Zum Inhalt springen

Inkarzeration

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. August 2025 um 10:29 Uhr durch imported>Gib Senf dazu! (tk kl).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Als Inkarzeration (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „Umfriedung“, „Gefängnis“) wird in der Medizin das Einklemmen von Gewebe bezeichnet. Eingeklemmtes Gewebe kann in seiner Funktion gestört sein, z. B. wenn nach einem Eingeweidebruch ein Teil des Darms abgeklemmt wird. Durch eine solche Darmeinklemmung (oder Darminkarzeration) bzw. Brucheinklemmung<ref>Christian Neubert, Ludwig Faupel, Uwe Katzenmeier: Bauchwandbrüche. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 139–152.</ref> kann Kot oder Gas im entsprechenden Darmabschnitt eingeschlossen sowie die Passage des Nahrungsbreis beeinträchtigt sein oder unterbunden werden. Des Weiteren kann durch die Einklemmung die Blutzufuhr und damit die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung des Gewebes gestört sein, was bis zum Absterben der betroffenen Regionen führen kann.

Eine Inkarzeration gilt – je nach Art des eingeklemmten Gewebes – aufgrund dieser Risiken als gefährliche Komplikation, die einer operativen Behandlung bedarf.

Siehe auch

Literatur

  • Pschyrembel Klinisches Wörterbuch. Begründet von Willibald Pschyrembel. Bearbeitet von der Wörterbuchredaktion des Verlags. 255. Auflage. De Gruyter, Berlin 1986, ISBN 978-3-11-018534-8.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Hinweisbaustein