Zum Inhalt springen

Wolfgang Rabbel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Oktober 2025 um 19:39 Uhr durch imported>Yen Zotto (HC: +Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert); +Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Wolfgang Rabbel (* 1957)<ref name=":0">Prof. Dr. Wolfgang Rabbel. In: Graduate School “Human Development in Landscapes”. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, abgerufen am 5. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist ein deutscher Geophysiker und ehemaliger Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Rabbel vollzog den Großteil seiner Ausbildung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, an der er 1982 sein Geophysik-Studium mit dem Diplom abschloss, anschließend bis 1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter wirkte und bis 1987 über die „Seismische Erkundung oberflächennaher Störzonenpromovierte.<ref name=":0" /><ref>Wolfgang Rabbel: Seismische Erkundung oberflächennaher Störzonen: strahlentheoretische Grundlagen und Feldbeispiele. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 1987 (google.de [abgerufen am 6. Februar 2024]).</ref> Von 1989 bis 1995 war er als Assistant Professor tätig und erlangte schließlich 1994 seine Habilitation.<ref name=":0" /><ref>Wolfgang Rabbel: Seismische Anisotropie der kristallinen Kruste im Feldexperiment. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 1994 (researchgate.net).</ref> Seit Juli 1995 ist er Professor für Geophysik an der Universität Kiel,<ref>Rolf Meißner, Hans-Peter Tiedemann: Geschichte des Instituts für Geophysik an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Erdbebenwarte Helgoland. Kiel 1996 (archive.org [PDF]).</ref> war seit dem Leiter verschiedener Arbeitsgruppen (Seismik, Ingenieursgeophysik, oberflächennahe und angewandte Geophysik)<ref name=":0" /><ref name=":1">Research Team. Universität Kiel, 2004 (archive.org [PDF]).</ref><ref>Applied Geophysics - Team. Universität Kiel, 2024, abgerufen am 6. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und war zeitweise Direktor des gesamten Instituts für Geowissenschaften.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Rabbel leitete zahlreiche Forschungsprojekte, insbesondere aus den Bereichen Archäometrie, Ingenieur- und Hydrogeophysik, Marine Geophysik, Seismik und Seismologie.<ref>Angewandte Geophysik. Universität Kiel, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 28. September 2008.</ref> Stand 2024 war er an 18 DFG-Forschungsprojekten beteiligt, wovon er mehrere Projekte der KTB-Bohrung leitete.<ref name="gepris">DFG: Geförderte Projekte von W. Rabbel</ref>

Ende 2023 zog sich Rabbel nach über 40 Jahren an der Universität Kiel in den emeritierten Ruhezustand zurück.<ref>Personalmeldungen Juni & Juli 2023. In: Universität Kiel. 16. August 2023, abgerufen am 5. Februar 2024.</ref>

Schriften

  • Seismische Erkundung oberflächennaher Störzonen. Strahlentheoretische Grundlagen und Feldbeispiele. Universität, Kiel 1987 (Dissertation)
  • Seismische Anisotropie der kristallinen Kruste im Feldexperiment. Universität, Kiel 1994 (Habilitationsschrift)
  • R. Kirsch & W. Rabbel: Seismische Verfahren in der Umweltgeophysik in: Martin Beblo (Hrsg.): Umweltgeophysik, Ernst & Sohn Verlag f. Architektur und technische Wissenschaften, Berlin 1997, ISBN 3-433-01541-4
  • Dirk Gajewski und Wolfgang Rabbel (Editoren): Seismic Exploration of the Deep Continental Crust: Methods and Concepts of DEKORP and Accompanying Projects. Birkhäuser Basel 1999, ISBN 978-3-7643-6210-2, ISBN 3-7643-6210-3

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein