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Hesdin

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Hesdin
Datei:Blason Hesdin.svg
Staat Frankreich
Region Hauts-de-France
Département Pas-de-Calais
Arrondissement Montreuil
Gemeinde Hesdin-la-Forêt
Koordinaten 50° 22′ N, 2° 2′ OKoordinaten: 50° 22′ N, 2° 2′ O
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Postleitzahl 62140
Ehemaliger INSEE-Code 62447
Eingemeindung 1. Januar 2025
Status Commune déléguée
Website hesdin.fr
Datei:Hesdin 22-09-2008 18-53-44.JPG
Rathaus (Hôtel de ville) von Hesdin-la-Forêt mit Belfried

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Hesdin (Aussprache [<templatestyles src="IPA/styles.css" />edɛ̃], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine ehemalige französische Kleinstadt mit 2211 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Sie gehörte zum Arrondissement Montreuil. Die Bewohner werden Hesdinois und Hesdinoises genannt.

Der Erlass des Präfekten vom 16. Oktober 2024 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2025 die Eingliederung von Hesdin als Commune déléguée zusammen mit den früheren Gemeinden Huby-Saint-Leu, Marconne und Sainte-Austreberthe zur Commune nouvelle Hesdin-la-Forêt fest.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig RECUEIL DES ACTES ADMINISTRATIFS N°62-2024-223.] (PDF) Département Pas-de-Calais, , S. 67–70, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geografie

Datei:La Canche - Hesdin - 04.jpg
Die Canche bei Hesdin
Datei:62447-Hesdin-Sols.png
Bodennutzung, Hydrografie und Infrastruktur von Hesdin (2018)

Die ehemalige Stadt Hesdin liegt etwa 22 Kilometer ostsüdöstlich von Montreuil-sur-Mer und etwa 53 Kilometer westnordwestlich von Arras in der historischen Provinz des Artois. Das Ortsgebiet wird entwässert von der Canche, die es von Südost nach West durchquert.

Teile des Gebiets von Hesdin gehören zur ZNIEFF-Naturzone „La basse Vallée de la Canche et ses versants en aval d’Hesdin“ (310013699).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Biodiversité dans les territoires - Hesdin.] Inventaire national du patrimoine naturel (INPN), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Rund 66 % der Fläche von Hesdin sind bebaut, rund 17 % werden landwirtschaftlich, vor allem im Nordosten als Weideland genutzt, rund 17 % entfallen auf Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsflächen (Stand: 2018).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole).] CORINE Land Cover, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Hesdin ist ringförmig von der Commune déléguée Marconne umschlossen.

Geschichte

Es gab zunächst eine Ortschaft Hesdin (Vieil-Hesdin), die sich etwas weiter flussaufwärts befand. Sie wurde mehrmals von französischen Truppen angegriffen und im Jahr 1552 eingenommen. Bereits ein Jahr später wurde sie von spanischen Truppen erobert. Kaiser Karl V. ließ die alte Ortschaft abreißen und durch seinen Feldherrn Emanuel Philibert von Savoyen eine neue Stadt mit dem Namen Hesdinfert errichten. Dabei bedeuteten die vier letzten Buchstaben F.E.R.T {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), als Wahlspruch des Hauses Savoyen.<ref>Felix Rachfahl: Wilhelm von Oranien und der niederländische Aufstand. Band 1. Max Niemeyer, Halle/Saale 1906, S. 175–176 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> Diese Festung und die zugehörige Stadt nahmen später den Namen Hesdin an. Diese Stelle war strategisch günstig gelegen, da sie zur einen Seite an ein Sumpfgebiet grenzte und sich so weder feindliche Truppen von dort nähern noch Geschütze in Stellung gebracht werden konnten. Zusätzlich ließ er die Stadt durch tiefe Gräben und starkes Mauerwerk sichern. Trotz dieser Maßnahmen konnten die Franzosen die Stadt im Jahr 1639 erobern.<ref>Vorlage:MerianTopo</ref> 1659 wurde diese Zugehörigkeit im Pyrenäenfrieden bestätigt. Im Jahr 1730 wurde die Befestigung verstärkt.<ref>Hesdin oder Hedin. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 12, Leipzig 1735, Sp. 1869.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2022
Einwohner 3010 3105 3248 2977 2713 2686 2474 2189 2225
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

  • Jean Mansel (1400–1473), französischer Schriftsteller und Historiker, geboren in Hesdin
  • Loyset Liédet (* um 1420 vermutlich in Hesdin; † nach 1484), französisch-flämischer Schreiber, Maler und Illuminator
  • Antoine-François Prévost (1697–1763), französischer Schriftsteller, geboren in Hesdin
  • Henri Le Fauconnier (1881–1946), französischer Maler des Kubismus, geboren in Hesdin

Literatur

Belege

<references />

Weblinks

Commons: Hesdin – Sammlung von Bildern

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