Methansulfonylchlorid
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| Strukturformel von Methansulfonylchlorid | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Methansulfonylchlorid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | CH3ClO2S | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 114,55 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig (>20 °C) | |||||||||||||||
| Dichte |
1,48 g·cm−3<ref name="Merckedex"> The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage, 2006, S. 1029, ISBN 978-0-911910-00-1.</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−32 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
161 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
2,6 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,4573 (20 °C)<ref name="CRC90_3_326">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-326.</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Methansulfonsäurechlorid (auch Mesylchlorid, oft abgekürzt Ms–Cl) ist das Säurechlorid der Methansulfonsäure.
Herstellung
Durch Umsetzung von Methansulfonsäure mit Thionylchlorid.<ref>The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 9. Auflage. Merck & Co., 1976, ISBN 0-911910-26-3, S. 776.</ref>
- <math>\mathrm{CH_3SO_2OH + SOCl_2 \rightarrow CH_3SO_2Cl + HCl + SO_2}</math>
Eigenschaften
Methansulfonylchlorid ist eine gelbe, nur sehr schwer entzündliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch, welche praktisch unlöslich in Wasser ist, sich in diesem jedoch zersetzt. Sie hat eine dynamische Viskosität von 1,97 mPa·s bei 25 °C.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
Methansulfonsäurechlorid wird häufig als Reagenz bei der organischen Synthese eingesetzt. In der Regel lassen sich bei nucleophilen Substitutionen Hydroxygruppen von Alkoholen nicht direkt ersetzen. Deshalb wird der Alkohol zunächst mit Methansulfonylchlorid zum Methansulfonsäureester (Mesylat) umgesetzt. Das Mesylat ist eine sehr gute Abgangsgruppe und kann in der Regel durch ein Nucleophil substituiert werden.
Einzelnachweise
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- Ätzender Stoff (metallkorrosiv)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Sulfonsäurechlorid