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Leininger-Gymnasium

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Leininger-Gymnasium
Ansicht Eingangsbereich (Aufnahme 2016)
Schulform Gymnasium
Schulnummer 50824<ref>Bildungsserver Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 24. September 2023.</ref>
Gründung 1752 als Gymnasium (1573 Kloster Höningen)
Adresse Kreuzerweg 4
Ort Grünstadt
Land Rheinland-Pfalz
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 33′ 39″ N, 8° 9′ 56″ OKoordinaten: 49° 33′ 39″ N, 8° 9′ 56″ O
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Träger Landkreis Bad Dürkheim
Schüler Vorlage:Schülerzahlen-RP
Lehrkräfte 87 (2023/2024)
Leitung Kerstin Hanisch
Website www.leiningergymnasium.de
Datei:Alte Lateinschule Grünstadt.jpg
Alte Lateinschule Grünstadt, Schulgebäude von 1834 bis 1960

Das Leininger-Gymnasium ist ein allgemeinbildendes Gymnasium in Grünstadt. Es geht ursprünglich auf die Höninger Lateinschule zurück und gilt als eine der ältesten Schulen Deutschlands und als eines der ältesten Gymnasien von Rheinland-Pfalz.

Geschichte

1729 wurde die alte Höninger Lateinschule des Klosters Höningen, welche 1630 während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges untergegangen war, als Lateinschule aus dem Vermögen der Klosterschaffnerei Höningen in Grünstadt<ref>Walter Lampert: 1100 Jahre Grünstadt. Ein Heimatbuch. Stadtverwaltung Grünstadt, Grünstadt 1975, S. 310.</ref> neu gegründet und 1752 in ein Gymnasium umgewandelt. 1802 wurde das Gymnasium Grünstadt in eine École Secondaire im Département du Mont-Tonnerre mit Sitz in Grünstadt umgewandelt. 1811 erhielt die École Secondaire den Titel Collège. Nach dem Ende der Napoleonischen Herrschaft wurde das Collège wieder zum Gymnasium. Von 1819 bis 1938 firmierte die Schule offiziell als bayerisches Progymnasium. Von 1933 bis 1945 wurde die Lateinschule als Oberschule geführt. Ab 1945 wurde die Schule erst Realschule, ab 1950 dann Progymnasium. 1962 erfolgte die Umwandlung in ein Vollgymnasium.

Unter Schulrektor Heinrich Dittmar errichtete man 1832/34 in der Grünstadter Neugasse, am Platz des bisherigen ersten Schulhauses von 1729, ein neues Schulgebäude, das 1836 um einen Stock erhöht wurde.<ref>Friedrich Thiersch: Ueber den gegenwärtigen Zustand des öffentlichen Unterrichts, Teil 1, S. 129, Cotta Verlag, Stuttgart, 1828; (Digitalscan).</ref> Es ist die sogenannte „Alte Lateinschule“ (Neugasse 17), ein repräsentatives Gebäude im Stil des Spätklassizismus, das man erst 1960, zugunsten der jetzigen Anlage im Kreuzerweg, als Schulsitz aufgab. Entworfen wurde es vom Architekten Johann Bernhard Spatz, von dem das heutige Erdgeschoss stammt, den Plan zur Aufstockung lieferte 1836 Kreisbauschaffner Foltz.<ref>Jahresschulbericht Grünstadt, 1831/32, S. 7; Digitalansicht.</ref><ref>Jahresschulbericht Grünstadt, 1835/36, S. 14; Digitalansicht.</ref>

Besonderheiten

Im 19. Jahrhundert galt der Französischunterricht als eine der Besonderheiten der Schule, wobei dies schon auf die vorrevolutionären „Französischmeister“ an der Lateinschule Grünstadt zurückging. Seit 1995 gibt es einen musikalischen Schwerpunkt an der Schule. Des Weiteren existiert seit 2005 der Schwerpunkt Naturwissenschaften und seit 2011 ist das Gymnasium MINT-EC-Schule.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Leininger Gymnasium bei MINT-EC (Memento vom 25. März 2016 im Internet Archive).</ref> Das Gymnasium ist als „Netzwerkschule der RPTU“ im Verbund mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) am Standort Kaiserslautern und kooperiert im Bereich der MINT-Fächer.<ref>ZfL: Netzwerkschulen: Aktuelle Kooperationspartner. RPTU, abgerufen am 28. Dezember 2024.</ref>

Das Gymnasium besitzt bis heute einen Schulwald im zehn Kilometer entfernten Höningen, der aus dem Besitz des Klosters Höningen stammt, von da an die Höninger Lateinschule überging und schließlich ihrer Nachfolgeschule in Grünstadt, dem heutigen Leininger-Gymnasium zufiel. Er wurde 1826 mit Grenzsteinen versehen, welche die Buchstaben „PG“ (= Progymnasium Grünstadt) aufweisen.<ref>Webseite zum Schulwald in Höningen.</ref>

Bekannte Schüler

Datei:Bischof Hugo Lateinschule Grünstadt 1928.jpg
Glückwunschadresse des Mainzer Bischofs Ludwig Maria Hugo (ehem. Schüler der Anstalt) zum 200. Gründungsjubiläum, Grünstadter Zeitung, 1929
Datei:Ernst 1929.jpg
Jubiläumsbuch von Schulleiter Friedrich Ernst, 1929
  • Johann Friedrich Abegg (1765–1840), Pfarrer und Theologieprofessor in Heidelberg<ref>Karl Ullmann: Dr. Johann Friedrich Abegg, 1841, S. 3; Digitalansicht.</ref>
  • Paul Bertololy (1892–1972), Arzt und Schriftsteller<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 3.</ref>
  • Theodor Bickes (1868–1933), Politiker der DVP, Landtags- und Reichstagsabgeordneter<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 3.</ref>
  • Adolf Boyé (1869–1934), Staatssekretär, deutscher Gesandter in Peking<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 4.</ref>
  • Axel Bronstert (* 1959), Professor für Hydrologie und Klimatologie an der Universität Potsdam
  • Johann Christian Eberle (1869–1937), Finanzexperte, sächsischer Landtagsabgeordneter<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 6.</ref>
  • Jakob von Fitting (1831–1898), Jurist, Reichsrat der Krone Bayerns<ref>Jahresbericht über das Königliche Gymnasium und die Lateinische Schule zu Zweibrücken in der Pfalz: Studienjahr 1846/47, S. 11; (Digitalscan).</ref>
  • Karl Foltz (1865–1961), kath. Priester, Dekan und Prälat<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 9.</ref>
  • Anton Foohs (1871–1940), kath. Priester, Päpstlicher Geheimkämmerer<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 9.</ref>
  • Max Freudenthal (1868–1937), Landesrabbiner von Anhalt, Autor, Historiker des Judentums (der Vater Benjamin Freudenthal war hier Lehrer)<ref>Michael Brocke: Die Rabbiner im Deutschen Reich 1871–1945, S. 200, Verlag Walter de Gruyter, 2009, ISBN 3-598-44107-X; Digitalansicht.</ref>
  • Peter Fries (1820–1851), Politiker und Revolutionär
  • Heinrich Gebhardt (1885–1939), Berufsoffizier, Konteradmiral<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 10.</ref>
  • Karl Gustav Geib (1808–1864), Jurist, Professor in Tübingen, Lehrer König Otto I. von Griechenland<ref>Jahresbericht von dem Königlichen Progymnasium zu Grünstadt im Rheinkreise, 1820 (Digitalscan).</ref>
  • Ludwig von Gienanth (1767–1848), Industrieller, bayerischer Reichsrat
  • Christian Heinrich Gilardone (1798–1874), Dichter; Neffe von Friedrich Müller, dem berühmten Maler Müller
  • Gustav Hatzfeld (1851–1930), Polizeichef von Ludwigshafen am Rhein.
  • Theodor von Haupt (1782–1832), Jurist und Schriftsteller
  • Carl Christian Heubach (1769–1797), Pädagoge und Altphilologe
  • Theodor Hilgard (1790–1873), Jurist<ref>Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, Selbstverlag der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, 1977, S. 364; (Ausschnittscan).</ref>
  • Hieronymus Hofer (1815–1890), evangelischer Pfarrer, Sozialreformer
  • Ludwig Maria Hugo (1871–1935), 1921–1935 Bischof von Mainz, energischer Kämpfer gegen den Nationalsozialismus.
  • Heinrich Janson (1869–1940), Reichstagsabgeordneter DVP<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 15.</ref>
  • Karl Philipp Kayser (1773–1827), Klassischer Philologe, Professor an der Universität Heidelberg
  • Peter Köstler (1805–1870), Domkapitular in Speyer<ref>Jahresbericht von dem Königlichen Progymnasium zu Grünstadt im Rheinkreise: Bekannt gemacht bei der öffentlichen Preisevertheilung, 1823, Frankenthal, 1823; (Digitalscan).</ref>
