Leerlaufprozess
Der sogenannte Leerlaufprozess (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein „Pseudo“-Prozess, welcher als Zwischenablage für "freie" oder ungenutzte Prozessorzeit verstanden werden kann. Ungenutzte Prozessorzeit steht für die Kapazität, die nicht von Anwendungen beansprucht wird.<ref name=":0">Christian Baun: 5. Foliensatz Betriebssysteme und Rechnernetze. (PDF; 668 kB) In: christianbaun.de. 2024, S. 4, abgerufen am 29. April 2024.</ref> Der Leerlaufprozess bekommt in vielen Betriebssystemen anteilig Prozessorzeit zugeschrieben, wenn Prozesse beendet werden.<ref>Ralf Guido Herrtwich, Günter Hommel: Nebenläufige Programme. Springer Verlag. 2. Ausgabe 1994. S. 72.</ref><ref>Andrew S. Tanenbaum: Moderne Betriebssysteme. Person Studium. 3. Ausgabe. S. 195.</ref> Der Leerlaufprozess bekommt im Gegenzug aber wieder Prozessorzeit abgezogen, wenn ein anderer Prozess diese benötigt oder ein neuer Prozess gestartet wird.
Der Leerlaufprozess bekommt zudem Prozessorzeit gut geschrieben, wenn keinerlei Prozesse zur Ausführung bereitstehen, weil sie z. B. auf E/A-Operationen (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) warten. Auf diese Weise kann der Prozess-Scheduler vereinfacht werden, da dieser Fall nicht gesondert behandelt werden muss, sondern einfach der Leerlaufprozess eingeplant wird.<ref name=":0" />
Heutzutage sind mit dem Wechsel in den Leerlaufprozess meistens Instruktionen verbunden, welche die CPU in einen stromsparenden Modus versetzen bzw. heruntertakten, so z. B. den HLT-Befehl (Abkürzung für „halt“) auf x86-Prozessoren.<ref>Martin Grotegut: Windows 7. Springer Verlag 2011. S. 98.</ref>
In dem Betriebssystem Windows wird der Leerlaufprozess im Taskmanager im Reiter „Prozesse“ immer angezeigt und beansprucht oft scheinbar viel Prozessorleistung. Hierbei handelt es sich um die ungenutzte Rechenzeit. Die Summe der Anteile aller laufenden Prozesse an der Prozessorauslastung (einschließlich des Leerlaufprozesses) beträgt also immer 100 %. Im Reiter „Systemleistung“ wird allerdings nur die von anderen Prozessen genutzte CPU-Leistung angezeigt, die „Auslastung“ durch den Leerlaufprozess fließt hierbei nicht in die Summe ein, da er selbst keine Prozessorzeit in Anspruch nimmt.<ref name=":0" />
Auf unixähnlichen Betriebssystemen ist in der Regel das Kommandozeilen-Programm top installiert, das in der dritten Zeile einen mit id (für idle task, s. o.) markierten Wert für den prozentualen Anteil des Leerlaufprozesses an der Gesamtauslastung aller Prozessoren des Systems ausgibt.<ref>Damon Garn: What the first five lines of Linux’s top command tell you. Red Hat, 8. März 2022, abgerufen am 28. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Einzelnachweise
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