Schneidlingen
Schneidlingen Stadt Hecklingen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1023)&title=Schneidlingen 51° 54′ N, 11° 27′ O
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| Höhe: | 82 m | |||||
| Einwohner: | 1023 (Feb. 2018)<ref name="EW2018">Cochstedt ist kein Dorf, in: Volksstimme.de am 28. März 2018, abgerufen am 18. Mai 2018.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 2004 | |||||
| Postleitzahl: | 39444 | |||||
| Vorwahl: | 039267 | |||||
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Bild:Schneidlingen in Hecklingen.svg|rahmenlos|268x335px|zentriert|Karte poly 525 639 509 562 505 502 504 474 499 456 491 434 504 420 502 381 502 352 492 336 475 276 466 252 485 251 480 238 460 230 466 208 466 186 473 147 428 131 350 89 337 139 311 127 298 157 287 153 259 207 235 234 238 240 231 255 215 276 201 302 196 308 190 307 186 294 179 287 160 288 141 284 138 292 135 265 141 241 113 221 100 208 101 223 86 208 85 195 80 183 74 175 62 191 46 215 32 247 13 274 15 281 27 286 40 305 55 331 67 352 83 369 93 373 102 370 110 364 117 365 126 422 161 428 173 423 182 420 211 420 203 438 204 454 210 467 226 477 237 482 253 484 260 481 254 524 287 581 277 615 308 628 311 637 301 662 371 689 384 653 404 659 411 632 419 630 465 660 Cochstedt poly 700 606 699 586 752 563 808 569 816 541 838 539 844 483 867 484 885 493 987 355 1002 340 1010 328 1015 338 1026 350 1036 351 1034 374 1035 397 1042 423 1054 435 1074 448 1092 475 1106 496 1135 511 1150 522 1149 541 1150 544 1160 544 1177 545 1190 559 1199 568 1189 574 1151 562 1141 564 1151 577 1156 600 1169 614 1186 620 1201 632 1222 642 1233 646 1240 667 1201 694 1182 694 1153 722 1123 787 1059 789 1029 800 1017 810 1012 832 985 827 946 921 869 882 824 868 824 804 812 803 806 756 816 754 814 719 797 714 798 696 788 673 754 673 741 620 Hecklingen poly 644 604 610 484 614 433 608 408 627 404 649 330 645 283 647 283 665 289 686 203 684 190 690 180 706 172 716 130 724 102 725 77 733 77 749 73 782 68 819 71 846 70 901 79 890 90 891 108 917 132 916 140 904 137 889 140 874 145 862 148 856 165 857 221 871 227 874 258 904 274 900 301 919 317 930 319 940 330 961 348 985 356 887 492 867 483 844 481 837 541 818 538 807 569 751 563 699 589 Groß Börnecke poly 535 654 524 636 506 556 507 491 497 459 485 434 499 424 504 395 501 361 495 345 488 320 467 257 483 254 478 238 460 228 463 213 474 171 477 158 508 157 505 145 485 134 494 112 526 111 548 105 570 92 575 66 578 59 591 49 602 15 634 36 664 53 682 64 728 80 723 109 706 172 690 182 686 185 692 203 663 288 641 281 651 325 624 402 619 410 611 410 610 418 614 430 610 464 608 485 640 598 641 620 Schneidlingen rect 949 1 1279 308 Salzlandkreis desc bottom-left </imagemap>Lage von Schneidlingen in Hecklingen
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Schneidlingen ist ein Dorf und Ortsteil der Stadt Hecklingen im Bundesland Sachsen-Anhalt mit etwa 1100 Einwohnern. Es liegt an der B 180, rund 25 Kilometer südlich von Magdeburg.
Seit dem 1. März 2004 gehört der Ortsteil gemeinsam mit Groß Börnecke und Cochstedt zur Stadt Hecklingen im Salzlandkreis. Der aktuelle Ortsbürgermeister ist Martin Zimmermann.
Geografie
Zum Ortsteil Schneidlingen gehören neben dem Dorf Schneidlingen die Wohnplätze Grützmühle und Strohmühle.<ref>Ortsteilverzeichnis Land Sachsen-Anhalt (Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile), Gebietsstand Januar 2014, Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), 2016</ref>
Geschichte
Der Ortsname Schneidlingen ist vermutlich in der Zeit um oder kurz nach 600 entstanden. Schneidlingens Ersterwähnung datiert aus dem 12. Jahrhundert. Allerdings bezieht sich diese nicht auf den Ort Schneidlingen, sondern auf das Herrengeschlecht desselben. Zwischen 1126 und 1134 treten die Edelherren „von Snedlinge“ zum ersten Mal urkundlich auf. Der Sachsenspiegel zählt diese im Mittelalter bekannte Ritterfamilie zum Dynastengeschlecht. Im 13. Jahrhundert gehörte der Ort zur anhaltinischen Grafschaft Aschersleben. Anfang des 14. Jahrhunderts tritt Schneidlingen bei der Fehde des Bischofs Albrecht von Halberstadt mit den Anhaltinern um die Grafschaft von Aschersleben endgültig in das Licht der Geschichte. Nachdem in der nächsten Zeit einige Adlige als Vasallen des Bischofs im Ort die Herrschaft ausgeübt hatten, gelangte er 1490 in die Verwaltung des Halberstädter Domkapitels, wo er bis 1811 verblieb. Nach der Auflösung des Domkapitels 1811, wurde in Schneidlingen eine stattliche Domäne eingerichtet. Weiterhin beeinflusste in diesem Jahrhundert die, mit dem Bergbau einhergehende Industrialisierung, die Entwicklung des Ortes. Aus dieser Zeit stammt die sich im Nordwesten erstreckende Bergarbeitersiedlung. Die Industrialisierung fand ihren Ausdruck im Ort speziell durch den Bau einer Anschlussbahn und die Anbindung an das Eisenbahnnetz. Doch trotz der einsetzenden Industrialisierung und der damit unterschiedlichen Entwicklungsrichtungen hat der Ort bis heute hauptsächlich seinen landwirtschaftlichen Charakter beibehalten. Der älteste Bereich Schneidlingens, mit der im Mittelalter gewachsenen Struktur, prägt nach wie vor das Erscheinungsbild und Profil des Ortes.
Am 1. November 1928 wurde der Gutsbezirk Schneidlingen mit der Landgemeinde Schneidlingen vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 254.</ref>
Politik
Amtmänner und Bürgermeister von Schneidlingen
Amtmänner
- 1589: Michel Heine
- ab 1604: Peter Gunter
- ab 1605: Balthasar Bernds/Behrens
- ab 1617: Hieronymus Werner
- ab 1619: Balthasar Berndes
- ab 1635: Georg Jahn
- um 1640: Otto von Lochow
- ab 1659: Johann Schrader
- ab 1666: Sebastian Wernecke
- um 1669: Georg Degen
- ab 1691: Alexander Scharwentzel
- um 1700: Christoph Ludwig Rust
- vor 1734: ... Schröter
- um 1745: Johan Julius Ferdinand Kirchhoff
- ab 1774: ?
- um 1785: ... Michaelis
- um 1795 Johann Müller
Bürgermeister
- um 1838: Friedrich Dannenberg
- ???
- um 1920: Gustav Vogel
- um 1935: (Bitar) Schmidt ?
- ab 1933: Walter Heine
- ab 1941/42: ???
- ca. 1950: Wilhelm Kühne
- ab 1961: Otto Klockmann
- um 1970: Werner Lier
- vor 1985: Erich Röder
- ab 1985: Margitta Harke
- ab 1990: Karl Walter Schmidt
- ab 1994: Ingrid Engelmann (FDP)
- seit 2019: Martin Zimmermann
Wappen
| Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot mit zwei gesenkten Senseneisen in verwechselten Farben.“ | |
| Wappenbegründung: Die Farben des Ortes sind Rot - Weiß (Silber). In Anlehnung an den Ortsnamen sowie die früher betriebene Feldwirtschaft zeigt das Wappen zwei Sensenblätter und ist ein redendes Wappen. Der gespaltene Schild bezieht sich auf die frühere Zugehörigkeit zum Bistum Halberstadt.
Das Wappen wurde von dem Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg gestaltet und 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt. |
Sehenswürdigkeiten
Denkmäler
- Burg Schneidlingen, aus dem späten 16. bis frühen 17. Jahrhundert
- Sankt-Sixti-Kirche
- Kriegerdenkmal nördlich der Kirche
Persönlichkeiten
In Schneidlingen wurden geboren:
- Johann von Uthmann (1824–1897), Generalmajor
- Ludwig Hosch (1859–1930), Theologe
- Frank Emmelmann (* 1961), ehemaliger Leichtathlet
Verkehr
Schneidlingen liegt an der Bahnstrecke Staßfurt–Blumenberg, die allerdings nicht regelmäßig befahren wird und heutzutage nur noch bis Egeln befahren werden kann. Die Bahnstrecke Aschersleben–Nienhagen ist stillgelegt.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Cochstedt | Groß Börnecke | Hecklingen | Gänsefurth | Schneidlingen