Zum Inhalt springen

Richard R. Nelson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. April 2026 um 16:15 Uhr durch imported>ⵓ (; •1 externer Link geändert• 🌐︎).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Richard Robinson „Dick“ Nelson (* 4. Mai 1930 in New York City; † 28. Januar 2025<ref>Tribute to Dick Nelson (1930-2025). In: beta-economics.fr. 14. Februar 2025, abgerufen am 2. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Obituary Richard Nelson (4th May1930 – 28th January 2025). In: International Joseph A. Schumpeter Society. Abgerufen am 2. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor für internationale Angelegenheiten an der Columbia University. Er galt als einer der führenden Vertreter der Evolutionsökonomik.<ref>Geoffrey M. Hodgson: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: Journal of Economic Issues. Bd. 41, Nr. 2, ISSN 0021-3624, 2007, S. 311.</ref>

Leben

Nelson wuchs in Washington, D.C. als Sohn eines Regierungsökonoms auf.<ref name=":0">Professor Murmann's Research Blog: Nelson, Richard R. (born 1930). Abgerufen am 1. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 1952 erhielt er einen B.A. am Oberlin College.<ref name=":1">https://etss.net/nelson/NELSON_cv2009.pdf</ref> Er machte seinen Ph.D. 1956 an der Yale University.<ref name=":1" /> Im Jahr 1957 war er Assistant Professor am Oberlin College.<ref name=":1" /> Von 1957 bis 1960 sowie 1964 bis 1968 arbeitete er als Ökonom bei der RAND Corporation.<ref name=":1" /> Von 1960 bis 1961 hatte er eine Associate-Professur am Carnegie Institute of Technology inne.<ref name=":1" /> Von 1961 bis 1963 gehörte er dem Council of Economic Advisors an.<ref name=":1" /> 1968 übernahm Nelson eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Yale University, wo er von 1980 bis 1986 das Institute for Social and Policy Studies leitete.<ref name=":1" /> 1986 wechselte er an die Columbia University, wo er bis 2005 lehrte.<ref name=":1" /> Ab 2005 war er Direktor des Program on Science, Technology and Global Development am Earth Institute der Columbia University.<ref name=":1" />

Wirken

Nelsons Forschung konzentrierte sich vor allem auf den Prozess langfristigen ökonomischen Wandels und die Bedeutung technologischer Entwicklung.<ref name=":1" /> In jüngeren Arbeiten betrachtete er die Rolle staatlicher Maßnahmen in modernen Volkswirtschaften.<ref name=":1" /> Gemeinsam mit Sidney G. Winter veröffentlichte er 1982 das Buch An Evolutionary Theory of Economic Change, das als grundlegender Text in der strategischen Managementforschung gilt.<ref name=":0" /> Nelson und Winter legten darin den Schwerpunkt auf Routinen in Unternehmen und die Bedeutung eines evolutionären Prozesses bei der Entwicklung unternehmerischer Fähigkeiten.<ref name=":0" /> Er spielte zudem eine wichtige Rolle als Organisator und Initiator internationaler Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Innovationsforschung.<ref>Richard R. Nelson | Inno Resource. 23. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Juli 2013; abgerufen am 1. Februar 2025.</ref>

Ehrungen

Nach Nelson ist außerdem der Richard-R.-Nelson-Preis der wissenschaftlichen Fachzeitschriften Research Policy und Industrial and Corporate Change benannt.<ref name="Nelson-Preis">Industrial and Corporate Change | THE RICHARD R. NELSON AWARD PRIZE. oxfordjournals.org, abgerufen am 14. November 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke

  • als Herausgeber mit Jan Fagerberg und David C. Mowery: The Oxford Handbook of Innovation. Oxford University Press, Oxford u. a. 2005, ISBN 0-19-928680-9.
  • Understanding Technical Change as an Evolutionary Process. (= Professor Dr. F. De Vries Lectures in Economics. Theory, Institutions, Policy. Bd. 8). North-Holland, Amsterdam u. a. 1987, ISBN 0-444-70207-5.
  • mit Sidney G. Winter: An Evolutionary Theory of Economic Change. Belknap Press of Harvard University Press, Cambridge MA u. a. 1982, ISBN 0-674-27228-5.

Weblinks

Belege

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein