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Hilazon Tachtit

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Datei:HILAZON 1.jpg
Höhle mit Blick ins Wadi des Nachal Chillason, 2006

Die Höhlen Hilazon Tachtit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Plene: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) befindet sich im Südwesteck der Stadt Karmiʾel unweit der Stadtgrenze zu Schoraschim und Zurit, etwa 14,0 Kilometer vom Mittelmeer im westlichen Galiläa. Die Höhle liegt in der felsigen nördlichen Steilwand des 150 Meter tief eingeschnittenen Tals des Nachal Chillason ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), der die Sachnin-Senke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) entwässert.<ref name="Chillason Tachtit" /> Die Höhlen sind über einen Wanderweg (grün markiert) im Bachtal zwischen Karmiʾel und Schaʿab zu erreichen oder über eine Zuwegung von der Regionalstraße 784, die wenig westlich der Höhle verläuft.<ref name="Chillason Tachtit">NN, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auf: מועדון המערות הישראלי: הרפתקאות בעולם התת-קרקעי (Israelischer Höhlenclub: Abenteuer in der unterirdischen Welt); abgerufen am 28. September 2025.</ref>

In der Höhle haben Wissenschaftler etwa 25 Bestattungen<ref name="science">Michael Balter: Ancient Grave may have belonged to Shaman. Science, 3. November 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. November 2008; abgerufen am 4. November 2008.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sciencenow.sciencemag.org</ref> des Natufiens gefunden. Herausragender Fund waren die 12.000 Jahre alten Überreste einer etwa 45 Jahre alten und 1,5 Meter großen Frau in einem Einzelgrab, während die anderen Bestattungen in Gemeinschaftsgräbern gefunden wurden.

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Hilazon Tachtit Grabung
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Hilazon Tachtit

Das Einzelgrab besteht aus einer ovalen, in das harte Gestein geschlagenen Mulde, die im unteren Bereich mit Lehm bedeckt ist. Die Wände sind mit Kalksteinplatten ausgekleidet. Die Tote wurde mit dem Rücken zur Wand, die Beine angewinkelt ähnlich wie im Schneidersitz, gebettet und mit zehn größeren Steinen bedeckt. Das Grab war mit einem dreieckigen Kalksteinblock verschlossen.<ref name="zeit">Sven Stockrahm: Das Grab der Voodoo-Priesterin. Die Zeit, 4. November 2008, abgerufen am 4. November 2008.</ref> Die Grabbeigaben bestanden aus etwa 50 Schildkrötenpanzern, zwei Marderschädeln, Flügelknochen eines Steinadlers, Wildschweinknochen, einem Rinderschwanz, sowie einem menschlichen Fuß und Fragmenten einer Basaltschale.<ref name="science" />

Nach Ansicht von Leore Grosman von der Hebräischen Universität Jerusalem handelt es sich um eine Schamanin. Neben der Art der Beigaben spreche die Verkrüppelung der Frau für diese These.<ref name="zeit" /> Verformungen der Knochen der Toten ließen darauf schließen, dass sie von Geburt an eine Gehbehinderung gehabt habe. Grosmans Interpretation wurde von Mina Evron von der Universität Haifa als „farbig“ zurückgewiesen.<ref name="science" />

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Koordinaten: 32° 53′ 55,3″ N, 35° 15′ 46,7″ O

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