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Opeth

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Opeth
Datei:Opeth @ Rock Hard Festival 2017 201.jpg
Opeth (2017)

Opeth (2017)

Allgemeine Informationen
Herkunft Stockholm, Schweden
Genre(s) Progressive Death Metal,<ref>Eden Kupermintz: Progress, Erase, Improve? The Case For Progressive Death Metal – Heavy Blog Is Heavy. In: heavyblogisheavy.com. 19. Februar 2016, abgerufen am 12. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Progressive Metal, Progressive Rock, Retro-Prog<ref>Opeth – Reh demo ’93. In: Petrified ’Zine. Nr. 2, Winter 1993, S. 33.</ref>
Aktive Jahre ab 1990
Auflösung
Website opeth.com
Gründungsmitglieder
David Isberg (bis 1992)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre, Studio-Bass
Mikael Åkerfeldt (Gitarre: seit 1990, Gesang: seit 1992, außerdem Studio-Bass: 1997)
Gitarre
Fredrik Åkesson (seit 2007)
Martín Méndez (seit 1997)
Joakim Svalberg (Live-Keyboard/-Hintergrundgesang: 2011, Keyboard & Hintergrundgesang: seit 2011)
Waltteri Väyrynen (seit 2022)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Andreas Dimeo (1990–1991)
Gitarre
Kim Pettersson (2 Konzerte 1991)
Gitarre, Bass
Peter Lindgren (Bass: 1991, Gitarre: 1991–2007)
Bass
Nick Döring (1990–1991)
Bass
Johan DeFarfalla (Bass: 1 Konzert 1991, Studio-Bass: 1994, Bass: 1995–1997)
Bass
Mattias Ander (1991)
Bass
Stefan Guteklint (1992–1994)
Keyboard, Hintergrundgesang
Per Wiberg (Tournee-Keyboard/-Hintergrundgesang: 2003–2005, Keyboard, Hintergrundgesang: 2005–2011)
Schlagzeug
Anders Nordin (1990–1997)
Schlagzeug
Martin Lopez (1997–2006)
Schlagzeug
Martin „Axe“ Axenrot (2006–2021)
Live-Unterstützung und Session-Musiker
Gesang
Nathalie Lorichs (Studio-Gesang: 2008)
Gitarre, Keyboard, Hintergrundgesang
Steven Wilson (Studio-Gitarre/-Keyboard/-Hintergrundgesang: 2001, 2002, 2003)
Keyboard
Fredrik Nordström (Studio-Hammond-Orgel: 1998)
Markus Lindberg (Studio-Percussion: 2001)
Schlagzeug
Gene Hoglan (Live-Schlagzeug: 2004)
Sami Karppinen (Nordamerika-Tour 2021)

Opeth [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈəʊpəθ] ist eine 1990 gegründete schwedische Metal-Band aus Stockholm, die zunächst Death Metal spielte und später immer mehr Einflüsse aus Progressive Rock und Progressive Metal verarbeitete.

Bandgeschichte

1990–1994: Entstehung

Der Bandname wurde Wilbur Smiths Roman Der Sonnenvogel entnommen, in dem Opet als ‚Stadt des Mondes‘ übersetzt wird. Die Bandgründer fügten dem Wort lediglich den Buchstaben ‚h‘ hinzu.<ref name="chapterii"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biography – Chapter II (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive), opeth.com, abgerufen am 1. Januar 2013.</ref>

Vor der Gründung von Opeth spielten Sänger Mikael Åkerfeldt und Schlagzeuger Anders Nordin mehrere Jahre in der Black-/Death-Metal-Band Eruption.<ref name="slayer300">Opeth. In: Jon Kristiansen: Metalion: The Slayer Mag Diaries. Bazillion Points Books, Brooklyn, NY 2011, S. 300.</ref> Opeth-Gründer David Isberg spielte zunächst mit mehreren Freunden zusammen. Isberg lernte Åkerfeldt kennen und engagierte ihn zunächst als Bassisten. Die anderen Mitglieder von Opeth wussten davon nichts und verließen im Streit die Band, um ein eigenes Projekt namens Crowley zu gründen und im gleichen Jahr ein Demotape namens The Gate einzuspielen. Opeth ersetzte die ausgeschiedenen Musiker durch Gitarrist Andreas Dimeo, Bassist Nick Döring und Schlagzeuger Anders Nordin.<ref name="chapterii" />

Opeth spielten ihr erstes Konzert im Februar 1991 mit Therion, Excruciate and Authorise. Danach verließen Dimeo und Döring die Band und wurden für das nächste Konzert durch Gitarrist Kim Pettersson und Bassist Johan DeFarfalla ersetzt.<ref name="chapterii" /> Beide spielten zuvor zusammen in der Band Crimson Cat.<ref name="Book of Opeth"></ref> Nach dem zweiten Konzert mit At the Gates, Therion, Desecrator, Megaslaughter und Sarcazm verließ DeFarfalla die Band wieder und wurde durch Peter Lindgren ersetzt, der eigentlich Gitarrist war und, nachdem kurze Zeit später Pettersson die Band verlassen hatte, an die Gitarre wechselte.<ref name="chapterii" />

Im Jahr 1991 erklärte Isberg Åkerfeldt auf dem Rückweg eines gemeinsamen Ski-Urlaubs in der Schweiz, dass er aus der Band aussteigen möchte, um der Band Liers in Wait aus Göteborg beizutreten. Åkerfeldt stimmte dem zu und fortan machte die Band für etwa ein Jahr zu dritt weiter.<ref name="Book of Opeth" />

Am Bass gab Matthias Ander ein kurzes Gastspiel, dem Stefan Guteklint folgte. Nachdem sich Opeth nach ihrer Gründung zunächst geweigert hatten, Demoaufnahmen einzuspielen,<ref name="slayer300" /> entstanden im Zeitraum von 1991 bis 1994 mehrere Demo-, Proberaum- und Promotionsaufnahmen.

1994–2000: Frühe Werke

Datei:Akerfeldt.jpg
Mikael Åkerfeldt

Nachdem die Band 1994 einen Plattenvertrag mit Candlelight Records unterzeichnet hatte, trennte man sich von Guteklint und engagierte DeFarfalla als Studio-Bassisten für die Aufnahmen von Orchid im März 1994. Er blieb in der Folge Mitglied von Opeth.<ref name="chapterii" /> Nach der Veröffentlichung des Debütalbums im Mai 1995 bekamen Opeth die Chance, einige Konzerte in Großbritannien zu spielen.

Aufgrund der Verzögerungen zwischen der Aufnahme von Orchid und der Veröffentlichung durch Candelight Records sowie dem Ausbleiben einer Tour nutzte die Band die Zeit um neues Material zu schreiben.<ref name="Book of Opeth" /> Im Frühling 1996 wurde das zweite Album, Morningrise, in den schwedischen Unisound Studios aufgenommen und vom Betreiber Dan Swanö produziert. Nach dem Erscheinen im Juni 1996 gingen Opeth zunächst auf Tour im Vereinigten Königreich und anschließend auf ihre erste Europa-Tournee mit Cradle of Filth und Morbid Angel.<ref name="Book of Opeth" /> Nach der Tour wurde DeFarfalla von Åkerfeldt und Lindgren gefeuert. Nordin wurde dies mitgeteilt, während er im Urlaub in Brasilien weilte. Er beschloss dort zu leben und verließ die Band.<ref name="chapteriii"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biography – Chapter III (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive), opeth.com, abgerufen am 1. Januar 2013.</ref>

Für My Arms, Your Hearse fand die Band mit Martín Méndez und Martin Lopez, die beide aus Uruguay stammen und dort zuvor eine gemeinsame Band hatten, zwei neue Mitglieder. Aufgrund von Terminproblemen spielte Åkerfeldt jedoch den Bass auf dem Album ein.<ref name="chapteriv"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biography – Chapter IV (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive), opeth.com, abgerufen am 1. Januar 2013.</ref> Lopez spielte vor Opeth bereits bei Amon Amarth. So wurde im Sommer 1997 dieses dritte Album aufgenommen, im August 1998 veröffentlicht und anschließend wieder getourt.

Mit dem Konzeptalbum Still Life von 1999 zeigten sich Opeth eher von der melancholischen Seite. Im Jahr 2000 wechselte die Band das Label und unterschrieb einen Vertrag mit Music for Nations.

2001–2004: Durchbruch

Vor dem Erscheinen von Blackwater Park am 27. Februar 2001 tourten Opeth erneut. In London begegnete Åkerfeldt Steven Wilson und konnte ihn als Produzent für das neues Album gewinnen.

Im Sommer 2002 nahmen Opeth, wieder unter der Regie Wilsons, zeitgleich die beiden Alben Deliverance und Damnation in nur sieben Wochen auf. Ersteres ist ein hartes Metal-Album welches sich stilistisch an den Vorgänger Blackwater Park anschließt, das andere sehr ruhig und ohne gutturalen Gesang. Das Konzept, aus den verschiedenartigen Ideen und Stücken zwei gegensätzliche Alben zu machen, stammte von Jonas Renkse (Katatonia). Music for Nations konnte nur davon überzeugt werden, da die Band einverstanden war, beide Alben bezüglich der Modalitäten ihres Plattenvertrages und der finanziellen Unterstützung durch die Plattenfirma als ein einziges zu behandeln.<ref name="chaptervii"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biography – Chapter VII (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive), opeth.com, abgerufen am 1. Januar 2013.</ref> Deliverance erschien im November 2002 und Damnation im April 2003. Damnations ist das erste Album der Band, welches es mit Platz 192 in die Billboard 200 schaffte. Nach jedem Album folgte eine Tournee. In den Vereinigten Staaten tourte die Band zusammen mit Porcupine Tree.

Im Februar 2004 brachten Opeth die DVD Lamentations – Live at the Shepards Bush Empire heraus. Auf dieser ist das Konzert in London zu sehen, wie auch ein Making-of der beiden vorigen Studioalben.

2005–2011: Hinwendung zum Prog

Datei:Opeth - Kavarna Rock Fest 2011.jpg
Opeth (2011)

Am 29. August 2005 erschien das Album Ghost Reveries. Die Band war zuvor zu Roadrunner Records gewechselt, da Music for Nations 2004 aufgelöst wurde. Zudem wurde der Keyboarder Per Wiberg, der auf vorherigen Live-Auftritten bereits zur Besetzung gehörte, nun fest in die Band integriert. Auf diesem Album kombinierten Opeth wieder verstärkt Progressive-Rock- und Death-Metal-Elemente, wobei der Death-Metal-Anteil zugunsten von Einflüssen aus dem Psychedelic Rock zurückgeschraubt wurde. Im Vergleich zu den Vorgängeralben war Mikael Åkerfeldt auch nicht mehr allein für die Kompositionen verantwortlich, sondern hat Ideen der ganzen Band mit einfließen lassen.

Im Mai 2006 verließ Schlagzeuger Martin Lopez die Band aus gesundheitlichen Gründen. Seinen Platz als festes Mitglied übernahm kurz darauf Martin „Axe“ Axenrot, welcher zuvor bei Bloodbath aktiv war und bereits früher bei Opeth-Konzerten am Schlagzeug ausgeholfen hatte. Im Mai 2007 veröffentlichte Peter Lindgren einen offenen Brief, in dem er bekannt gab, dass für ihn das Leben mit der Band zu schwer werde, unter anderem wegen der sehr langen Tourneen. Als Ersatz für ihn trat Fredrik Åkesson in seine Fußstapfen, der vorher bei Bands wie Arch Enemy und Krux gespielt hatte.

Im Mai 2008 wurde das neunte Studioalbum Watershed veröffentlicht.

Zwischen Ende März und Mitte April 2010 spielten Opeth eine weltweite Tour Evolution XX: An Opeth Anthology mit sechs Konzerten zum 20-jährigen Jubiläum der Band. Es wurde das Album Blackwater Park in Gänze gespielt sowie einige niemals zuvor gespielten Songs. Das Konzert vom 5. April in der Royal Albert Hall in London wurde gefilmt und als DVD und Live-Album mit dem Titel In Live Concert at the Royal Albert Hall am 21. September 2010 veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opeth to Release 'In Live Concert at the Royal Albert Hall' DVD This September (Memento vom 13. August 2010 im Internet Archive)</ref>

2011 bis 2020: Musikalischer Wandel

Im September 2010 kündigte Mikael Åkerfeldt an, dass er an neuem Material für ein Album arbeitet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />OPETH to enter studio in January 2011! (Memento vom 10. September 2010 im Internet Archive)</ref> Die Aufnahmen des Albums erfolgten ab dem 31. Januar 2011 im Atlantis (Ehem. Metronome) Studio in Stockholm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opeth Exclusive: See Special Live Video Clip (Memento vom 1. Januar 2011 im Internet Archive)</ref> Kurz nachdem der Mix des Albums durch Steven Wilson fertiggestellt wurde, gab die Band im April 2011 bekannt, dass Keyboarder Per Wiberg die Band im beiderseitigen Einvernehmen verlassen hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opeth Part Ways With Keyboardist Per Wiberg (Memento vom 11. April 2011 im Internet Archive)</ref> Heritage erschien schließlich im September 2011. Das Album stellt durch den neuen Retro-Prog Sound der 1970er Jahre einen Wendepunkt in der Karriere von Opeth dar.

