Zum Inhalt springen

Nicolas Gessner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. April 2026 um 17:03 Uhr durch imported>Silewe (PD-fix, Normdaten korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Nicolas Gessner (* 17. August 1931 in Budapest; † 22. August 2023<ref>Hommage à Nicolas Gessner. In: L’ARP. Société civile des Auteurs Réalisateurs Producteurs, abgerufen am 25. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein Schweizer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Werdegang

Der Sohn eines Schweizer Rechtsanwalts und einer ungarischen Heilpädagogin studierte Romanistik in Zürich. Mit der Dissertationsschrift Die Unzulänglichkeit der Sprache : eine Untersuchung über Formzerfall und Beziehungslosigkeit bei Samuel Beckett wurde er 1957 von Theophil Spoerri zum Dr. phil. I promoviert.<ref>Dissertation und Doktorvater an der ETH Zürich, abgerufen am 28. Juni 2021.</ref> Anschliessend arbeitete er als Regieassistent von Oskar Wäterlin, Leopold Lindtberg, Jean-Louis Barrault und 1957 in Hollywood mit Henry Koster bei Mein Mann Gottfried.<ref name="HLS2015">siehe Kromer, Reto: "Gessner, Nicolas", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 9. April 2015</ref>

Danach arbeitete Gessner zunächst als Theaterregisseur beim Stadttheater Luzern. Zu dieser Zeit begann er auch mit der Inszenierung von semidokumentarischen Kurzfilmen. Seit 1965 drehte er mehrere international besetzte abendfüllende Kinofilme. Grösseren Erfolg hatte jedoch nur der kanadische Psychothriller Das Mädchen am Ende der Strasse mit der jungen Jodie Foster, was ihm eine Nominierung für den Saturn Award für die beste Regie einbrachte. Insgesamt drehte er rund zwanzig längere Kino- und Fernsehfilme.<ref name="HLS2015" />

Nicolas Gessner lebte und arbeitete von 1939 bis 1976 überwiegend in Zürich, danach in der französischen Hauptstadt Paris.<ref name="HLS2015" />

Filmografie (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Belege

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein