. Lexikon der historischen Stätten. C. H. Beck, München 1989, S. 102.</ref> Bei Kato Symi wurde das auf mehreren Terrassen errichtete Heiligtum bei Symi mit einer Kulttradition von mittelminoischer bis hellenistischer Zeit ausgegraben; in griechischer Zeit wurden hier Hermes und Aphrodite verehrt, wie durch Votivgaben belegt ist.<ref>Hartmut Beister: Kato Symi. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): Griechenland. Lexikon der historischen Stätten. C. H. Beck, München 1989, S. 314.</ref>

Nach dem Tod von etwa zwölf Soldaten der deutschen Wehrmacht durch Partisanen bei Kato Symi wurden am 14. September 1943 auf Befehl von Friedrich-Wilhelm Müller, damals Kommandeur der 22. Infanterie-Division in Griechenland, über 400 Männer, Frauen und Kinder von Viannos und der umliegenden Dörfer ermordet oder hingerichtet und der Ortsteil Ano Viannos niedergebrannt sowie mehrere umliegende Dörfer vollständig zerstört.<ref>Das Massaker bei Viannos (mit Fotos der Wehrmacht)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Massaker bei Viannos und Ierapetra (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.holocaust-lasithi.eu (englisch)</ref><ref>Viannos und Umgebung (englisch)</ref><ref>Marlen von Xylander: Die deutsche Besatzungsherrschaft auf Kreta 1941-1945, In: Einzelschriften zur Militärgeschichte, Bd. 32, Freiburg, 1989</ref><ref>Daten und Bilder zu den Massakern von 1943/1944 auf Kreta</ref> Daran erinnert ein Mahnmal mit Kapelle, Gedenktafeln und Museum an der Hauptstraße zwischen Ano Viannos und Amiras ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Der Vorfall wird beispielsweise im Angelsächsischen und in Griechenland auch als „Holocaust von Viannos“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezeichnet.<ref>Amiras / Viannos. „Gedenkorte Europa 1939–1945“</ref>

Mahnmal bei Amiras

Das Mahnmal besteht aus an der rechten Seite stehenden Gedenktafeln, die die Namen der Getöteten zeigen<ref>Kreta: Gedenken an die grausame Schlacht bei Viannos - Hellas Bote. 27. März 2024, abgerufen am 6. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Auf vier Steintafeln (griechisch, englisch, französisch und deutsch) kann man eingemeißelt ein Gedicht von Vasilis Rotas (1889–1977) lesen:

„Vorbeigehender Achtung - Hier unten befinden sich Leichen - Die nie betrogen haben – Die nie gelogen haben - Die Tyrannen nie geachtet haben. Vorbeigehender Achtung - Mit reinen Gedanken denke über sie - Und wenn Du dieses schöne Licht genießt - Und ohne Angst hier laufen kannt - Und wenn Du geliebt wirst - Und selber liebst - Und alles Gute das Du im Leben hast – Haben Dir diese Leichen geschenkt. V. Rotas“

Datei:Kreta r 08 232.jpg
Gasse in Viannos

Gemeindegliederung

Datei:Agia Moni Ano Viannos.JPG
Kloster Agia Moni
Datei:Arvi view.JPG
Arvi
Datei:Arvi gorge.JPG
Schlucht bei Arvi
Datei:Kato Symi view.jpg
Bergstraße bei Kato Symi
Datei:Agia Pelagia wall.JPG
Fresko in der Kirche Agia Pelagia

Die Gemeinde Viannos wurde 1997 gebildet. Sie besteht aus 16 Dimotikes Kinotites, zu denen meist wiederum etliche Dörfer und Siedlungen gehören:

