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Verbandsgemeinde Hillesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Verbandsgemeinde Hillesheim.png
Basisdaten (Stand 2019)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(8759) 50° 17′ N, 6° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(8759) 50° 17′ N, 6° 40′ O
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Bestandszeitraum: 1969–2019
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Fläche: 129,39 km²
Einwohner: 8759 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DAU
Verbandsschlüssel: 07 2 33 5003
Verbandsgliederung: 11 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Burgstraße 6
54576 Hillesheim
Datei:Verbandsgemeinde Hillesheim in DAU.svg
Lage der Verbandsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel

Die Verbandsgemeinde Hillesheim war eine Gebietskörperschaft im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten die Stadt Hillesheim und zehn weitere Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz war in der namensgebenden Stadt Hillesheim. 2019 fusionierte die Verbandsgemeinde mit benachbarten Verbandsgemeinden zur neuen Verbandsgemeinde Gerolstein.<ref>Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll vom 8. Mai 2018</ref>

Geographische Lage

Die Verbandsgemeinde lag in der Vulkanischen Westeifel, eine von drei Teilregionen, in die sich die Vulkaneifel naturräumlich gliedert. Die im Nordosten liegende Gemarkung Nohn zählte man hingegen zur Vulkanischen Hocheifel.

Verbandsangehörige Gemeinden

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Basberg 2,32 84
Berndorf 9,14 508
Dohm-Lammersdorf 4,54 180
Hillesheim, Stadt 20,62 3.168
Kerpen (Eifel) 8,22 466
Nohn 11,08 457
Oberbettingen 6,17 736
Oberehe-Stroheich 10,30 289
Üxheim 30,98 1.353
Walsdorf 10,83 899
Wiesbaum 15,18 619
Verbandsgemeinde Hillesheim 129,39 8.759

(Einwohner am 31. Dezember 2017)

Geschichte

Die Verbandsgemeinde Hillesheim entstand im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durchgeführten rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform aus dem seit 1927 bestehenden Amt Hillesheim. Zum 1. Oktober 1968 wurden bezüglich der Verbandsgemeinden aufgrund des „Landesgesetzes zur Änderung kommunalverfassungsrechtlicher Vorschriften und zur Vorbereitung der Neugliederung von Gemeinden“ vom 16. Juli 1968 zunächst alle 132 Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, darunter das Amt Hillesheim, in Verbandsgemeinden umgewandelt.<ref name="hjb1995">Friedbert Wißkirchen: Neugliederung der Verbandsgemeinden mit umfassenden Reformen. In: Heimatjahrbuch 1995. Landkreis Vulkaneifel, abgerufen am 9. April 2019.</ref>

1968 gehörten zur Verbandsgemeinde Hillesheim die Ortsgemeinden Berndorf, Bolsdorf, Dohm-Lammersdorf, Hillesheim, Kerpen, Loogh, Niederbettingen, Oberehe, Stroheich, Üxheim, Walsdorf und Zilsdorf.<ref name="hjb1995" />

In einem weiteren Schritt der Gebietsreform wurden durch das „Achte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 28. Juli 1970 die Verbandsgemeinden im Kreise Daun mit Wirkung vom 7. November 1970 neu gebildet. Der neuen Verbandsgemeinde Hillesheim wurden folgende Gemeinden zugeordnet:<ref name="hjb1995" />

  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Hillesheim die Gemeinden Berndorf, Bolsdorf, Dohm-Lammersdorf, Hillesheim, Kerpen, Niederbettingen, Oberehe, Stroheich, Üxheim, Walsdorf und Zilsdorf,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Lissendorf die Gemeinden Basberg, Mirbach, Oberbettingen und Wiesbaum,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Antweiler (Landkreis Ahrweiler) die Gemeinde Nohn.

Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Hillesheim blieb die Gemeinde Hillesheim, die am 24. Oktober 1993 zur Stadt erhoben wurde.<ref name="hjb1995" /><ref name="StLA2006" details="187"/>

Bereits vor der Neubildung der Verbandsgemeinde wurden am 7. Juni 1969 die Gemeinden Loogh und Kerpen zur neuen Gemeinde Kerpen (Eifel) zusammengeschlossen.<ref name="StLA2006" details="167">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Gleichzeitig mit der Neubildung der Verbandsgemeinde wurden die Gemeinden Oberehe und Stroheich zur neuen Gemeinde Oberehe-Stroheich zusammengeschlossen.

Spätere Veränderungen: Am 17. März 1974 wurden Bolsdorf und Niederbettingen nach Hillesheim, Mirbach nach Wiesbaum sowie Zilsdorf nach Walsdorf eingemeindet.<ref name="StLA2006" details="165"/>

Zum 1. Januar 2019 fusionierten die Verbandsgemeinden Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll zur neuen Verbandsgemeinde Gerolstein.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Anzahl der Einwohner auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Hillesheim zum Zeitpunkt der Auflösung; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten (Memento vom 10. Januar 2019 im Internet Archive)</ref>

Datei:Einwohnerentwicklung von Verbandsgemeinde Hillesheim.svg
Einwohnerentwicklung von Verbandsgemeinde Hillesheim von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle
Jahr Einwohner
1815 4.120
1835 5.500
1871 6.206
1905 6.243
1939 6.696
1950 7.126
Jahr Einwohner
1961 7.301
1970 7.673
1987 7.610
1997 8.586
2005 8.788
2017 8.759

Politik

Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Hillesheim bestand aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:<ref>Wahlband Kommunalwahlen 2014 (wahlen.rlp.de)</ref>

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG SiW Gesamt
2014 3 10 7 4 24 Sitze
2009 4 11 9 24 Sitze
2004 3 12 1 8 24 Sitze
1999 5 14 1 4 24 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe in der Verbandsgemeinde Hillesheim e. V.
  • SiW = Wählergemeinschaft „Sturm im Wald“ e. V.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Verbandsgemeinde Hillesheim]] Blasonierung: „Im rot bordierten Schild in Silber im Schildhaupt ein roter Zickzackbalken, darunter das rote Kurtrierer Kreuz, belegt mit einem schwarzen Hirschgeweih.“<ref name="Wappen">Wappenbeschreibung auf der Webseite der Verbandsgemeinde Hillesheim</ref>
Wappenbegründung: Der rote Zickzackbalken nimmt Bezug auf die Herren von Kerpen, das Kurtrierer Kreuz weist auf die Zugehörigkeit zu Kurtrier hin. Das in verwechselten Farben abgebildete Hirschgeweih bezieht sich auf die Herren von Mirbach. Der rote Bord hebt die Bedeutung als Verbandsgemeinde hervor.

Das Wappen ist seit 1971 gültig.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein