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Eye of Kuruman

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Eye of Kuruman
Datei:South-Africa - Kuruman - Eye.jpg
Das „Eye of Kuruman“
Lage
Land oder Region Provinz Nordkap,
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika
Koordinaten 27° 27′ 49″ S, 23° 26′ 11″ O
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Eye of Kuruman (Südafrika)
Eye of Kuruman (Südafrika)
Eye of Kuruman
Lage der Quelle
Geologie
Austrittsart Quelltopf
Hydrologie
Flusssystem Oranje
Vorfluter KurumanMolopo
Schüttung 230 l/s

Koordinaten: 27° 27′ 48,6″ S, 23° 26′ 10,7″ O

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Das Eye of Kuruman (engl. für ‚Auge von Kuruman‘, afrikaans Die Oog) ist ein Quelltopf in der Stadt Kuruman (Gemeinde Ga-Segonyana im Distrikt John Taolo Gaetsewe) in der Provinz Nordkap in Südafrika. Sie ist die stärkste bekannte natürliche Quelle der Südhalbkugel.

Beschreibung

Die Quelle befindet sich in einem eingezäunten Park und bildet einen kleinen See in der Mitte der Stadt, direkt an der Nationalstraße N14. Sie liefert eine stete Schüttung von täglich rund 20.000 m³ kristallklarem Wasser mit Trinkwasserqualität. Das Wasser versorgt die Stadt Kuruman und wird direkt im Quelltopf entnommen.

Geschichte

Datei:The Eye (Kuruman).jpg
Schild „Fischen verboten“ am Eye of Kuruman

Die Quelle war seit unbekannter Zeit den in der Gegend ansässigen Menschen bekannt und wurde im Rahmen der Erschließung des inneren Afrikas von Durchreisenden genutzt. Die „offizielle“ Entdeckung der Quelle erfolgte 1801 während der Truter Sommervill expedition durch Samuel Daniel. Die Quelle ermöglichte 1826 Robert Moffat die Anlage einer Missionsstation – aus der sich die Stadt Kuruman (die Oase der Kalahari) in der Halbwüste der Kalahari entwickelte. Am 17. September 1992 wurde das „Eye of Kuruman“ zu einem „National Monument“ erklärt.

Zweite Quelle

Etwas östlich des Ortseingangs von Kuruman befindet sich (südlich der N14) eine zweite – kleinere – Quelle.

Fische

Im Eye of Kuruman leben verschiedene Fischarten – im Wesentlichen Goldfische, Karpfen, Barben und Afrikanische Buntbarsche –, von denen der Messing-Maulbrüter (Pseudocrenilabrus philander) eine im Eye of Kuruman endemische Unterart bildet.

Quellen

  • Barend Petrus Jacobus Erasmus: Op pad in Suid-Africa. Verken Suid-Africa streek vir streek. Jonathan Ball Publ., Johannesburg 2007, ISBN 978-1-86842-149-7 (EA Johannesburg 1995)
    • englisch: On Route in South Africa. A Region by Region Guide to South Africa. Jonathan Ball Publ., Johannesburg 1996, ISBN 1-86842-025-6.
  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kuruman Northern Cape (Memento vom 23. Februar 2010 im Internet Archive)
  • Details zu Pseudocrenilabrus philander