Kalinga (Indien)
Kalinga war ein bereits im Mahabharata erwähntes<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Megasthenes Indica ( vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive) und (Megasthenes fragm. LVI. in Plin. Hist. Nat. VI. 21. 8-23. 11.) <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Megasthenes Indica ( vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive)</ref> Königreich im östlichen Mittelindien, das in etwa den Bereich des heutigen Odisha und die nördlichen Teile des anschließenden Andhra Pradesh umfasste. Die größte Stadt auf dem Gebiete Kalingas war Sisupalgarh. Es war ein fruchtbares Gebiet, das sich vom Damodar bis zum Godavari und vom Golf von Bengalen nach Westen erstreckte. Die Hauptstadt des Königreiches war Toshali.
In diesem Gebiet führte der Maurya-Herrscher Ashoka um 261 v. Chr. den Kalingakrieg, dessen Eindrücke ihn zum Umdenken und zur Annahme des Buddhismus führten.
Die Kalingaschrift geht auf die Brahmi-Schrift zurück und entwickelte sich weiter zur Oriya-Schrift, die in der Zeit um 1000 n. Chr. entstand. Wegen der engen Verbindung zur Brahmischrift ist diese daher innerhalb des indischen Schriftenkreises diejenige, welche der Brahmischrift am nächsten kommt.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Mai 2005 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Siehe auch
Literatur
- Martin Brandtner: Kalinga und seine Hauptstadt in frühgeschichtlicher Zeit. Zum Bedeutungswandel einer geographischen und ethnischen Bezeichnung. Diss. Univ. Heidelberg. Kovač, Hamburg 2000. ISBN 3-8300-0190-8
Weblinks
Einzelnachweise
<references />