  • Arthur Kullmer (1896–1953), Berufsoffizier, General der Infanterie<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 18.</ref>
  • Friedrich Christian Laukhard (1757–1822), deutscher Schriftsteller
  • Carl Leonhard (1848–1930), Direktor der Heidelberger Portland-Zement-Fabrik, als ehemaliger Grünstadter Schüler, Wohltäter der Stadt
  • Ernst Ludwig Leyser (1896–1973), ranghoher Politiker der NSDAP
  • Johann Adam Mann (1821–1886), Bayerischer Landtagsabgeordneter aus Lautersheim<ref>Mann, Johann Adam in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.</ref><ref>Jahresbericht über die Lateinische Schule und den mit ihr Verbundenen Realcursus zu Grünstadt, Frankenthal, 1839, S. 6; (Digitalscan)</ref>
  • Josef Massenez (1839–1923), Ingenieur und Industrieller<ref>Jahresbericht über die Königlich-Bayerische Lateinische Schule zu Grünstadt in der Pfalz, 1848 (Digitalscan).</ref>
  • Nicole Mayer-Ahuja (* 1973), Arbeitssoziologin, Professorin an der Universität Göttingen und Direktorin des Soziologischen Forschungsinstituts e. V. (SOFI)
  • Emil Mehle (1868–1960), Unternehmer, Fabrikant für Aktenordner und Büro-Registraturartikel in Göttingen<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 22.</ref>
  • Friedrich Hermann Moré (1812–1880), Revolutionär und späterer Bahnbeamter
  • Friedrich Müller (1865–1941), Ingenieur, Professor für Papierfabrikation an der TH Darmstadt<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 23.</ref>
  • Friedrich August von Pauli (1802–1883), Bauingenieur im Eisenbahnwesen<ref>Helmut Hilz: Eisenbrückenbau und Unternehmertätigkeit in Süddeutschland, Franz Steiner Verlag, 1993, ISBN 3-515-06286-6, S. 30; (Ausschnittscan).</ref>
  • Johann Pfannebecker (1808–1882), Jurist und Reichstagsabgeordneter aus Flomborn
  • Karl Rösener (1879–1956), Professor, Arzt und Tropenmediziner.
  • Jakob Schlesinger (1792–1855), Maler, Professor und Generalrestaurator an den königlichen Museen zu Berlin.<ref>Pfälzisches Memorabile, Band 2, S. 232, Verlag des Evangelischen Vereins für die Pfalz, Westheim, 1874; (Digitalscan).</ref>
  • Jakob Schwalb (1872–1934), kath. Priester, Dekan und NS-Opfer<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 30.</ref>
  • Friedrich Seltsam (1844–1887), Unternehmer und Erfinder
  • Eugen Sommer (1876–1961), Verleger<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 31.</ref>
  • Emil Sommer (1885–1936), hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen, NS-Opfer.<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 31.</ref>
  • Karl-Heinz Spieß (* 1948), Historiker
  • Hans Stempel (1894–1970), ev. Geistlicher, Kirchenpräsident der Pfälzischen Landeskirche<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 32.</ref>
  • Ludwig von Stempel (1850–1917), Architekt<ref>Jahresbericht über die Königlich-Bayerische Lateinische Schule zu Grünstadt in der Pfalz, im Studienjahre 1864/65, S. 3 und S. 9; (Digitalansicht).</ref>
  • Anton Straub (1852–1931), Jesuit, Professor der Dogmatik in Innsbruck<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 33.</ref>
  • Carl Christian Tenner (1791–1866), Lyriker
  • Philipp Umbscheiden (1816–1870), Jurist, Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung
  • Friedrich Wambsganß (1886–1979), Lehrer, NSDAP-Gauleiter und Synodalpräsident der Pfälzischen Landeskirche<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 35.</ref>
  • Georg Valentin Wambsganß (1879–1942), ev. Geistlicher, NS-Gegner<ref>200-Jahrfeier des Progymnasiums Grünstadt, Liste der noch lebenden Schüler, Riedel Verlag, Grünstadt, 1929, S. 35.</ref>
  • Tobias Weber (1892–1963), Landtagsabgeordneter Rheinland-Pfalz, Landtagsvizepräsident
  • Klaus Wagner (* 1961), Bürgermeister von Grünstadt von 2010 bis 2025
  • Fred Zutavern (1851–1926), Unternehmer und Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Kansas, Mäzen der Stadt Grünstadt

Bekannte Lehrkräfte

  • Johannes Herrenschneider (1723–1802), Theologe und Pädagoge, 1752 als Rektor der Grünstadter Lateinschule belegt.<ref>Siegmund Friedrich Lorenz: Sonntägliche, gottgeheiligte Abendruhe: in andächtiger Betrachtung der Sonn- und Festtäglichen Epistel Texte durch das ganze Jahr, Tübingen, 1784, Band 2, S. 560; (Digitalscan).</ref>
  • David Christoph Seybold (1747–1804), Pädagoge, Theologe, Dichter, Professor für klassische Literatur an der Universität Tübingen, 1776–1779 Rektor des Gymnasiums Grünstadt
  • Karl Christian Heyler (1755–1823), Pädagoge, Altphilologe, Publizist und Fachautor, 1779–1789 Rektor des Gymnasiums Grünstadt
  • Friedrich Christian Matthiä (1763–1822), war Pädagoge, Altphilologe und wissenschaftlicher Buchautor, 1789–1793 Rektor des Grünstadter Gymnasiums
  • Carl Christian Heubach (1769–1797), Pädagoge, Altphilologe und Konrektor in Grünstadt
  • Heinrich Dittmar (1792–1866), Pädagoge, Schüler von Johann Heinrich Pestalozzi, 1827–1852 Rektor der Grünstadter Lateinschule
  • Bernhard Würschmitt (1788–1853), kath. Stadtpfarrer und Bildhauer, Religionslehrer<ref>Übersicht über den Stand der Lateinischen Schule zu Grünstadt im bayr. Rheinkreise, 1832, S. 3; (Digitalscan).</ref>
  • Heinrich Wilhelm David Heman (1793–1873), jüdischer Konvertit, evangelischer Missionar, Mathematik- und Reallehrer, 1834–1843
  • Karl Georg Leonhard Hollensteiner (1810–1871), Lehrer von 1837 bis 1842
  • Gottlob Dittmar (1839–1891), Pädagoge und Autor, ab 1862 Lehrer
  • Friedrich Ernst (1874–1943), Rektor der Schule, Heimatforscher, Autor, 1927 bzw. 1929 Verfasser einer Geschichte des Gymnasiums Grünstadt
  • Hans Feßmeyer (1886–1956), Lehrer, Heimatforscher, Autor, Verfasser einer Stadtgeschichte von Grünstadt
  • Emil Straus (1899–1985), 1921–1923 Lehrer am Progymnasium, 1938 Ausbürgerung wegen jüdischer Abstammung, ab 1947 Kultusminister des Saarlandes, von 1952 bis 1955 saarländischer Gesandter in Paris.
  • Heinz Itzerott (1912–1983), deutscher Naturwissenschaftler (Biologie)<ref>Peter Döbbeler: Nachruf: Heinz Itzerott (1912–1983). Zeitschrift für Mykologie 51(1) S. 165, Universitätsbibliothek Regensburg, Sig: 240/WA 91301-51.</ref>
  • Willi Alter (1916–2005), Heimatkundler und Historiker, von 1960 bis 1963 Schuldirektor

Literatur

  • Johann Georg Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns, Band 1, S. 173–184, Heidelberg, 1832; (Digitalscan).
  • Friedrich Ernst: Geschichte des leiningischen Gymnasiums zu Höningen und zu Grünstadt 1573–1819, Verlag Emil Sommer, Grünstadt, 1927.
  • Friedrich Ernst: Die Geschichte des bayerischen Pro-Gymnasiums zu Grünstadt 1819–1929, Verlag Emil Sommer, Grünstadt, 1929.
  • Walter Lampert: 1100 Jahre Grünstadt. Ein Heimatbuch. Stadtverwaltung Grünstadt, Grünstadt 1975.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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