  • Dimotiki Kinotita Ano Viannos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 984 Einw.
    • Ano Viannos (Άνω Βιάννος), 774 Einw., am Südhang des Dikti in einer Höhe von 560 m am Rande einer von Olivenbäumen bestandenen gelegener Hauptort und Verwaltungssitz der Gemeinde, ein malerisch weißgetünchtes Dorf mit engen Gassen, in dem noch die kretische Tracht zu sehen ist.
    • Agia Moni (Αγία Μονή); in dem der Entschlafung der Gottesmutter (Κοίμηση της Θεοτόκου) geweihten Kloster leben noch zehn Mönche;
    • Agios Nikolaos (Άγιος Νικόλαος), unbewohnt
    • Kapsali (Καψάλη), 27 Einw.
    • Keratokambos (Κερατόκαμπος), 81 Einw., Küstenort mit Kiesstrand
    • Loutraki Viannou (Λουτράκι Βιάννου), 65 Einw., in 720 m Höhe, mit einer Kirche der Verkündigung Mariens
    • Monombouka (Μονομπούκα), 27 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Agios Vasilios ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 440 Einw.
    • Agios Vasilios (Αγίος Βασιλείος), 180 Einw.
    • Latomia Agiou Vasiliou (Λατόμια Αγίου Βασιλείου), 6 Einw.
    • Nea Arvi (Νέα Άρβη), 239 Einw.
    • Xerokambos (Ξερόκαμπος), 15 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Amiras ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 818 Einw.
    • Amiras (Αμιρά), 327 Einw.
    • Arvi (Άρβη), 362, Einw., 12 km unterhalb von Amiras am Ausgang einer Schlucht an der Küste gelegen, mit ausgedehnten Treibhauskulturen und langem Kiesstrand; oberhalb des Ortes liegt das Kloster Agios Antonios.
    • Kolymbi (Κολύμποι), 88 Einw.
    • Pateles (Πατέλες), 41 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Afrati ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
    • Afrati (Αφρατί), 151 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Vachos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 113 Einw.
    • Vachos (Βαχός), 63 Einw.
    • Vachoudianos Xerokambos (Βαχουδιανός Ξερόκαμπος), 50 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Embaros ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 323 Einw.
    • Embaros (Έμπαρος), 247 Einw.
    • Thomadiano (Θωμαδιανό), 76 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Kalami ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 433 Einw.
    • Agia Paraskevi (Αγία Παρασκευή), 32 Einw.
    • Faflangos (Φαφλάγκος), unbewohnt
    • Kalami (Καλάμι), 9 Einw.
    • Kato Vigles (Κάτω Βίγλες), unbewohnt
    • Psari Forada (Ψαρή Φοράδα), 100 Einw.
    • Skafidia (Σκαφίδια), 1 Einw.
    • Stavria (Σταυριά), unbewohnt
    • Syndonia (Συνδονία), 292 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Kato Viannos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 115 Einw.
    • Kato Viannos (Κάτω Βιάννος), 108 Einw.
    • Kato Symi (Κάτω Σύμη), 107 Einw.; das Dorf wurde nach den Zerstörungen durch die deutsche Wehrmacht 1943 nur teilweise wieder aufgebaut; die Zerstörungen sind noch heute zu erkennen.
    • Loutraki Symis (Λουτράκι Σύμης), 31 Einw.
    • Mesi (Μέση), 7 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Kefalovrysi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 151 Einw.
    • Kefalovrysi (Κεφαλοβρύσι), 128 Einw.
    • Krevvatas (Κρεββατάς), 23 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Martha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
    • Martha (Μάρθα), 178 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Milliarades ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
    • Milliarades (Μιλλιαράδες), 212 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Xeniakos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 235 Einw.
    • Katofygi (Κατωφύγι), 118 Einw.
    • Xeniakos (Ξενιάκος), 117 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Pefkos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 340 Einw.
    • Agios Dimitrios (Άγιος Δημήτριος), 4 Einw.
    • Ano Kornias (Άνω Κόρνιας), 3 Einw.
    • Kokkalara (Κοκκαλαρά), unbewohnt
    • Latomia Pefkou (Λατόμια Πεύκου), 17 Einw.
    • Pefkos (Πεύκος), 316 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Sykologos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 396 Einw.
    • Ano Vigla (Άνω Βίγλα), 3 Einw.
    • Sykologos (Συκολόγος), 314 Einw.
    • Tertsa (Τέρτσα), 79 Einw.
  • Dimotiki Kinotita Chondros ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), 547 Einw.
    • Agios Ioannis (Άγιος Ιωάννης), 33 Einw.
    • Chondros (Χόνδρος), 138 Einw.
    • Dermatos (Δέρματος), 19 Einw.
    • Fraskomilia (Φασκομηλιά), 13 Einw.
    • Kastri (Καστρί), 234 Einw.
    • Pervola (Περβόλα), 110 Einw.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Agia Pelagia in Ano Viannos, erbaut 1360, mit erhaltenen Fresken
  • Kirche Agios Georgios in einem Tal unterhalb von Ano Viannos, erbaut 1401, mit Fresken von Ioannis Moussouros
  • Kirche Agios Georgios in Embaros, erbaut 1436/37, mit Fresken von Manuel Phokas
  • Folkloremuseum am westlichen Ortsausgang von Ano Viannos
  • modernes Mahnmal bei Amiras zum Gedenken an die 1943 Getöteten
  • Auf dem Hügel Kerato bei Keratokambos befindet sich die 200 m lange Höhle „Vigla“ mit Stalagmiten und Stalaktiten

Persönlichkeiten

Der kretische Journalist und Romanautor Ioannis Kondilakis (1862–1920), dessen Erzählungen als Vorlage mehrerer Filme dienten, wurde in Ano Viannos geboren<ref>http://german.imdb.de/name/nm1487162/</ref>.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 1945, herausgegeben von der Gemeinde Iraklio [{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)] 1983, S. 107, hier S. 44–54. PDF Online 20,7 MB (griechisch)
    Ioannis Kalitsounakis, Nikos Kazantzakis, Ioannis Kakridis, Konstantinos Koutoulakis: Bericht der Zentralkommission zur Feststellung von Gräueltaten auf Kreta. In: Nikolas Pissis, Dimitris Karydas (Hrsg.): Die »Neue Ordnung« in Griechenland 1941–1944. Edition Romiosini/CEMOG, Berlin 2020, ISBN 978-3-946142-82-9, S. 199–286, hier S. 229–237. Online, deutsche Übersetzung von Tobias Blümel, Eleni Paltoglou-Blümel
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) MSc-Thesis, Fernuniversität Patras, Juni 2021, PDF Online 3,1 MB (griechisch)

Weblinks

Commons: Mahnmal bei Amiras – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Agios Nikolaos | Agios Vasilios | Amari | Anogia | Apokoronas | Archanes-Asterousia | Chania | Chersonisos | Festos | Gavdos | Gortyna | Ierapetra | Iraklio | Kandanos-Selino | Kissamos | Lasithi-Hochebene | Malevizi | Minoa Pediada | Mylopotamos | Platanias | Rethymno | Sfakia | Sitia | Viannos Vorlage:Klappleiste/Ende