Olaine
| Olaine (dt. Olai) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen von Olaine | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland | |||||
| Verwaltungsbezirk: | Olaines novads | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 47′ N, 23° 57′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV
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| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“) | |||||
| Fläche: | 6,84 km² | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km² | |||||
| Stadtrecht: | seit 1967 | |||||
| Webseite: | www.olaine.lv | |||||
(deutsch Olai) ist eine Stadt in der lettischen Region Vidzeme, etwa 20 km südwestlich von Riga gelegen. Im Jahre [[:V zählte Olaine Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>
Geschichte
1819 wurde eine erste Siedlung namens Olai an der Stelle der heutigen Stadt angelegt. Die Siedler machten das umliegenden Moor urbar. Namensgeber der Siedlung war eine an der Misa gelegene, während der schwedischen Zeit im 17. Jahrhundert (1638) errichtete und dem hl. Olav (Olai) geweihte hölzerne Kirche, die 1749 abgerissen und durch eine zwischen 1749 und 1753 erbaute steinerne Kirche ersetzt wurde.<ref>Christian August Berkholz: Beiträge zur Geschichte der Kirchen und Prediger Riga’s. Erste Abtheilung: Geschichte der einzelnen Kirchen nebst chronologischem Verzeichniss der Prediger und statistischen Auszügen aus den Kirchenbüchern. Buchdruckerei W. F. Häcker, Riga 1867, S. 186 (Digitalisat).</ref>
Einen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr die Siedlung, als 1868 die Bahnstrecke Riga–Jelgava fertiggestellt und der Bahnhof Olai eröffnet wurde.
Nachdem Lettland unabhängig wurde, wurde der Ortsname 1919 dem Lettischen angeglichen und in „Olaine“ geändert. Im Zweiten Weltkrieg, während der deutschen Besetzung Lettlands, mussten jüdische Häftlinge in den Mooren bei Olaine Torf stechen.<ref>Jeanette Wolff: Sadismus oder Wahnsinn. Erlebnisse in den deutschen Konzentrationslagern im Osten. Sachsenverlag, Dresden 1946, S. 21.</ref>
Nach mehreren territorialen Veränderungen erhielt Olaine 1967 die Stadtrechte. Seit 2009 bilden Stadt und Landgemeinde eine Verwaltungsgemeinschaft (Olaines novads).
Auf der Gemarkung des Ortes befindet sich ein Soldatenfriedhof für deutsche Gefallene des Zweiten Weltkriegs.
Wirtschaft
Während der Besetzung Lettlands durch die Sowjetunion wurde in Olaine eine Fabrik zur Produktion von Kunststoffen angesiedelt. Olaine galt als eine der „Chemiestädte“ der Sowjetunion.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Heute (2022) haben hier zum Beispiel die Chemieunternehmen Crosschem und Latvijas aptieka hier ihren Sitz.
Verkehr
Olaine ist über die Fernstraße Autoceļš A8 erreichbar. Der Bahnhof Olaine liegt an der Bahnstrecke Riga–Jelgava.
Städtepartnerschaften
Es bestehen Städtepartnerschaften mit Ödeshög, Vadstena, Karlskoga (Schweden), Riihimäki (Finnland), Nowa Sarzyna (Polen), Narwa (Estland) und Anykščiai (Litauen).
Söhne und Töchter der Stadt
- Normunds Miezis (* 1971), lettischer Schach-Großmeister
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />