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Eugenie Fink

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2026 um 22:32 Uhr durch imported>Feldkurat Katz (Leben: Details zu Deportation; in Maly Trostinez "kam man nicht ums Leben", man wurde ermordet).
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Eugenie Fink (* 24. Dezember 1891 in Zülz (Biała), Österreich-Ungarn;<ref> Exilarchiv der DNB</ref> † 15. Juni 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinez) war eine österreichische Lyrikerin und ein jüdisches Opfer des Holocaust.

Leben

Eugenie Fink, auch Jenny oder Jenny Scheindel Fink genannt,<ref>Jenny Scheindel Fink, bei United States Holocaust Memorial Museum</ref> wurde als Eugenie Monheid<ref>Abweichende Schreibweise in einigen Quellen: Monheit. Siehe z. B. Katalog des Deutschen Literaturarchivs Marbach.</ref> geboren. Am 13. September 1910 heiratete sie den Lyriker Isaak Fink (1881–1942).<ref>Felix Czeike (Hrsg.): Fink Eugenie. In: Historisches Lexikon Wien. Band 2, Kremayr & Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S. 307 (Digitalisat, Eintrag im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien).</ref>

Für die Jahre 1913 und 1914 ist ein Aufenthalt in Tokio belegt.<ref>Es sind mehrere von ihr in den Jahren 1913 und 1914 aus Tokio an Marie Schönhardt versandte Briefe nachweisbar, siehe Katalog des Deutschen Literaturarchivs Marbach.</ref>

Im August 1938 beantragte das Ehepaar Visa für die USA. Da sie jedoch unter die polnische Quote fielen, dauerte die Wartezeit zu lang. Zuletzt lebten sie verarmt in der Floßgasse 9/9, einer beengten Sammelunterkunft für Juden.<ref>Exilarchiv der DNB</ref><ref>Holocaust Survivors and Victims Database, Website des United States Holocaust Memorial Museum</ref><ref>Website des Vereins "IM-MER Initiative Malvine – Maly Trostinec erinnern"</ref><ref>Website des Projekts Steine der Erinnerung</ref> Beide wurden am 9. Juni 1942 mit dem 26. Transport von Wien Aspangbahnhof nach Minsk deportiert und wurden am 15. Juni 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinez ermordet.<ref>Exilarchiv der DNB</ref>

1969 wurde die Eugenie-Fink-Gasse in Wien-Favoriten nach ihr benannt.

Werke

  • Musik der Stille. Gedichte. Saturn-Verlag, Wien 1934
  • Verwaistes Herz und andere Gedichte. Gratis und Franko, Wien 1997
  • mit Isaak Fink: Konvolut von Briefen. Elektronische Reproduktion von Einzelautographen (1938–1941), DNB Leipzig 2020.

Gedichte von Eugenie Fink finden sich in mehreren Anthologien und Zeitschriften:

Rezeption

Mehrere Gedichte von Eugenie Fink wurden vertont, so unter anderem von Henk Bijvanck, Julius Buchwald und Paul Manelski.<ref>Kathrin Massar: Julius Buchwald. In: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, Universität Hamburg, 2009.</ref><ref>Wiener Monatshefte für Musik, Ausgabe E, Jg. 4 (1932), H. 10, S. 5.</ref><ref>Texts by E. Fink set in Art Songs and Choral Works, auf: lieder.net</ref><ref>Donemus Publishing B.V.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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