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Sesbania

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Sesbania
Datei:Starr 050518-1632 Sesbania grandiflora.jpg

Sesbania grandiflora

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Sesbanieae
Gattung: Sesbania
Wissenschaftlicher Name der Tribus
Sesbanieae
Rydb.
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Sesbania
Scop.

Sesbania ist die einzige Pflanzengattung der Tribus Sesbanieae in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die etwa 55 Arten gedeihen in den Subtropen bis Tropen fast weltweit.

Beschreibung

Datei:Sesbania sesban Blanco2.405.png
Illustration von Sesbania sesban
Datei:Sesbania punicea pod Taub117b.png
Darstellung des Inneren einer Hülsenfrucht von Sesbania punicea

Vegetative Merkmale

Die Sesbania-Arten wachsen als krautige Pflanzen, laubabwerfende Sträucher oder selten als Bäume. Die Dornen fallen früh ab.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die Blattspreiten sind paarig gefiedert. Der Blattstiel und die Rachis sind oft gerillt. Die vielen gestielten Fiederblättchen besitzen einen glatten Rand. Es können „Nebenblättchen“ vorhanden sein. Die Nebenblätter sind klein oder fehlen.

Datei:Sesbania tomentosa 3 001 php.jpg
Samen mit Hilum von Sesbania tomentosa

Generative Merkmale

Am oberen Ende der Zweige befinden sich über einem Blütenstandsschaft seitenständige, traubige Blütenstände. Tragblätter und pfriemförmige Deckblätter sind hinfällig. Die Blütenstiele sind dünn.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth). Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen mit fünf annähernd gleichen Zähnen oder selten sind sie fast zweilappig und kürzer als die Kelchröhre. Die fünf kahlen Kronblätter überragen den Kelch. Die Kronblätter sind meist rein gelb oder mit Punkten, selten sind sie weiß, rot oder dunkel-purpurfarben. Die breite Fahne ist genagelt mit zwei Schwielen. Die zwei Flügel sind sichelförmig-länglich und geöhrt. Das gekrümmte Schiffchen ist geöhrt und länger genagelt als die Fahne. Neun der zehn Staubblätter sind verwachsen, das freie befindet sich an der Fahne. Alle Staubbeutel sind gleich und meist unbehaart. Es ist nur ein häufig gestielte Fruchtblatt vorhanden; es ist länglich und enthält zahlreiche Samenanlagen. Der schlanke Griffel ist einwärts gekrümmt und endet in einer kopfigen Narbe.

Die oft langen, linealen und bleistiftförmigen Hülsenfrüchte öffnen sich zur Reife, besitzen Querwände, sind geschnäbelt und enthalten 8 bis 50 Samen. Die Samen besitzen ein rundliches Hilum.

Verbreitung und Nutzung

Die Gattung Sesbania ist in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet. Einige Arten finden als Nutzpflanzen Verwendung.

Datei:Sesbania cannabiana 002.jpg
Paarige gefiederte Laubblätter und Schmetterlingsblüte von Sesbania cannabiana
Datei:SesbaniadrummondiiPlant.jpg
Blütenstand mit Schmetterlingsblüten von Sesbania drummondii
Datei:Sesbania herbacea-flowers.jpg
Knopen und fast geöffnete Schmetterlingsblüten von Sesbania herbacea, deutlich zu erkennen ist der Kelch
Datei:Sesbania sesban.jpg
Paarige gefiederte Laubblätter und sehr lange Hülsenfrüchte von Sesbania sesban
Datei:Starr 041102-0335 Sesbania tomentosa.jpg
Behaarte, paarige gefiederte Laubblätter und Schmetterlingsblüten von Sesbania tomentosa
Datei:SesbaniaP.jpg
Orange Schmetterlingsblüten von Sesbania punicea

Systematik

Sesbania ist die einzige Gattung der Tribus Sesbanieae in der Unterfamilie Faboideae innerhalb der Familie der Fabaceae. Der Gattungsname Sesbania wurde 1777 durch Giovanni Antonio Scopoli in Introductio ad Historiam Naturalem, S. 308–309 erstveröffentlicht. Typusart ist Sesbania sesban <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Merr. Synonyme für Sesbania <templatestyles src="Person/styles.css" />Scop. sind: Agati <templatestyles src="Person/styles.css" />Adans., Darwinia <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf., Daubentonia <templatestyles src="Person/styles.css" />DC., Daubentoniopsis <templatestyles src="Person/styles.css" />Rydb., Glottidium <templatestyles src="Person/styles.css" />Desv., Sesban <templatestyles src="Person/styles.css" />Adans.<ref name="GRIN" />

Die Gattung Sesbania enthält etwa 55 Arten:<ref name="ILDIS" />

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="ILDIS"> Datenblatt Sesbania bei International Legume Database Information Service = ILDIS - LegumeWeb - World Database of Legumes, Version 10.38, 2010. </ref> <ref name="POWO">Sesbania. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks

Commons: Sesbania – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien