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Operation Orchard

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Datei:Syrian Reactor Before After.jpg
Außenansicht der Anlage vor und nach dem Luftangriff
Datei:SyriaReactorPict34.jpg
Innenansicht während der Bauphase
Datei:Iniohos 2021 International Exercise, April 2021. XV.jpg
Vier F-15I und vier F-16I der IAF, wie sie auch den Angriff durchführten

Unter dem Decknamen Operation Orchard<ref name="Observer">Peter Beaumont: Was Israeli raid a dry run for attack on Iran? The Observer, 16. September 2007, abgerufen am 25. September 2018.</ref><ref>Bret Stephens: Osirak II? The Wall Street Journal, 18. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2007; abgerufen am 25. September 2018.</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bzw. Operation Outside the Box ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) flogen am 6. September 2007 acht Kampfflugzeuge der Israelischen Luftwaffe einen Angriff auf den al-Kibar-Reaktor im Nordosten von Syrien und zerstörten ihn. Laut späteren Veröffentlichungen waren dies vier F-15I-Jets Raʿam der „Hammers“-Staffel vom Militärflugplatz Chazerim und vier F-16I-Jets Sufa vom Militärflugplatz Ramon.<ref>Thomas Frankenfeld: Israels geheimnisvolle „Operation Obstgarten“. Hamburger Abendblatt, 26. April 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Mai 2008; abgerufen am 25. September 2018.</ref><ref>Ulrich Schmid: Israels warnendes Bekenntnis | NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. März 2018, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 22. März 2018]).</ref><ref>Alexandra Föderl-Schmid, Paul-Anton Krüger, Tel Aviv/Kairo: Alte Geschichte als frische Warnung. In: sueddeutsche.de. 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 22. März 2018]).</ref>

Das israelische Kabinett unter Ministerpräsident Ehud Olmert und die US-Regierung (Kabinett George W. Bush) rechtfertigten den Angriff damit, dass es sich bei dem zerstörten Gebäude um eine kerntechnische Anlage zur Erzeugung von militärisch nutzbaren radioaktiven Substanzen gehandelt habe. Die syrische Regierung bestritt dies.

Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) führte später eine Untersuchung durch. In ihrem Bericht vom 5. Juni 2009<ref>Safeguards Reports on Iran and Syria Circulated. 5. Juni 2009, abgerufen am 25. September 2018.</ref> sprachen die IAEO-Experten von einer „signifikanten Anzahl anthropogener (chemisch bearbeiteter) Uranpartikel, die nicht Syriens bisher deklariertem Material entsprechen.“ Ferner forderte die IAEO von der Regierung in Damaskus die Erlaubnis für Inspektionen mit Zugang zu drei weiteren syrischen Anlagen, die im Zusammenhang mit al-Kibar gestanden haben könnten. Syrien ist bisher nicht darauf eingegangen.<ref name="derspiegel">Der Spiegel Nr. 45, 2. November 2009: "Operation 'Obstgarten', S. 123.</ref>

Laut einem weiteren Bericht der IAEO vom 24. Mai 2011 befand sich in der zerstörten Anlage „sehr wahrscheinlich“ ein Kernreaktor.<ref>Implementation of the NPT Safeguards Agreement in the Syrian Arab Republic. (PDF) IAEA-Report GOV/2011/30. Internationale Atomenergieorganisation, 24. Mai 2011, abgerufen am 25. September 2018.</ref>

Die israelische Militärführung hatte sich am 21. März 2018 erstmals zu der Operation bekannt.<ref></ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />