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Hell Awaits

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Hell Awaits
Studioalbum von Slayer

Veröffent-
lichung

19. April 1985

Label(s)

Metal Blade Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Thrash Metal

Titel (Anzahl)

7

Länge

37:04

Besetzung

Produktion

Slayer und Brian Slagel

Studio(s)

Eldorado Studios, Hollywood, USA

Chronologie
Live Undead
1984
Hell Awaits Reign in Blood
1986

Hell Awaits ist das zweite Studioalbum der kalifornischen Thrash-Metal-Band Slayer. Es wurde 1985 auf Metal Blade Records veröffentlicht.

Entstehung

Slayers Debütalbum Show No Mercy war Metal Blade Records’ meistverkaufte Veröffentlichung, was den Produzenten Brian Slagel dazu veranlasste, ein weiteres Album mit der Band aufzunehmen.<ref name="slagel">Eric German: BEHIND THE SCREAMS - PART 2. INTERVIEW WITH BRIAN SLAGEL. metalupdate.com, abgerufen am 2. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Da die Band sich seit dem Debüt entwickelt hatte, konnte die EP Haunting the Chapel stilistisch als Vorschau gesehen werden, obwohl keiner der Titel auf Hell Awaits erscheinen würde.<ref name="bd"></ref> Nachdem Show No Mercy von Slayer selbst finanziert wurde,<ref name="decibel">J. Bennett: An exclusive oral history of Slayer. Decibel Magazine, 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Juni 2008; abgerufen am 2. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> tat dies für Hell Awaits Slagel<ref name="thequietus">Mark Eglinton: The Crypts Of 25 Years: Tom Araya On The Anniversary Of Slayer's Hell Awaits. The Quietus, 16. August 2010, abgerufen am 6. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und verpflichtete außerdem mehrere erfahrene Mitarbeiter, um im Studio auszuhelfen. Das Album wurde professioneller aufgenommen als die vorigen, und Dave Lombardos Becken mussten nicht mit Overdub überarbeitet werden.<ref name="decibel" />

Bei At Dawn They Sleep beteiligte sich Sänger Tom Araya am Songwriting und steuerte erstmals einen Part bei, der auch Teil des Songs wurde.<ref name="mh">Slayer: Tom Araya erzählt von früher. Metal Hammer, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. August 2010; abgerufen am 5. September 2010.</ref> Beim Albumintro, das klingt, als ob Stimmen den Bandnamen sagen, war Gene Hoglan beteiligt, der die Band im Studio besuchte. Es seien „die seltsamsten Geräusche ins Mikro gegrunzt“ worden. Anschließend wurde es rückwärts abgespielt, „weil es unser zweites Album war“, ein „Willkommen zurück“. Araya sagte in einem Interview, es sei „alles ein großer Zufall“ gewesen.<ref name="mh" /> Tatsächlich wurde jedoch „Join us!“ als Rückwärtsbotschaft aufgenommen; spielt man das Lied rückwärts ab, hört man die Botschaft über etwa eine Minute und immer leiser.

Stil und Inhalt

Musikalisch bewegt sich das Album zwischen schnellem Thrash Metal und mittlerem Tempo. Das Titelstück Hell Awaits etwa beginnt mit einem langsamen Intro, das sich langsam zu einem schnellen Lied aufbaut, und Necrophiliac beispielsweise hat viele Tempowechsel. Die Produktion ist eher schlecht und mit starkem Nachhall unterlegt.<ref name="primer" /> Die Lieder auf Hell Awaits sind länger, „mahlender“<ref name="bd" /> und schneller als auf den vorigen Tonträgern. Die Texte behandeln okkulte und blasphemische Themen.

Titelliste

  1. Hell Awaits – 6:12
  2. Kill Again – 4:53
  3. At Dawn They Sleep – 6:16
  4. Haunting the Chapel – 3:59*
  5. Praise of Death – 5:17
  6. Necrophiliac – 3:43
  7. Captor of Sin – 3:31*
  8. Crypts of Eternity – 6:37
  9. Hardening of the Arteries – 3:57
  • Bonus-Tracks auf dem Original-Release von Metal Blade Records (entnommen der Haunting the Chapel-EP von 1984).

Rezeption

Die Seite TheLeftHandPath.com nahm Hell Awaits in seine Liste wichtiger Thrash-Metal-Alben auf. Todd DePalma bezeichnet das Album als „Soundtrack zu Vampiren, spiritueller Desintegration und leichenfickenden Irren“. Beschwerden über die Produktion und den exzessiven Nachhall seien nebensächlich, nichts sei so krank wie dieses Album.<ref name="primer">The LHP Thrash Metal Primer. TheLeftHandPath.com, 24. Februar 2009, abgerufen am 18. August 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Götz Kühnemund sprach im damaligen Rock Hard vom „bisher tödlichsten Vinyl dieses Erdballs“. Es jage „ein Mörderriff das andere, die Bassdrums fliegen, und die Songs explodieren förmlich“. Er vergab neun von zehn Punkten.<ref>Götz Kühnemund: Slayer - Hell Awaits. In: Rock Hard. Abgerufen am 17. März 2011.</ref>

Am 10. Februar 2023 veröffentlichte die belgische Metal-Band Schizophrenia die Cover-EP Chants of the Abyss, auf der sich eine Cover-Version des Slayer-Songs Necrophiliac befindet.<ref>Schizophrenia – 'Necrophiliac'-Coversong enthüllt Meldung von Alexandra Michels in den News auf www.rockhard.de (Rock Hard), 18. Januar 2023</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/Lua