Auf die Veröffentlichung von Heritage folgte eine ausgedehnte Tour durch Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika, Australien und Asien bei der Joakim Svalberg zunächst nur als live Musiker aushalf. Später wurde er als offizieller Nachfolger von Per Wiberg in die Band aufgenommen. Im Frühjahr 2012 spielten Opeth zusammen mit Mastodon die Heritage Hunter Tour durch Nordamerika.

Am 22. August 2014 erschien das elfte Studioalbum Pale Communion, welches durch die Gruppe vorab in voller Länge im Internet bereitgestellt wurde.<ref>visions.de</ref> Auf dem Album verfolgen Opeth die mit Heritage eingeschlagene musikalische Richtung konsequent weiter und verzichten zu Gunsten melodiöser Progressive-Rock-Elemente erneut auf bisherige Death-Metal-Stilmittel.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />OPETH // Neues Album "Pale Communion" ab heute erhältlich (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)</ref>

Nachdem die Band einen Plattenvertrag mit dem Label Nuclear Blast abgeschlossen hatte, wurde am 30. September 2016 das Studioalbum Sorceress veröffentlicht.<ref>OPETH - veröffentlichen 12. Studioalbum »Sorceress« am 30. September! nuclearblast.de, 18. Juli 2016, abgerufen am 5. August 2016.</ref>

Erstmals gab Åkerfeldt im Oktober 2017 an, dass er an einem neuen Album arbeitete, was „nicht für jeden“ sei und dieses möglicherweise Mitte bis Ende 2019 veröffentlicht werden könnte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />OPETH "I’m not lingering on this record as being a beacon of hope for anything. It’s just what we did then, and I’m hoping next time we’re going to do something different, and I hope, something twisted." - Mikael Åkerfeldt. (Memento vom 30. Juli 2019 im Internet Archive)</ref> Im November desselben Jahres erklärte Åkesson, dass die Band die Tour zum letzten Album Sorceress beenden will und sich dann im Jahr 2018, abgesehen von möglichen Unterbrechungen in der Festivalsaison, auf das neue Album fokussieren will.<ref>OPETH To Take Time Off From Touring In Early 2018 To Begin Working On New Music. blabbermouth.com, 20. November 2017, abgerufen am 29. August 2025.</ref> Am 27. September 2019 erschien schließlich erneut über das Label Nuclear Blast das Studioalbum In Cauda Venenum, welches in zwei Versionen veröffentlicht wurde, nämlich in schwedischer und in englischer Sprache. Mit 67 Minuten und 57 Sekunden hat das Album die längste Spielzeit eines Albums in der Historie der Band. Es verkaufte sich alleine in den USA über 93.000 Mal.<ref>Opeth’s In Cauda Venenum Tour Comes to Bogotá, Colombia in February. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auf die Veröffentlichung folgte eine Europatour im November 2019, eine Australientour im Dezember 2019 sowie eine US-Tour im Februar bis März 2020.<ref>Opeth kündigen Album für Herbst an und veröffentlichen Tracklist. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Opeth will tour across North America in 2020. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Drei Konzerte der US-Tour mussten aufgrund einer akuten Kehlkopfentzündung Åkerfeldts abgesagt werden.<ref>Opeth Forced to Cancel Tour Dates as Frontman Is Suffering From 'Acute Laryngitis'. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2021 bis heute: Line-up Wechsel und The Last Will and Testament

Am 16. November 2021 gab die Band bekannt, dass sie sich von ihrem Schlagzeuger Martin Axenrot aufgrund von Interessenskonflikten trennen.<ref>Lothar Gerber: Opeth trennen sich von Martin Axenrot. Abgerufen am 22. August 2025.</ref> Später wurde berichtet, dass die Ursache an seinem Impfstatus gegen COVID-19 lag.<ref>MARTIN 'AXE' AXENROT's Vaccination Status Led To His Exit From OPETH, Says His BLOODBATH Bandmate. Abgerufen am 22. August 2025.</ref> Bei der folgenden Nordamerika-Tour mit Mastodon und Zeal & Ardor unterstützte Sami Karppinen (Therion) die Band am Schlagzeug.<ref>Greg Kennelty: OPETH Parts Ways With Drummer Over "Conflict Of Interests". Abgerufen am 22. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 9. September 2022 wurde Waltteri Väyrynen (ehemals Paradise Lost und Bodom After Midnight) als neuer Schlagzeuger der Band bekannt gegeben.<ref>OPETH Enlists Ex-PARADISE LOST Drummer WALTTERI VÄYRYNEN. Abgerufen am 22. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es folgte eine Tour im September 2022 zum Album In Cauda Venenum gefolgt von der, eigentlich für Herbst 2021 geplanten aber wegen der COVID-19-Pandemie verschobenen, 30-jährigen Jubiläumstour Evolution XXX: By Request im November desselben Jahres durch Europa.<ref>OPETH - "Evolution XXX: By Request"-Europakonzerte auf 2022 verschoben. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Opeth: Tourdaten online und Extended-Edition von „In Cauda Venenum“ veröffentlicht. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Setlist der Jubiläumstour wurde durch die Fans bestimmt mit der einzigen Vorgabe, dass von jedem der 13 Alben ein Song gespielt wird.<ref>Opeth: kündigen Evolution XXX ‚By Request‘ Tour zum 30. Bandjubiläum an. Abgerufen am 29. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 22. November 2024 erschien als vierzehntes Studioalbum das Konzeptalbum The Last Will and Testament bei dem Label Reigning Phoenix Music. Ursprünglich sollte das Album am 11. Oktober 2024 veröffentlicht werden, allerdings gab die Band am 19. September 2024 in den Sozialen Medien die Verschiebung aufgrund von unvorhergesehenen Verzögerungen im Produktionsprozess bekannt.<ref>Instagram. Abgerufen am 16. Dezember 2024.</ref> Es ist das erste Album seit Watershed aus 2008, in dem Åkerfeldt Growls neben Klargesang nutzt. Opeth erhielten 2025 für das Album den Grammis Award, dem schwedischen Pendant zum Grammy Award, in der Kategorie bestes Hardrock-/Metal-Album.<ref name="Grammis">Opeth: Grammis für "bestes Hardrock-/Metal-Album" gewonnen - RockHard. Abgerufen am 23. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach Deliverance im Jahr 2003 wurde die Band damit zum zweiten Mal mit dem Preis ausgezeichnet.<ref name="GrammisDeliverance"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />GRAMMIS-VINNARE GENOM ÅREN – 1969-2010 (Memento vom 17. März 2012 im Internet Archive)</ref>

Auf die Veröffentlichung von The Last Will and Testament folgte zunächst im Februar und März 2025 eine Tour durch Europa und das Vereinigte Königreich mit Grand Magus sowie im April und Mai eine Tour durch Brasilien, Argentinien, Kolumbien und Costa Rica.<ref>Opeth Announce 2025 Tour With Grand Magus. Abgerufen am 27. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Sommer folgten diverse Festivals in Europa wie bspw. das Download-Festival und Dynamo Metal Fest.<ref>Opeth Tour History. Abgerufen am 27. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für den Zeitraum Oktober bis November 2025 ist eine weitere Tour durch Europa geplant gefolgt von einer Tour durch Australien und Japan im November.<ref>Opeth.com Tour Dates. Abgerufen am 27. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Etwa ein Jahr nach der Veröffentlichung von The Last Will and Testament wurde am 29. November 2025 ein animiertes Video zum Song §3 veröffentlicht.<ref>Opeth - Paragraph Three (Official Animated Story). 29. November 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>

Musikstil

Als der Gründer David Isberg die Band leitete und Åkerfeldt noch nicht eingestiegen war, orientierte sich die Musik Opeths am Black Metal und klang wie Bathory.<ref>Jon Kristiansen: Metalion: The Slayer Mag Diaries. Bazillion Points Books, Brooklyn, NY 2011, S. 268f.</ref> Robert Müller vom Metal Hammer verglich das Debütalbum Orchid mit In the Woods… „auf Dope […], mit weniger Prog-Kram und mehr Kerzenlicht, aber genauso üppigen Songs“.<ref>Robert Müller: Opeth. Orchid. In: Metal Hammer, Nr. 5, 1996, S. 65.</ref> Die ersten Alben waren im Death Metal verwurzelt, später wurden immer mehr genrefremde Elemente in die Kompositionen integriert und Opeth wurde oft dem Progressive Metal zugerechnet. Der Musikstil wechselte spätestens ab My Arms, Your Hearse innerhalb der komplex strukturierten und oft langen Stücke zwischen brachialen Metal-Passagen und ruhigen, melancholischen Passagen mit balladesken Anklängen. Dieser Gegensatz findet sich in der besonderen Gesangsweise von Åkerfeldt wieder, der zwischen seiner warmen, klaren Gesangsstimme und tiefem Growling variiert.

Mit dem Album Heritage ließ die Band die früheren Death-Metal-Einflüsse völlig hinter sich und bezog sich v. a. auf den Progressive Rock der 1970er Jahre. Mit Pale Communion und Sorceress wurde der Weg fortgesetzt. Das folgende Album In cauda venenum wurde erstmals nicht nur in englischer Sprache, sondern parallel auch auf Schwedisch veröffentlicht. Rodney Fuchs von MoreCore.de befand, dass es Opeth auf In cauda venenum zum ersten Mal gelang, die Retrophase, die mit Heritage eingeleitet wurde, zu verlassen, und die musikalische Tiefe der Prog-Metal-Wurzeln mit diesem Siebziger-Jahre-Sound zu vereinen.<ref>Rodney Fuchs: Kritik: Opeth - "In Cauda Venenum". In: MoreCore.de. Abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref>

Einfluss auf andere Bands

Im Laufe der Jahre erklärten viele Bands oder deren Mitglieder, dass sie durch Opeth beeinflusst wurden. Unter ihnen sind Mayan (Band),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mark Jansen and his new project (Memento vom 20. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Luc Lemay von Gorguts,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gorguts Leader Luc Lemay Talks New Album, Influences + More (Memento vom 28. August 2016 im Internet Archive)</ref> Martin Lopez von Soen,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />All Axess Exclusive Interview With Martin Lopez Of Soen (Memento vom 16. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Tor Oddmund Suhrke von Leprous,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tor Oddmund Suhrke - Leprous - Uber Rock Interview Exclusive (Memento vom 30. August 2014 im Internet Archive)</ref> Disillusion,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Disillusion (Memento vom 20. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Caligula's Horse,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview med Caligula’s Horse (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive)</ref> Klimt 1918,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />KLIMT 1918: Interview with Marco Soellner and Alessandro Pace (Memento vom 20. September 2020 im Internet Archive)</ref> Daniel Droste von Ahab (Band)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview with Ahab (Memento vom 9. Juli 2017 im Internet Archive)</ref> und Becoming the Archetype.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview: Becoming The Archetype (Memento vom 16. Februar 2017 im Internet Archive)</ref>

Des Weiteren erklärten andere Künstler ihre Bewunderung für die Werke von Opeth. Darunter sind Steven Wilson, John Petrucci,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />John Petrucci: Why I Love Opeth (Memento vom 18. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Mike Portnoy,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mike Portnoy: 5 minutes (Memento vom 11. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Ihsahn,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview Ihsahn (Memento vom 19. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Simone Simons,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Simone Simons, chanteuse d'Epica (Memento vom 21. März 2017 im Internet Archive)</ref> Oliver Palotai,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kamelot “Interview naar aanleiding van hun nieuwe album” (Memento vom 20. Februar 2017 im Internet Archive)</ref> Jim Matheos,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fates Warning’s Jim Matheos Talks ‘Theories of Flight’ Album, Writing Process + Performing With Different Lineups (Memento vom 9. Juli 2016 im Internet Archive)</ref> und Haken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haken (Memento vom 15. Juni 2018 im Internet Archive)</ref>

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Gastmusiker

Auszeichnungen

Tabellarische Übersicht der Auszeichnungen und Nominierungen
Jahr Auszeichnung Für Kategorie Resultat
2002 Grammis Award Blackwater Park Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2003 Grammis Award Deliverance Hardrock-/Metal-Album<ref name="GrammisDeliverance"/> Gewonnen
2003 P3 Guld Deliverance Rock/Metal<ref>Alla vinnare P3 Guld 2003. 30. Januar 2012, abgerufen am 1. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gewonnen
2004 Grammis Award Damnation Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2006 Grammis Award Ghost Reveries Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2009 Grammis Award Watershed Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2012 Grammis Award Heritage Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2015 Grammis Award Pale Communion Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2015 Grammis Award In Cauda Venenum Hardrock-/Metal-Album Nominiert
2017 Progressive Music Award - International Band Of The Year<ref>Scott Munro: Marillion, Anathema, Steve Hackett among Progressive Music Award winners. loudersound.com, 15. September 2017, abgerufen am 1. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gewonnen
2025 Grammis Award The Last Will and Testament Hardrock-/Metal-Album<ref name="Grammis"/> Gewonnen

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Opeth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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