Glasmuseum Bad Driburg
| Heinz-Koch-Haus mit dem Glasmuseum Heinz-Koch-Haus mit dem Glasmuseum | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | Bad Driburg |
| Art | |
| Website | |
| ISIL | [[[:Vorlage:ISIL-Link]] {{#property:P791}}] |
Das Glasmuseum Bad Driburg ist ein städtisches Museum zum Thema Glas in Bad Driburg (Deutschland). Das Glasmuseum befindet sich im „Heinz-Koch-Haus“ in der Driburger Innenstadt. Wesentliche Förderer des Glasmuseums sind die beiden in Driburg ansässigen Unternehmen Glaskoch und Ritzenhoff & Breker (beide in Herste).
Gebäude
Das um das Jahr 1900<ref name="bonk">Peter Bonk: Kleiner Museumsführer durch das Glasmuseum Bad Driburg. Bad Driburg, o. J. (2007 oder 2008).</ref> von der Stadt erbaute und 1907 eingeweihte<ref>Waldemar Becker: Rückblick in die Stadtgeschichte: Driburg vor 175, vor 100 und vor 75 Jahren. In: Veranstaltungsprogramm 2007. Eggegebirgsverein, 2007, S. 20, Bad Driburg.</ref> ehemalige Wohnhaus diente bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Kaplanei der Pfarrkirche St. Peter und Paul bzw. als Wohnsitz des Driburger Vikars, daher wird es von der örtlichen Bevölkerung auch „Alte Vikarie“ genannt.<ref name="bonk" /> In den 1990er Jahren wurde das Gebäude renoviert und beherbergt seit 2006 – nach einigen Jahren Unterbrechung und Auslagerung des Museums – erneut das Driburger Glasmuseum.<ref name="bonk" /> Der Backsteinbau mit Fachwerkgiebeln trägt den Namen des 1989 verstorbenen Glasgroßhändlers (Unternehmen „glaskoch“, Leonardo), Ehrenbürgers der Stadt und maßgeblichen Förderers des Museums, Heinz Koch.<ref name="bonk" />
Ausstellung
Im Museum werden im Rahmen einer Dauerausstellung auf zwei Etagen Schaustücke der seit dem 16. Jahrhundert in der Driburger Region nachweisbaren Glasproduktion und -veredelung gezeigt.<ref name="bonk" /> Dazu gehören Modelle, historische Glasmacherwerkzeuge, über 400 ausgestellte Gläser (sowohl Gebrauchsglas als auch außergewöhnliche Glaskunst) sowie besondere Einzelstücke, z. B. ein Schützenpokal von 1872 und die Driburger „Glasmacherfahne“ (eine aus Glas gefertigte Standarte von 1908 oder früher<ref name="bonk" />). In Bildern und Dokumenten wird zudem der seit dem 17. Jahrhundert als organisierter Gewerbezweig vorhandene Glashandel dargestellt. Den dritten Schwerpunkt bilden die Verbindungen mit den Driburger Quellen und dem Heilbad, präsentiert in Form von Wasserflaschen, Trinkgläsern, medizinischen und pharmazeutischen Glasgeräten.<ref name="kerkhof">Holger Kerkhof: Streifzüge durch das Kulturland Kreis Höxter. Schriftenreihe Kreis Höxter, Bd. 4. Höxter, 2007. ISBN 978-3-938013-03-8. S. 20/21.</ref>
In unregelmäßigen Abständen finden im Museum außerdem Sonderausstellungen statt, 2009 beispielsweise zum Thema „2000 Jahre Varusschlacht – Mythische Reflexionen in Bad Driburg“.<ref>Bad Driburger Touristik: 2000 Jahre Varusschlacht. Mythische Reflexionen in Bad Driburg. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 718 kB) Ausstellungsflyer, 2009.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Koordinaten: 51° 44′ 11,7″ N, 9° 1′ 9,2″ O
{{#coordinates:51,736583|9,019209|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-NW
|type=landmark
}}
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-04
- Glasmuseum
- Organisation (Bad Driburg)
- Kultur (Bad Driburg)
- Museum im Kreis Höxter
- Kunstmuseum in Nordrhein-Westfalen
- Backsteinbauwerk des Historismus
- Bauwerk des Historismus in Nordrhein-Westfalen
- Gegründet im 20. Jahrhundert