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Gerhard Baudy

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. September 2023 um 07:13 Uhr durch imported>Kampffrosch (Baudy hält schon sehr lange keine Lehrveranstaltungen mehr ab. Siehe Vorlesungsverzeichnisse seit 2020. Davor tat er es bestenfalls noch sporadisch.).
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Gerhard J. Baudy (* 26. Januar 1950 in Zweibrücken) ist ein deutscher Klassischer Philologe.

Leben

Baudy studierte ab 1969 Gräzistik, Latinistik, Germanistik und Religionswissenschaft an den Universitäten Saarbrücken und Tübingen. Er wurde 1977 in Tübingen mit der Dissertation Exkommunikation und Reintegration: Zur Genese und Kulturfunktion frühgriechischer Einstellungen zum Tod promoviert. Anschließend war er Assistent von Ernst-Richard Schwinge. 1986 erschien sein Buch Adonisgärten. Studien zur antiken Samensymbolik (darin: Initiationsmotive in Platons „Phaidros“). Seine Habilitation erfolgte 1989 in Kiel mit der Schrift Die Brände Roms: Ein apokalyptisches Motiv in der antiken Historiographie. 1994 wurde er (in Nachfolge von Hans-Joachim Newiger) auf den Lehrstuhl für Griechische Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz berufen. Mit Ablauf des Wintersemesters 2015/16 trat er in den Ruhestand, hielt jedoch weiterhin Lehrveranstaltungen ab. Sein Lehrstuhl wurde nicht wieder besetzt.

Schriften (Auswahl)

  • Exkommunikation und Reintegration. Zur Genese und Kulturfunktion frühgriechischer Einstellungen zum Tod. Frankfurt am Main / Bern / Cirencester 1980, ISBN 978-3-8204-6782-6 (zugleich Dissertation, Universität Tübingen).
  • Adonisgärten. Studien zur antiken Samensymbolik. Frankfurt am Main 1986 (= Beiträge zur klassischen Philologie 176), ISBN 978-3-445-02493-0.
  • Die Brände Roms. Ein apokalyptisches Motiv in der antiken Historiographie. Hildesheim / Zürich / New York 1991 (= Spudasmata 50), ISBN 978-3-487-09480-9.

Literatur

Weblinks

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Latinistik: Manfred Fuhrmann (1966–1990) | Reinhart Herzog (1990–1994) | Barbara Feichtinger-Zimmermann (seit 1997)

Gräzistik: Hans-Joachim Newiger (1971–1992) | Gerhard Baudy (1994–2016)

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