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Funhouse (Album)

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Funhouse
Studioalbum von Pink

Veröffent-
lichung

24. Oktober 2008

Aufnahme

2008

Label(s)

LaFace Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Pop-Rock

Titel (Anzahl)

12

Länge

47:02

Produktion

Al Clay, Billy Mann, Butch Walker, Nate „Danja“ Hills, Francis „Eg“ White, Jimmy Harr, Max Martin, MachoPsycho, Larissa Goldberg,Tony Kanal

Chronologie
I’m Not Dead
(2006)
Funhouse The Truth About Love
(2012)
Singleauskopplungen
11. August 2008 So What
3. November 2008 Sober
31. Januar 2009 Please Don’t Leave Me
8. Mai 2009 Bad Influence
14. August 2009 Funhouse
19. Oktober 2009 I Don’t Believe You
31. Januar 2010 Glitter in the Air
Datei:Pink - Funhouse.jpg
Logo

Funhouse (englisch für „Spaßhaus“) ist das fünfte Studioalbum der US-amerikanischen Popsängerin Pink, das Ende Oktober 2008 von LaFace Records weltweit veröffentlicht wurde.<ref>Jonathan Cohen: Pink Steps Into The 'Funhouse'. In: Billboard. 20. August 2008, abgerufen am 21. August 2008.</ref>

Entstehungsgeschichte

Ursprünglich wollte Pink ihr Album Got Attitude benennen, anschließend Heartbreak is a motherf***er, was ihre Plattenfirma allerdings nicht zuließ, da LaFace Records befürchtete, dass durch die anstößige Sprache weniger Alben verkauft würden. Pink sagte ebenfalls, dass ihr Album nicht Untergang und Verzweiflung vermitteln solle, da es bereits genügend Alben dieser Art gäbe und es nach Spaß klingen sollte. Dadurch sei der Albentitel Funhouse entstanden. Als weiteren Grund gibt sie an, dass das Leben wie Karneval sei und mit Spaß assoziiert würde. Sie verglich dabei auch Clowns, die auf der einen Seite für glücklich gehalten würden, auf der anderen Seite aber auch unheimlich seien.<ref name="Pinks Bio" /> Dies zeigt sich auch im Titelsong Funhouse, wo Pink beschreibt, dass alles Spaß sei. Für die Albenaufnahmen reiste Pink unter anderem nach London zu „Eg White“ oder zu Max Martin in Stockholm.<ref name="Pinks Bio" />

Pink hatte ungefähr 30–35 Songs geschrieben und aufgenommen. Sie beschrieb die Songs als „Kinder“, von denen nicht alle auf dem Album enthalten sein könnten. Allerdings sei es durch die unterschiedlichen Wünsche verschiedener Länder möglich, die ursprünglich nicht für das Album vorgesehenen Lieder als Extra- oder Bonus-Songs dennoch auf den jeweiligen internationalen Versionen vorzufinden.<ref>Jason MacNeil: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />P!nk finds humour in divorce (Memento vom 3. Oktober 2012 im Internet Archive) Canoe Jam!. Abgerufen am 26. Oktober 2008.</ref>

Pink sagte über dieses Album, sie zeige darin so viel Verletzlichkeit wie auf keinem anderen ihrer Alben.<ref name="Pinks Bio">Pink’s biography: Funhouse era. pinkspage.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. November 2008; abgerufen am 9. September 2012.</ref> Die Texte spielen teilweise auf die Trennung von Moore und Carey Hart an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pink blue after marriage bust-up (Memento vom 5. Juli 2009 im Internet Archive). NEWS.com.au. Abgerufen am 20. Februar 2008.</ref> Dass sie zu diesem auch „gemein“ sein konnte, soll der Song Please Don’t Leave Me zeigen, dessen Musikvideo von dem Thriller Misery inspiriert wurde.<ref>Pink: 'Please Don’t Leave Me', digitalspy.co.uk, abgerufen am: 10. Februar 2015.</ref>

Promotion

Um ihr fünftes Studioalbum und die Lead-Single zu promoten, hatte Pink zweimal auf dem neuen TV-Sender FNMTV gastmoderiert und zeigte die Weltpremiere von So What am 22. August 2008 auf FNMTV. Im darauffolgenden September 2008 sang Pink live bei den amerikanischen MTV Video Music Awards 2008 und trat mit einem Live-Special bei MuchMusic auf.

Pink besuchte im Oktober 2008 Australien für ihre Promotion-Tour und gab im Oktober eine Live-Performance bei den ARIA Music Awards 2008 in Sydney. Pink sang zudem einige Songs bei 4Music im Oktober 2008, einschließlich So What, Sober, Please Don’t Leave Me und dem U.K. Nr.1 Hit Just Like a Pill und trat im Januar 2010 bei den Grammy Awards auf.

Titelliste

Standard Version

# Titel Songwriter Produzent(en) Länge
1 So What Pink, Max Martin, Shellback Max Martin 3:35
2 Sober Pink, Nathaniel Hills, Kara DioGuardi, Marcella Ariaca Danja, Tony Kanal, Jimmy Harry 4:11
3 I Don’t Believe You Pink, Max Martin Max Martin 4:36
4 One Foot Wrong Pink, Francis White Eg White 3:24
5 Please Don’t Leave Me Pink, Max Martin Max Martin 3:52
6 Bad Influence Pink, Butch Walker, Billy Mann, MachoPsycho Butch Walker, Billy Mann, MachoPsycho 3:37
7 Funhouse Pink, Tony Kanal, Jimmy Harry Tony Kanal, Jimmy Harry 3:25
8 Crystal Ball Pink, Billy Mann Billy Mann 3:26
9 Mean Pink, Butch Walker Butch Walker 4:15
10 It’s All Your Fault Pink, Max Martin, Shellback Max Martin 3:53
11 Ave Mary A Pink, Billy Mann, Pete Wallace Billy Mann, Al Clay 3:17
12 Glitter in the Air Pink, Billy Mann Billy Mann 3:45

Bonus Titel

Internationale Edition
# Titel Songwriter Produzent(en) Länge
13 This Is How It Goes Down (featuring Travis McCoy) Pink, Butch Walker Butch Walker 3:19
Deluxe Edition
# Titel Songwriter Produzent(en) Länge
13 This Is How It Goes Down (featuring Travis McCoy) Pink, Butch Walker Butch Walker 3:19
14 Push You Away Pink, Butch Walker Butch Walker 3:00
Japan Edition
# Titel Songwriter Produzent(en) Länge
13 Boring Pink, Max Martin, Shellback Max Martin 3:15
U.K. Edition
# Titel Songwriter Produzent(en) Länge
13 This Is How It Goes Down (featuring Travis McCoy) Pink, Butch Walker Butch Walker 3:19
14 Boring Pink, Max Martin, Shellback Max Martin 3:15
iTunes
# Titel Songwriter Produzent(en) Länge
13 Why Did I Ever Like You Pink, Greg Wells Greg Wells 3:25
14 Could’ve Had Everything Pink, Eg White Eg White 3:09

Songs

Singles

Mit allen sechs Singleveröffentlichungen (So What, Sober, Please Don’t Leave Me, Funhouse, I Don’t Believe You und Bad Influence) erreichte Pink Platz 1 der Airplay-Charts in Deutschland und stellte damit einen neuen Rekord auf.<ref>Pink baut Airplay-Rekordserie aus, Musikwoche, 26. April 2010</ref>

Die Lead-Single So What war der bisherige größte Solo-Erfolg für Pink, da sie in 11 Ländern, inklusive der Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Australien an die Spitze der Single-Charts kletterte. Zudem war der Song in vielen weiteren Ländern unter den Top 5.<ref name="WOrld PeaksII">P!nk: So What (Global Peaks) ACharts.us. Abgerufen am 17. Oktober 2008.</ref> Der Titel wurde von Pink, in Zusammenarbeit mit Max Martin und Shellback geschrieben und handelt von ihrer Trennung mit Carey Hart. Das Lied erschien am 11. August 2008.

Die zweite Single Sober wurde im November 2008 veröffentlicht und von Pink, Nate „Danja“ Hills, Kara DioGuardi und Marcella Ariaca geschrieben. Die Single wurde von Danja, Kanal und Jimmy Harry produziert. Das Video (Regie: Jonas Åkerlund) hatte im Dezember 2008 Weltpremiere.

In dem Song Please Don’t Leave Me, der am 31. Januar 2009 als dritte Single erschien, geht es erneut um ihre gescheiterte Ehe. Pink denkt jedoch, dass dieser Song in einer Art und Weise auch lustig sei.<ref name="Pinks Bio" />

Am 8. Mai 2009 kam mit Bad Influence die vierte Single aus dem Album heraus.

Der Titelsong Funhouse erschien im August 2009 als fünfte Single. Der Song handelt davon, wie Pink selbst sagte: „Wenn dir etwas zu klein ist oder nicht mehr passt, brenn es nieder und fang von vorne an.“

Pinks Lieblingssong aus dem Album ist die sechste Single I Don’t Believe You, die im Oktober 2009 erschien, weil der Song offen und unverhüllt sei.

Am 31. Januar 2010 erschien mit Glitter in the Air die siebte und letzte Single.

Weitere Lieder

Am stolzesten ist Pink auf den Song Crystal Ball. Er beschäftigt sich direkt mit der Trennung, aber es sei die Musik, Melodie, der Text und die Stimme, was sie so stolz mache. Sie selbst sagte: „Ich habe den Song in einem Rutsch aufgenommen, ohne ihn zu mixen. Der Song war einfach perfekt. Es lag an der Atmosphäre, wir wollten es nicht aufpolieren. Ich liebe den Song und hab ihn gerne aufgenommen.“<ref name="Pinks Bio" /> Sie hat den Song zusammen mit Billy Mann, mit dem Pink befreundet ist und unter anderem bereits für die Songs Stupid Girls, Dear Mr. President und I’m Not Dead mit ihm arbeitete, und mit anderen geschrieben.<ref name="Pinks Bio" />

One Foot Wrong handelt von einem LSD-Trip, der schiefgelaufen ist.<ref name="Pinks Bio" /> Der Country-Aerosmith-Rock Song Mean stellt viele Fragen, z. B. warum alles schieflief.<ref name="Pinks Bio" /> In Ave Mary A geht es um Streitpunkte und Probleme. Das Lied diente ab 2009 als Titelmelodie für die RTL-Pseudo-Doku-Soap Verdachtsfälle.

In dem Song It’s All Your Fault verkündet sie im Songtext: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” („Ich beschwöre den Gedanken herauf, gegangen zu sein, doch selbst dazu bin ich nicht in der Lage.“) In Glitter In The Air stellt Pink viele Fragen, wie zum Beispiel: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” („Hast du jemals der Angst ins Gesicht geguckt und gesagt ‚interessiert mich nicht‘?“) and “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” („Hast du dich jemals dafür gehasst, nur aufs Telefon zu starren?“) Pink gibt zu, sie habe noch nicht alle Antworten auf diese Fragen gefunden, sie suche sie noch.<ref name="Pinks Bio" />

Rezensionen

Reviews des Albums waren allgemein sehr positiv.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pink: Funhouse Reviews on Metacritic (Memento vom 11. September 2009 im Internet Archive) Metacritic. Abgerufen am 20. Oktober 2008.</ref> Sydney’s The Daily Telegraph gab 4,5 Sterne und sagte, „Die Aufnahme ist eine ausbalancierte Mischung aus peppigen Popjuwelen und Midtempo-Balladen“, und fügte hinzu: „Die Kraft von Pink’s Pop liegt in der cleveren Nebeneinanderstellung von tief empfundener Ehrlichkeit über ihr Leben mit bezaubernden Refrains und unwiderstehlichen Melodien, maßgeschneidert, um von ihren Fans mitgeschrien zu werden.“<ref>Review: Pink – Funhouse The Daily Telegraph. Abgerufen am 28. Oktober 2008.</ref> Andere positive Aussagen kamen von dem US Magazine, das dem Album 4 Sterne verlieh: „Die aufrührerische Grammy-Gewinnerin verschmilzt wieder einmal ungehemmte Texte mit perfekten Pop-Rock-Hooks auf ihrer elektrisierenden fünften CD. Von ihrem aggressiven Nr.-1-Hit So What bis zum verletzlichen Song Please Don’t Leave Me und der offenen Ballade I Don’t Believe You bestätigt Pink, dass sie noch in kämpferischer Verfassung ist.“<ref>Pink – Funhouse US Magazine. Abgerufen am 26. Oktober 2008.</ref>

Gemischte Kritik kam z. B. von Rolling Stone und Blender,<ref>Jon Dolan Pink: Funhouse Review on Blender. Blender, 25. Oktober 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2009; abgerufen am 24. Juli 2014.</ref> beide gaben 3 Sterne. Rolling Stone meinte: „Pink hat schon mal mehr Persönlichkeit gezeigt, und einige Cuts, einschließlich der vernarrten Ballade I Don’t Believe You, klingen einfach wie die jedes anderen stimmgewaltigen Chartstürmers auch. Funhouse wäre spaßiger, wenn sie lockerer an die Liebeslieder heranginge.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Funhouse: Pink: Review (Memento vom 26. April 2012 im Internet Archive) Rolling Stone. Abgerufen am 27. Oktober 2008.</ref>

Die britische Boulevardzeitung The Sun gab Funhouse eine glanzlose Kritik und schrieb: „Dies ist purer aufgeschlagener Pop-Rock, der manchmal ins Elektro-Gebiet ausschert und vollkommen vorhersehbar klingt.“<ref>Review: Pink – Funhouse The Sun. Abgerufen am 21. Oktober 2008.</ref> The Chicago Sun-Times gab nur einen Stern und beschrieb die Balladen als schrecklich und „nun sind zum ersten Mal die schnelleren Songs schlechter: abgedroschen, formelhaft und weniger Herz, was bisher immer stimmte“.<ref>Jim DeRogatis: Review: Pink Funhouse. Chicago Sun-Times, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Oktober 2008; abgerufen am 9. September 2012.</ref> The New York Times war recht passiv bei der Beurteilung und schrieb, das Album wäre etwas lustlos und trotz Pinks tiefer Enttäuschung in ihr und den anderen schaffe die Musik es nicht, sich instand zu halten.<ref>Jon Caramanica Critics’ Choice: New CDs The New York Times. Abgerufen am 29. Oktober 2008.</ref> Obwohl die Sacramento Bee So What lobte, meinte sie, dass der Rest des Albums nicht an das frühere Temperament herankäme.<ref>Rachel Leibrock: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sound Bite: P!nk still in identity hunt (Memento vom 12. September 2009 im Internet Archive), Sacramento Bee. Abgerufen am 27. Oktober 2008.</ref>

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Weblinks

  • P!nk: Funhouse. (Video, 74 Minuten) 17./18. Juli 2009 Sydney. In: 3 Sat. 31. Dezember 2023;.

Einzelnachweise

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