Zum Inhalt springen

Sascha Hupmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. November 2025 um 20:54 Uhr durch imported>Aka (Tippfehler entfernt, Links optimiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Basketballspieler
Basketballspieler
Sascha Hupmann
Spielerinformationen
Geburtstag 21. April 1970
Geburtsort München, Deutschland
Sterbedatum 12. April 2020
Sterbeort Evansville, Indiana, Vereinigte Staaten
Größe 216 cm
Position Center
College Evansville
Vereine als Aktiver
1993–1994 DeutschlandDeutschland TVG Trier
1994–1996 DeutschlandDeutschland TSV Bayer 04 Leverkusen
1996–1997 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
1997–1999 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen
1999–2002 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Iraklis Thessaloniki
2003–2004 DeutschlandDeutschland TSG Humana Ehingen
Nationalmannschaft1
1993–2001 DeutschlandDeutschland Deutschland 67 Spiele
1Stand: 17.08.2009

Sascha Hupmann (* 21. April 1970 in München; † 12. April 2020 in Evansville, Indiana, Vereinigte Staaten)<ref>Basketball: Ex-Nationalspieler Sascha Hupmann stirbt mit 49 Jahren. In: bild.de. Abgerufen am 13. April 2020.</ref><ref>Trauer um Sascha Hupmann. In: Deutscher Basketball Bund. Abgerufen am 13. April 2020.</ref> war ein deutscher Basketballspieler. Er war 2,16 Meter groß und wurde als Center eingesetzt.

Leben

Hupmann begann seine Laufbahn beim DJK Sportbund München, wo er bereits mit 16 Jahren in der damaligen 2. Bundesliga Süd spielte. Zu Weihnachten 1988 wechselte Hupmann als Austauschschüler an eine High School nach Michigan in die Vereinigten Staaten.<ref>HUPMANN MAKES HIS OWN BREAKS. In: THE ORLANDO SENTINEL. 17. März 1993, abgerufen am 13. April 2020.</ref>

Hupmann spielte bei TVG Trier, Bayer Leverkusen, Alba Berlin, Panathinaikos Athen, Iraklis Saloniki und der TSG Humana Ehingen. Zudem war er lange Mitglied der deutschen Basketballnationalmannschaft.

Hupmann besuchte von 1989 bis 1993 die University of Evansville im US-Bundesstaat Indiana. Er kam in 97 Einsätzen für Evansville auf Mittelwerte von 8,7 Punkten sowie 7,4 Rebounds und zwei geblockte gegnerische Würfe.<ref>Sascha Hupmann College Stats. Abgerufen am 13. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während seiner Zeit an der University of Evansville brach er sich dreimal den Mittelfuß.<ref name=":0" /> An der Hochschule war Hupmann zeitweise Kommilitone von Ralph Junge.<ref name=":1">Südwest Presse Online-Dienste GmbH: Wiedersehen mit altem Bekannten. 28. Dezember 2012, abgerufen am 13. April 2020.</ref> Er begann seine Profikarriere 1993 bei der TVG Trier neben James Marsh, Sergej Babkow und Carl Brown. Nach einer Saison wechselte er zum amtierenden Meister Bayer Leverkusen. Dort etablierte er sich als Center, der unter dem Korb für einfache Punkte sorgte. Gemeinsam mit den Flügelspielern Denis Wucherer und Henning Harnisch sowie dem damaligen Aufbauspieler Michael Koch bildete er den Kern jener Bayer-Mannschaften, die bis 1996 siebenmal in Folge die deutsche Meisterschaft gewannen. In dieser Phase wurde Hupmann auch Nationalspieler.

Im Jahr 1996 wechselte Hupmann zum damaligen Serien-Vizemeister Alba Berlin und wurde erneut Deutscher Meister. Danach machte er vom Bosman-Urteil Gebrauch und wechselte nach Griechenland zu Panathinaikos Athen. Dort gewann er als Reservespieler den Landestitel sowie den Landespokal. Später wechselte Hupmann zu Iraklis Saloniki, war aber auch dort kein Stammspieler. Ausklingen ließ er seine Karriere in der 2. Bundesliga bei TSG Humana Ehingen, dort spielte er unter seinem Freund Ralph Junge als Trainer.<ref name=":1" />

Hupmann lebte zuletzt mit seiner Familie in Evansville und arbeitete dort an einer Schule. Er starb am 12. April 2020, wenige Tage vor seinem 50. Geburtstag. Er litt an einer selten vorkommenden Form der Ataxie,<ref>Ehemaliger Nationalspieler Sascha Hupmann gestorben In: basketball.de vom 14. April 2020; abgerufen am 14. April 2020</ref> wodurch er seit mehreren Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen war.<ref>Chad Lindskog: Former University of Evansville basketball standout Sascha Hupmann dies. Abgerufen am 13. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Hupmanns Sohn Noah wurde ebenfalls Basketballspieler.<ref name=":0">Chad Lindskog: Evansville Day School junior Noah Hupmann now a 7-footer. Abgerufen am 13. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Fußnoten

<references />